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E-Book

Von der sozialen zur ökosozialen Marktwirtschaft

Ökologie und Ökonomie im Fokus von Politik und Gesellschaft

VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl188 Seiten
ISBN9783658188184
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
Der Band bündelt theoretische und praxisorientierte Beiträge unterschiedlicher Disziplinen zum Zustand und zur Zukunft der Ökosozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Das klassische ordnungspolitische Modell der Sozialen Marktwirtschaft hat 70 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik nichts von seiner Aktualität und Attraktivität eingebüßt. Und doch werden die Rufe nach einer ökologischen Weiterentwicklung lauter. Eine intensive Debatte zur Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft, die einen wirklichen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie anstrebt und den Blick auf die Probleme und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts richtet, scheint daher notwendiger denn je.

Dr. Christoph Brüssel ist Vorstand der Stiftung Senat der Wirtschaft und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn.
Prof. Dr. Volker Kronenberg lehrt Politikwissenschaft an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Marktwirtschaft und ökologisch soziale Verantwortung sind kein Gegensatz7
1 Einführung9
2 Akzeptanz des Systems der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft im Kontext von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft17
3 Demokratie, Zukunft, Nachhaltigkeit. Zur Rolle einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft25
Vorbemerkung25
Herausforderungen in schwieriger Zeit26
Die Umwelt- und Ressourcenfrage27
Der Mensch und die digitale Maschine – was kommt auf uns zu?27
Die Rolle von Innovationen: Was bringt die Zukunft?28
Marktwirtschaft: Wettbewerb unter Regeln29
Was ist wichtig für einen funktionierenden Markt?30
Wachstum: Veränderung der Wirtschaftsleistung31
Wachstum und Nachhaltigkeit32
Nachhaltigkeit als Constraint-System33
Wie setzt man Nachhaltigkeitsrestriktionen durch?34
Ökosoziale Marktwirtschaft35
Fundamentalidentität37
Grünes und inklusives Wachstum für weltweiten Wohlstand und Nachhaltigkeit ist noch möglich39
Zusammenfassung41
4 Zur Bedeutung einer balancierten Einkommens- und Vermögensverteilung. Empirische und analytische Einsichten42
1 Der anhaltende Trend: Zunehmende Ungleichheit in den OECD-Staaten42
1.1 Einkommensungleichheit43
1.2 Vermögensungleichheit45
2 Folgen in den OECD-Staaten47
2.1 Ökonomische Folgen47
2.2 Soziale Folgen49
2.3 Ökologische Folgen50
3 Folgen in Entwicklungs- und Schwellenländern52
3.1 Ökonomische Folgen52
3.2 Soziale Folgen53
3.3 Ökologische Folgen54
4 Fazit und Ausblick55
5 Profitmaximierung oder Gemeinwohlmehrung. Interne und externe Motive des Umdenkens57
1 Ökonomische Vermessung der Welt57
2 Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen62
3 Exogene Risikofaktoren und Management63
4 Environmental, Social, Governance. ESG als Wettbewerbsvorteil66
5 Schadenspotential der Gewinnmaximierung68
5.1 Finanzkrise 200868
5.2 Deutsche Bank68
5.3 Textilfabrik Bangladesch70
5.4 VW-Abgasskandal72
6 Gewinnmaximierung vs. Gemeinwohl74
7 Fazit78
6 Industrielle, konventionelle, traditionelle und ökologische Landwirtschaft in ethischer Perspektive79
1 Herausforderung79
2 Ethische Perspektiven auf Leben, Mitwelt und Natur80
3 Formen der Landwirtschaft in Mitwelt-ethischer Perspektive82
4 Konsumethische Überlegungen86
7 Normung – Gesellschaftsinstrument zur Konkretisierung ökologischer Zielstellungen88
1 DIN Deutsches Institut für Normung e. V.88
2 Was bedeutet Normung?90
2.1 Gemeinschaftsaufgabe Normung90
2.2 Wie entsteht eine Norm?91
2.3 Arten von Normen92
3 Normung und ökologische Zielstellungen93
3.1 Gesellschaftlicher Nutzen von Normen93
3.2 Gremien bei DIN94
3.3 Normung in den Gremien96
3.4 Normung als Instrument der Klimapolitik98
3.5 Neue Konzeption = New Approach99
3.6 Managementsystem-Normen und Zertifizierung102
4 Fazit104
8 Generationengerechtigkeit – auf die Jugend kommt es an106
1 Demografische Herausforderung107
2 Chancen der Jugend108
3 Pflicht der älteren Generation: Unterstützen113
4 Ein Ausblick: die gemeinsame Chance von Jung und Alt116
9 Die (In-)Kompatibilität von Hochleistung und (sozialer) Verantwortung: Der Ehrliche ist der …?!119
1 Ehrliche Händler – aus Sicht der Philosophen121
2 Ehrliche Händler – aus Sicht der Kunden123
3 Über die Ehrlichkeit zum Erfolg und zur Verantwortung127
10 Automatisierung und Digitalisierung in einer „ökosozialen“ Marktwirtschaft129
1 Merkmale zukünftiger Führung130
1.1 Wir müssen mehr miteinander reden, nicht schreiben130
1.2 Wir müssen aufhören, Menschen zu ökonomisieren131
1.3 Wir müssen die Generation Y verstehen134
1.4 Wir müssen Teamarbeit kompetent beherrschen135
1.5 Wir müssen ein Vertrauensklima erzeugen. Dazu ist soziale Kompetenz erforderlich137
1.6 Wir müssen Personen entdecken, nicht nur Funktionen138
1.7 Weg von der Stellenbeschreibung hin zur Funktionsbeschreibung138
1.8 Wir müssen Verantwortung an Entscheidungsbefugnisse koppeln139
11 Anthropologische Grundlagen und Bestimmungen der Ökosozialen Marktwirtschaft. Ein Streifzug durch die politische Theorie- und Ideengeschichte140
1 Aristoteles: Politik, Ökonomie und Lebensglück141
2 Thomas Hobbes: Die Rastlosigkeit des modernen Menschen143
3 Immanuel Kant: Menschenwürde und visionäre Globalisierungsbeschreibung144
4 Karl Marx: Entfremdung und entfesselte Dynamik146
5 Max Weber: Religiöse Vorstellungen und kapitalistischer Zeitgeist148
6 Hannah Arendt: Die Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgeht150
7 Fazit: Scheinbare Gegensätze überwinden152
12 Die Neuverteilung der Welt in Zeiten der Digitalen Transformation und die Folgen für die Arbeitswelt155
1 Dematerialisierung: Der Schritt zur App-Economy155
2 Die Theorie der Null-Grenzkosten157
3 Der Gesellschaft geht die Arbeit aus158
4 Teilen statt besitzen160
5 Auf dem Weg in die Wirtschaft 4.0161
6 Infrastruktur des Wohlstands162
7 George Orwell versus Komfort163
8 Gesellschaft und Wirtschaft in Zeiten des Digitaler Darwinismus164
9 Window of Opportunity166
13 Soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der digitalisierten Globalisierung: was kann bleiben, was ist zu ändern?169
1 Ausgangslage170
2 Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft174
3 Sozialversicherungen sind weder sozial noch effizient176
4 Das Bedingungslose Grundeinkommen: Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft177
5 Höhe des bedingungslosen Grundeinkommens muss politisch festgelegt werden181
6 Fazit183
Verzeichnis aller Autorinnen und Autoren184

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