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E-Book

Der Teppich GOTTes

AutorBernhard Wichmann
Verlagnovum pro Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl120 Seiten
ISBN9783990388297
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Ein Grundzug des menschlichen Wesens ist es, Fragen zu stellen. Sein Drang nach Wissen und Verstehen ist ungestillt. Damit hat es der Mensch weit gebracht: Sekundenschnelle Kommunikation in alle Teile der Erde, Transport im Stundentakt von Gütern aller Art von einem Ende unseres Globus zum anderen. Doch die letzte, alles entscheidende Frage nach der eigentlichen Rolle des Menschen in der Welt, harrt immer noch einer Antwort. Der Autor versucht sie zu finden. Er entwickelt eine Art Quantenstruktur der Schöpfung und legt dies durch viele Fakten aus Natur, Geschichte und Wissenschaft dar. Die Schöpfung wird als Schichtenstruktur beschrieben. Darin wird die Stellung des Menschen in hervorgehobener Weise erklärt. Es wird ein Wegweiser für ein schöpfungskonformes Verhalten des Menschen abgeleitet.

Bernhard Wichmann wurde 1948 geboren. Der zweifache Familienvater ist diplomierter Physiker und war Entwicklungsingenieur im Elektronikbereich.

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Leseprobe

Mensch

These 1

„Alle Wesen – ob Mikroorganismus, Pflanze, Tier oder Mensch (Schicht 5) –, die im Raum-Zeit-Kontinuum (Schicht 4) leben, können aus eigener Kraft nichts tun.“

In den Ausführungen zu den Kapiteln „Schicht 4“ und „Schicht 5“ wurden öfter die Worte entfaltet und entwickelt verwendet. Sie wurden durch Kursivschrift hervorgehoben. Damit soll folgender wichtiger Umstand deutlich werden: Alles was wir Menschen in der Natur entdecken und erkennen, alle Formen, Farben, Töne … alles Lebendige in ihrer scheinbar unendlichen Vielfalt … selbst alles, was der menschliche Verstand hervorbringt … ist bereits Geschaffenes, Fertiges, Wesenhaftes. Alles ist schon von GOTT geschaffen. Durch Sein Wort, durch Sein Wollen, durch Seine Gedanken, durch Sein Sich-Teilen, Sein Sich-Mitteilen. Und die ganze Schöpfung, das, was bisher war und das, was noch kommen wird, ist in den Schichten 1, 2 und 3 bereits gesammelt. Das Werden und Entstehen in der Natur, das wir Naturgeschichte und Menschheitsgeschichte nennen, ist ein Auffalten und Ausbreiten der Schichten 1, 2 und 3 in den Raum hinein (Schichten 4 und 5). Siehe Abbildung 2. Bildlich können wir uns das so vorstellen: als ob man einen Tuchballen ausrollt, auf dem sich eine Bildergeschichte befindet. Erst nach und nach, wenn man mehr Bilder sieht, wird einem die gesamte Komposition deutlich. In alten Kulturen gab es sogenannte Buchrollen. Und man hat darin gelesen, indem man diese Textrollen entrollte. Das, was man heute im Allgemeinen unter der Entwicklung des Lebens versteht und als Natur und Universum erkennt, ist nichts anderes, als dass sich das Buch des Lebens – die Schichten 1, 2 und 3 – in der Zeit und im Raum ent-rollt, ent-faltet, ent-wickelt. In den Worten ent-wickeln und Ent-wicklung kommt der beschriebene Vorgang, dass Schritt für Schritt, von Epoche zu Epoche, von Zeitalter zu Zeitalter die Gedanken GOTTes, die Teile GOTTes, die Schöpfungen GOTTes der rein geistigen Schichten 1, 2 und 3 aus-gewickelt werden und sich in den Raum, in den Kosmos (Schicht 4) hinein als Körperlichkeiten ent-wickeln, ent-falten (Schicht 5), deutlich zum Ausdruck.

Nichts was in der Schicht 4 und Schicht 5 lebt – primitiver Organismus, Pflanze, Tier oder Mensch –, hat die Möglichkeit, anders zu sein oder anderes zu werden, als es in den Schichten 1, 2 und 3 vorgegeben ist. Alles, was hier, in unserer Welt, (Schichten 4 und 5) geschieht, hat seine Ursache nicht hier. Die Ursachen liegen in den Schichten 1, 2 und 3.

Das Leben der Geschöpfe in der Schicht 5 ist an die Gestaltungs- und Ent-Wicklungskräfte der Schichten 1, 2 und 3 gebunden. Wie ein Blatt auf den Wellen eines Baches schwimmt und von den Fluss- und Bewegungskräften der Wellen weitergetrieben wird, so sind die Formen, Gestalten, Dinge, Geschöpfe, Lebewesen der Schicht 5 den Schöpfungskräften der Schichten 1, 2 und 3 ausgeliefert. Diese Schöpfungskräfte sind es, die die Welt zum Leben erweckt haben und die Geschöpfe im Flussbett des Lebens – um im Bild zu bleiben – weiter- bewegen. Das Wort Geschöpf drückt ja an sich schon eine Abhängigkeit aus. Es ist gemacht, geschaffen. Es hat sich nicht selbst erschaffen, sondern es ist ge-schaffen worden. Jedes einzelne Ding, vom primitivsten Leben bis zum Menschen (alle Bewohner der Schicht 5), hat keine Chance, sich diesen Kräften (Schichten 1, 2 und 3) zu entziehen.

