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E-Book

Der Sex-Pirat

AutorRaika von Lentz
Verlagtao.de
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl552 Seiten
ISBN9783958024977
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Lila, 48 Jahre, TV-Journalistin, ist gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Sie will mit ihren Kindern nach der Scheidung nach Mallorca ziehen. Aber das wird ihr per Gericht verboten. Doch Lila ist eine - wie ihre Freunde immer sagen - absolute 'high hoperin', eine unverbesserliche Optimistin. Und Lila ist spirituell. Seit vielen Jahren geht sie zu Wahrsagern und Kartenlegerinnen. Seit acht Monaten wird ihr ihr Traummann vorausgesagt: Typ Pirat, groß, wild, behaart, reich, auf allen Weltmeeren unterwegs, irischen Ursprungs, an jedem Finger fünf Frauen, Witwer. Und, dass er Mario heißen soll. Ihre große Liebe, ihr Seelenpartner. Lila glaubt daran, aber es passiert nichts. Bis zu jenem Sommertag, als sie auf Facebook diese Nachricht bekommt: 'I love your foto... you are very beautiful... I like to be your friend.' Mario Anthony, Ireland, MS shipping company. Für Lila ist sofort klar: Das ist er - der Mann ihrer Träume, der Pirat, auf den sie so lange gewartet hat. Und so antwortet sie ihm... In wenigen Stunden beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Lila hat ihren ersten Cyber-Sex. Und nach dreieinhalb Jahren absoluter Askese erblüht diese Frau. Sie er-LEBT sich ganz neu und hat ab diesem Moment einen Weg voller Leidenschaft vor sich. Mario Anthony hat sie wachgeküsst. Vier Wochen lang chatten sie täglich viele Stunden miteinander. Als sich herausstellt, dass Lila sich einen echten Piraten herbeigewünscht hat, zerplatzt die Seifenblase: Er ist in der Tat ein Pirat, einer, der Frauen das Herz und das Geld stiehlt. Lila haut dieses Erlebnis fast aus der Spur. Aber eben nur fast. Sie entschließt sich, diesen 'sweet and bitter taste' dieser Erfahrung aufzuschreiben. Doch, wie so vieles in ihrem Leben, will ihre Intuition, dass sie diese Geschichte auf Ibiza schreibt. Lila verliebt sich genauso unsterblich in diese Insel wie wenige Wochen zuvor in ihren Iren. Ab Mario Anthony ticken die Uhren anders. Für Lila beginnt der Weg in ihre (sexuelle) Freiheit.

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Leseprobe

2. Kapitel


14. Juli;

22 Uhr, Ibiza, Sasa-Strand:

Es war abends 22 Uhr, Lila war müde. Den ganzen Tag hatte Lila noch keinen einzigen Satz geschrieben. Sie hatte bereits 2 Gläser Wein getrunken. Lila wollte an diesem Tag eigentlich ihr „ Liebeskapitel“ anfangen. Doch sie war müde. Sie hatte nur 5 Stunden geschlafen. Sie wollte lieber morgen früh um 7 Uhr aufstehen und vor der Hitze beginnen. Oder war das alles nur doch die Angst vor dem Schmerz, der auftauchen würde, sowie sie anfing, diese süßen Worte noch einmal niederzuschreiben, diese unsagbaren schönen Worte von diesem Mann, von dem sie nicht nichts mehr gewünscht hätte, als dass er echt gewesen wäre? Dabei musste sie die Worte noch nicht einmal selber schreiben. Er hatte sie geschrieben. Wort für Wort. Sie musste sie nur übersetzen, auch ihre ganzen tausende Liebesworte, die sie Mario geschrieben hatte.Sie hatte sie nur kopiert und so für sich aufbewahrt, falls der facebookaccount gelöscht werden würde. 500 ausgedruckte Seiten hatte sie im Koffer mit nach Ibiza gebracht. Und da musste sie nun irgendwann mal ran. Sie legte die Deva Premal/ Miten CD ein. Zwei begnadete Mantra Sänger. Die hatte sie eine Woche, nachdem sie Mario kennengelernt hatte, live im Konzert in Berlin gesehen. Es war so tief gewesen, mit 500 Menschen im Kammermusiksaal der Philharmonie Mantren zu singen, zu schweigen, über Stunden, voll mit Gefühlen für Mario. Voll in der Liebe, die diese beiden sangen, die spürbar war. Als das Lied „ Through the eyes of an angel“ jetzt – Wochen später, tausende Kilometer weiter auf Ibiza- auf der CD zu spielen anfing, krümmte sich Lilas Magen regelrecht zusammen. Dieses Lied war Liebe pur, geschrieben vom Mann Miten für seine geliebte Deval Premal.. „ I am seeing myself like I never did before. Through the eyes of an angel“. „Ich sehe mich selbst, wie ich mich niemals vorher gesehen haben... durch die Augen eines Engels...“ Oh weih, wenn Lila nur zuhörte. Ihr liefen die Tränen. Das hatte sie die letzten 4 Wochen rauf und runter gehört, so wahnsinnig verliebt in ihren Mario. Was war sie verliebt gewesen. Sie hatte ihm jedes Wort geglaubt. Wirklich jedes Wort. Und im Nachhinein alles ein Schwindel? Für einen kurzen Moment wurde Lila selbst an diesem wundervollen Ort sehr traurig. „ ..and I fly“... sangen die beiden gerade zusammen. Ja, sie war auch geflogen. Und leider auch abgestürzt. Aber deswegen war sie ja hier. Sie war hier, um es aufzuschreiben..

