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Der männliche Held als Konstruktion von hegemonialer Männlichkeit

eBook Der männliche Held als Konstruktion von hegemonialer Männlichkeit Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2017
Seitenanzahl
8
Seiten
ISBN
9783668523098
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
2,99
EUR

Essay aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, , Sprache: Deutsch, Abstract: Unser heutiger Starkult inszeniert Stars und Prominente als Idole und schlechte versus gute Vorbilder. Sie sind die öffentlichen 'Helden' in unserer Gesellschaft. Zu diesen Helden zählen nicht nur die Lebenden (wie z.B. der verstorbene Michael Jackson). Auch fiktionale Figuren, zum Beispiel aus Literatur und Film, üben (gemachte) Bewunderung aus. Diese fiktiven Helden, die in der Moderne eher in Form von AntiHelden auftraten, sind mittlerweile von einem 'Hybridhelden' abgelöst worden, zumal immer unklarer wird, wie ein Vorbild zu sein hat, um ein gutes Vorbild zu sein, und was ein 'wahrer Held' überhaupt ist. Eben diesem Dilemma ist das gegenwärtige Männerbild ausgesetzt. Wann ist ein Mann ein Mann und wann ist ein Mann ein 'guter' Mann? Dient die Konstruktion des männlichen Helden, seine Einordnung und sein Habitus, in Gegenwartskultur und -medien als Vorbild für (hegemoniale) Männlichkeit? Wann ist ein Mann ein Held? Wie sähe ein heldenhafter Habitus aus? Und welche Rückschlüsse lassen sich bei den Ergebnissen auf hegemoniale Männlichkeit schließen? Anhand Connells Konzept der hegemonialen Männlichkeit lassen sich die Relationen zwischen verschiedenen Männlichkeiten bestimmen. Der hegemonialen Männlichkeit liegt der Erhaltungsdrang des Patriarchats zugrunde. Hegemoniale Männlichkeit hat einen privilegierten Zugang zur Macht des Patriarchats. Für bestimmte gesellschaftliche Situationen ist sie die durchsetzungsfähigste (vermeintliche) Legitimation des Patriacharts. Innerhalb eines Kollektivs hat hegemoniale Männlichkeit Macht und Erfolg. Letztere sind persönliche Ziele, der Erhaltungsdrang für das Patriarchat kann dagegen ein unbewusstes Ziel provozieren - und einen Habitus, denn das Patriarchat ist eine kollektive Erfahrung. Also sind individuelle und kollektive Erfahrungen das Fundament des Habitus, durch die sich das Individuum in der sozialen Welt orientieren und angemessene Verhaltensweisen zeigen kann. Die Erfahrungen schlagen sich in dem Wahrnehmen, Denken und Handeln des Individuums nieder. Da der Habitus die Grundlage des Sozialsinns ist, ist er grundlegend für den Orientierungssinn, welcher bestimmt, was bei einer (sozialen) Handlung als sinnvoll angesehen wird. Auch die Körpersprache und physische Äußerlichkeiten werden durch den Habitus bestimmt. Der männliche Habitus wird (hegemonial)unter Männern konstruiert und verändert.

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