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Der Mythos von der Chancengleichheit

Wie der Habitus die berufliche und soziale Laufbahn bestimmt

AutorKlarissa Theresa Kunze
VerlagAkademische Verlagsgemeinschaft München
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl86 Seiten
ISBN9783960911098
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis31,99 EUR
Nach welchen Kriterien wird in Schule, Universität und Beruf tatsächlich selektiert? Nach reiner Leistung? Oder doch nach sozialer Herkunft? In dem Buch wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Gestaltung des eigenen Lebenslaufes durch Herkunft und Habitus bestimmt wird. Die Relevanz herkunftsspezifischer Erfahrungen und Kapitalausstattung wird für die Benotung im Schulsystem und die Auswahlkriterien in unterschiedlichen Berufsfeldern betrachtet. Zu Grunde gelegt wird das Habitus-Konzept des französischen Soziologen Pierre Bourdieu. Klarissa Kunze rekonstruiert das Bourdieusche Konzept zu den Zusammenhängen zwischen Bildungsungleichheit, Klassenlage, Habitus, Geschmack und Lebensstil und überträgt es anhand neuerer deutscher Untersuchungen auf den Bereich der beruflichen Elitebildung.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Impressum5
Inhalt6
1. Vorwort9
2. Das Habitus-Konzept nach Pierre Bourdieu13
2.1. Definition: Der Habitus13
2.2. Die Entwicklung des Habitus-Konzeptes16
2.3. Die Kapitalsorten20
2.4. Der Habitus: Vermittler zwischen Kapital, Klasse und Lebensstil30
2.5. Die drei Geschmacks- und Gesellschaftsniveaus52
3. Habitus und Schule68
3.1. Schulische Zugänge, Abschlüsse und Verteilungen nach Herkunft70
3.2. Mythos Chancengleichheit: Die ungleiche Ausgangslage durch Habitus und kulturelles Kapital73
4. Habitus und Universität86
4.1. Die soziale Herkunft als Determinante für den universitären Bildungsweg87
4.2. Studienverhalten und soziale Herkunft88
4.3. Universitäre Prüfungssituationen und das Auftreten in der Universität91
5. Habitus und berufliche Chancen95
5.1. Die Verteilung nach Herkunft und Habitus auf die Berufsfelder Verbände, Wissenschaft, Justiz und Politik96
5.2. Die Herkunft von Führungskadern in der privaten Wirtschaft101
5.3. Geheime Mechanismen – die Auswahlkriterien bei der Personalrekrutierung in Wirtschaftsunternehmen103
5.4. Zusammenfassung: Die Vorteile der Bewerber mit dem ‚passenden’ Habitus113
5.5. Vermeintliche Ausnahmen, die die Regel bestätigen119
6. Der Habitus bestimmt die berufliche und soziale Laufbahn124
Literatur129

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