Und so entschied sie sich doch, an diesem Abend anzufangen.. „ We are all living in mystery“, sang Miten gerade mit seiner schönen Stimme. „ Through the eyes of the blessing one. Through the eyes of an angel“. „ Wir alle leben in einem Mysterium... durch die Augen des Gesegneten... durch die Augen eines Engels.“ Irgendwann würde es auch ihr passieren, dass sie den „blessing one“ in echt traf. Ja, sie musste daran glauben. Es musste einfach so sein.

Und so setzte sich Lila hin, abends um halb elf mit zwei Glas Wein intus und ging zurück auf den 12. Juni, gerade einmal einen Monat zurück:

Berlin, 12. Juni, 9 Uhr:

Morgens um 9 war Ippy zu ihr runter in den Keller in ihre 2-Zimmer-Ferien-Wohnung gekommen. Um halb zehn hatten sie Sport. Mit ihrem Personal Trainer Markus. Lila hatte sich ihr Leben lang einen Personal Trainer und einen eigenen Masseur gewünscht. Das stand in jedem Vision board, was sie in all den Jahren angefertigt hatte. Und eines der ersten Dinge, um die sie sich kümmerte, als das Haus verkauft worden war, war, sich einen Personal Trainer zu besorgen und ihre Figur wieder in Form zu bringen. Arielle hatte den genialen Tipp: Der ehemalige Düsenjetpilot und Unternehmensberater und Mann einer Freundin von ihr machte gerade in diesen Tagen den Abschluss als personal Coach. Er war also noch ein Frischling und hatte noch nicht jede Menge Kunden. Lila hatte ihn kennengelernt auf der Tangonight, die Arielle aus Anlass ihres Geburtstages organisiert hatte. „ Hot stuff“, dieser Mann, Typ ehemaliger Rittmeister von Lady Di, leicht rothaariger Einschlag (aber Lila stand schon immer auf Rothaarige. Dirk Struan von Tai Pan war Ire UND rothaarig gewesen), kleiner Kopf, unglaublich durchtrainiert. Und so viel Muskeln wie Markus im Außen hatte, so viel Tiefe hatte er im Inneren. Sie, Lila, aus dem Leim gegangen, viel zu dick, all die Schwere ihres Lebens am Körper manifestiert, sie wollte wieder hübscher werden. Und Markus hatte ihr vom ersten Moment an das Gefühl gegeben, dass es toll sei, dass sie sich jetzt auf den Weg mache. Sie hatte Ippy gefragt, ob sie mitmachen wolle. Die hatte sofort Ja gesagt. Und so trainierten Ippy, Markus und Lila nun seit nahezu 3 Monaten 2-mal wöchentlich miteinander. Abgenommen hatte Lila zwar nur 2 von 20 Kilo, die sie abnehmen wollte, aber ihr Körper veränderte sich zusehends. Und was Lila in der ganzen Zeit besonders gefreut hatte, dass Markus von Ihrer „ Zähheit“ und ihren Anlagen beeindruckt war. „ Du hast eigentlich alles da, es muss nur ein wenig trainiert werden.“ Wie oft lobte er sie für die perfekte Körperbeherrschung und ihren Willen. Und wie oft hatte er ihr gesagt, dass vermutlich von 1000 Männern sie halt eben nur 700 toll fänden, wie sie jetzt im Moment war. Was für ein schönes Kompliment, hatte Lila dabei gedacht. Lila war dankbar und hatte seit Jahren das erste Mal wieder das Gefühl gehabt, dass sie lebte, dass ihr Körper völlig in Ordnung und sogar noch kraftvoll war, nur eben ein paar Pfunde zu viel. Und dass sie immer noch ganz hübsch und attraktiv war.

