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Der (Mehr-)Wert der Zwei-Elternteil-Familie

Ein figurationssoziologischer Vergleich von Zwei-Elternteil-Familien und Alleinerziehenden

AutorSigune Wieland
VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl284 Seiten
ISBN9783531191997
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis33,26 EUR
Angesichts einer steigenden Anzahl an Wahlmöglichkeiten und einer Flexibilisierung von Lebensentwürfen vergleicht Sigune Wieland das Lebensmodell der Zwei-Elternteil-Familie und Alleinerziehender unter dem Blickpunkt sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ressourcen. Dabei erweitert die Autorin die bestehende familiensoziologische Forschung mit der Figurationstheorie von Norbert Elias um einen neuen Zugang. So werden anhand des relativen Vergleichs der untersuchten Familienmodelle nicht nur bislang unbekannte Differenzen zwischen den beiden exemplarischen Familienmodellen herausgearbeitet, sondern auch die Dominanz vermeintlich überkommener Geschlechterrollen bestätigt.

Dr. Sigune Wieland promovierte bei Prof. Dr. Julia Reuter im Fachbereich IV, Allgemeine Soziologie der Universität Trier.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung5
Inhaltsverzeichnis6
Abbildungsverzeichnis9
1 Problemskizze: Die Ungleichstellung von Familienmodellen11
2 Definition und historische Entwicklung der Familie17
2.1 Definition und Abgrenzung17
2.2 Historische Betrachtung von Familienformen20
3 Forschungsansatz24
3.1 Forschungsziel und wissenschaftliche Vorgehensweise24
4 Klassische Perspektiven der Familiensoziologie27
4.1 Ursprünge der Familiensoziologie27
4.2 Theorien der Familiensoziologie29
4.2.1 Makrotheorien der Familiensoziologie30
4.2.2 Mikrosoziologische Theorien34
4.3 Zusammenfassung40
4.4 Themenfelder der Familiensoziologie42
4.5 Die Zukunft der Familie52
5 Die Figurationstheorie als neue Perspektive der Familiensoziologie56
5.1 Vier Elias´sche Distanzierungen zur klassischen Soziologie56
5.2 Das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft59
5.3 Die Überwindung des Mikro-Makro-Dualismus: Das Figurationsmodell63
5.4 Macht als Entscheidungsspielraum75
5.5 Empirische Umsetzung: Die Etablierte-Außenseiter-Figuration77
5.6 Zusammenfassung79
6 Methodische Umsetzung82
6.1 Die Erhebungsregion86
7 Sehnsucht nach Normalität Die Dominanz typischer Rollenerwartungen89
7.1 Geschlechtsspezifische Rollenerwartung trifft propagierte Gleichstellung91
7.2 Zusammenfassung114
8 Keine Chance am Arbeitsmarkt! - Die Diskriminierung von Familienmodellen117
8.1 Hürdenlauf für die Erwerbstätigkeit - Die Doppel-Diskriminerung alleinerziehender Frauen am Arbeitsmarkt118
8.2 Zusammenfassung143
8.3 Kinderbetreuung als Gleichstellungsmerkmal der Geschlechter145
8.4 Zusammenfassung161
9 Die Macht der öffentlichen Meinung – Charisma und Stigma von Familienmodellen164
9.1 Familienpolitische Asymmetrie als Folge geschlechtsspezifischer Partizipationstradition167
9.2 Zusammenfassung185
9.3 Typisch atyisch! - Charisma und Stigma von Familienformen187
9.4 Zusammenfassung201
10 Der (Mehr-)Wert der Zwei-Elternteil-Familien: Die Etablierte-Außenseiter-Figuration202
11 Stateways cannot change Folkways Weichenstellung für gleiche Chancen210
12 Fazit214
13 Anhang217
13.1 Kurzbiographien218
13.1.1 Kurzbiographien Alleinerziehende219
13.1.2 Kurzbiographien Experten226
13.1.3 Kurzbiographien Zwei-Elternteil-Familie241
13.2 Familien mit Kindern unter 18 Jahren 2005 nach monatlichem Nettoeinkommen der Familie248
13.3 Ausstiegswahrscheinlichkeit aus dem SGB II-Bezug bei Alleinerziehenden mit Kindern unter 15 Jahren249
13.4 Prozentualer Anteil der weiblichen Erwerbspersonen im Verhältnis zu den Kinderbetreuungsplätzen250
13.5 Gewünschte Betreuungsangebote von Alleinerziehenden (Mehrfachnennung möglich)251
14 Literatur252

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