Am 12. Juni nun saß Ippy bei Ihr, sie hatten noch eine halbe Stunde Zeit für einen Kaffee, bevor Markus kommen würde. Und Lila stellte die Frage.“ Ippy. Dieser Typ, den mir alle- übrigens auch Du- geweissagt haben, kommt der überhaupt noch? Werde ich mich jemals noch mal verlieben“? Ippy hatte IMMER ihr Pendel dabei und setzte es sofort ein: „ Komisch, das läuft wie weiche Butter. Der ist irgendwie total nah. Als ob er schon da wäre.“Lila hatte noch ein kleines letztes Häufchen Hoffnung in sich, obwohl sich seit Jahr und Tag immer nur der „ Mist“ in den Weissagungen bewahrheitet hatte. Und sich schon gar nichts in der Liebe getan hatte.Aber nun gut. Sie war ja ein „ high hoper“, ein unverbesserlicher Optimist, wie die Freundinnen ihr immer wieder sagten, sie hoffte, dass er „ ganz nah“ sei. Die Stunde Sport, die fast immer anderthalb Stunden wurden, mit Markus war total motivierend und schön. Ja, es machte Spaß Sport zu treiben. Es machte Spaß, seine 648 oder wie viel Muskeln der Mensch auch immer hatte, alle einzeln zu spüren. Zu spüren, dass man da war. Dass der Körper lebte. Dass SIE lebte.

Lila ging zurück in ihre Kellerwohnung und öffnete den Apple. „ Neue Nachricht von Mario Anthony“, stand dort in ihrem Mail acccount.Sie saß da, verschwitzt vom Training und war wie in Trance. Der Name Mario ließ ihr Herz bereits höher schlagen.Fast hypnotisch öffnete sie ihre Facebookseite.Sie ahnte noch nichts, und trotzdem war es da, das gewisse Herzklopfen, und da stand:

„ Hi, I love your picture here, you are beautiful. I would like to be your friend. I hope to hear from you soon.Thanks.“

Hallo, ich liebe Dein Foto. Du bist sehr hübsch. Ich wäre gern Dein Freund. Ich hoffe, dass ich schnell von Dir höre. Danke“

Lila sah sich das Foto an: Ein hübscher Mann, vielleicht Mitte fünfzig.Sehr markante Wangenfalten, große sinnliche Ohren, eine lange Nase. Zwar eine Brille, aber ein sehr markantes, starkes und sympathisches Gesicht.

Mario war sein Name! Anthony... ein A im Namen, auch das hatte sie mal im Hexenclub in einer Übung für sich herausgefunden, dass IHR Mann mit einem A. beginne. Es klickte nur so. Lila ging auf sein Facebook-Profil: Mario Anthony aus Dublin: ein IRE !!!!!!, seit 15 Jahren director of the operation bei einer großen shipping company... „ auf allen Weltmeeren zuhause“.Klick, Klick, Klick. Es traf sie wie der Blitz. War das der Typ? War das ihre große Liebe? Lila pochte das Herz so stark, dass sie fast nicht mehr atmen konnte. Dabei hatte ihr ein Ire einfach nur 3 absolut unverbindliche Sätze geschrieben. Sie schrieb zurück:

„Hallo Mario, danke. Ich hoffe, Dir geht es gut. Was machst du gerade? Wo lebst Du? Wie hast du mich gefunden? Wünsche dir einen wundervollen Tag und inspirierende Gedanken.“

Lila rief Ippy an. „ Ippy, es hat sich ein Ire bei mir gemeldet. Er arbeitet für eine shipping company. Und er heißt Mario“. Stille auf der anderen Seite. „Deshalb hat mein Pendel zwei Stunden vorher so ausgeschlagen“, kam irgendwann von ihrer Seite. Natürlich. Sie hatte gegenüber vom Computer gesessen. Und die Nachricht war da bereits im Computer gewesen.“ Na, das ist ja spannend“, grinste Ippy.

Lila bestätigte die Freundschaftsanfrage und 5 Minuten später bedankte sich Mario bei ihr dafür....

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