Fehlt die Kopplung, die Verbindung der Geschöpfe (Schichten 5) zu den Kräften der Schichten 1, 2 und 3, dann sind die Geschöpfe, ob Mikroorganismus, Pflanze, Tier oder Mensch, tot. Dann haben sich die Lebenskräfte mit ihrer Form- und Wirkungskraft zurückgezogen, und die Lebewesen zerfallen in ihre atomaren Bestandteile. Zurück bleiben nur noch die Atome im Raum der Schicht 4.

Der Mensch, als Geschöpf und Organismus der Schicht 5, nimmt bei der beschriebenen Koppelung der Kräfte der Schichten 1, 2 und 3 an die Lebewesen der Schicht 5 eine Sonderrolle ein. Jedoch nur was die Auswahl der Kräfte (in den Kapiteln „These 2“ und „These 3“ wird dazu ausführlich eingegangen) anbelangt. An der obig beschriebenen Kraft- und Energiekoppelung ändert sich auch für den Menschen nichts.

Der Mensch gibt sich einem Trugschluss hin, wenn er glaubt, dass er Energie und Kraft in sich trägt, um seine Ideen und Vorstellungen voranzubringen. Das Wort Ich ist die größte Selbsttäuschung des Menschen, wenn er damit an seine Leistungen, Entwicklungen, Schöpfungen denkt. Das Wort Ich hat nur in seinem reflexiven Charakter (Schicht 6) und in seinen Bewusstseinsfunktionen (Schicht 6) eine Berechtigung. Jedoch nicht in dem Verständnis „Ich habe das getan.“

Nachdem Jesus am Teich Betesda einen Kranken geheilt hatte (Evangelium des Johannes, Kapitel 5), beantwortete er die Frage, woher er die Kraft und Macht dazu nehme, wie folgt (Vers 19): „Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: ,Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur was er den Vater tun sieht …‘“ Und in gleicher Weise ist es mit allen Dingen, anorganischen oder organischen, Pflanze, Tier oder Mensch. Die Kraft zur Körperlichkeit, zur Lebendigkeit, die Kraft zur Tat liegt nicht im Objekt selbst, sie kommt aus einer anderen Welt. Aus der geistigen Welt der Schichten 1, 2 und 3. Es ist die Welt, in der schon alles geschaffen ist.

These 2

„Der Mensch besitzt keine schöpferische Kraft. Er besitzt nur ein geistiges Auge, mit dem er die Schöpfungen der Schichten 1, 2 und 3 sehen kann.“

In These 1 habe ich beschrieben, dass der Mensch von sich aus nichts tun kann. Er besitzt keine Kraft in sich. Alles was ihn bewegt, treibt und schaffen lässt, sind Kräfte aus den Schichten 1, 2 und 3.

Jetzt werden wir besprechen, dass der Mensch auch keine geistigen Kräfte sein Eigen nennen kann, mit denen er vermeintlich Erfindungen macht und geistige Schöpfungen kreiert. Alles was man gemeinhin als Schöpfungen des menschlichen Geistes bezeichnet, sind Schöpfungen, die schon geschaffen waren und dann in einer bestimmten Zeitepoche vom Menschen gesehen wurden. Alles was der Mensch als seine Schöpfungen ausgibt, sind Kopien der Schöpfungen, die bereits vor Schaffung der Welt – also des Raumes (Schicht 4) und dessen Bewohnern (Schicht 5) – in den Schichten 1, 2 und 3 vorhanden waren.

Der Mensch ist kein schöpferisches Wesen. Der Mensch ist Seher und Be-Schreiber der Schöpfungen der Schichten 1, 2 und 3. Alle Schöpfungen der Kunst, die der Mensch seine Werke nennt, sind nur Plagiate aus der Welt der Schichten 1, 2 und 3. Alles was der Mensch er-funden oder ent-deckt hat, war ja schon vorhanden. So wie es das Wort selbst richtig wiedergibt. Das Wort ent-decken ist doch so zu verstehen, dass man etwas Zugedecktes von seiner Decke befreit, um den Gegenstand darunter erkennen und sehen zu können. Das Wort er-finden gibt den obigen Sachverhalt ebenfalls deutlich wider: Man kann nur etwas finden, das schon existiert!

In These 1 habe ich geschrieben, dass die Geschichte des Universums und letztendlich der Erde ein Entrollen der Schichten 1, 2 und 3 in den Raum (Schicht 4) hinein ist. Und so entstehen die Zeitalter, die Epochen mit ihren typischen Erscheinungen. Ein Wort erklärt uns wieder einmal, in prägnanter Kürze, obig Gesagtes: Zeitgeist. Eine geistige Kraft, ein geistiges Muster, ein geistiger Prägestempel bestimmen das Auftreten der Dinge in der Zeit (Schicht 5). Das Wort Zeitgeist beziehen wir heute eher auf gesellschaftliche Trends und Modeerscheinungen, als auf natur- und erdgeschichtliche Zeitalter. Aber der Naturforscher Edgar Dacqué (1878–1945) benutzt das Wort Zeitgeist in einem weit umfassenderen Sinne, wenn er sich mit dem Phänomen von Bauformen in der organischen Natur in prähistorischen Zeitphasen naturgeschichtlicher Entwicklungen befasst. Edgar Dacqué erkennt die Wirkung eines Zeitgeistes, bevor es noch Menschen und eine menschliche Gesellschaft auf der Erde gab. In dem Vorwort zu seinem Buch „Urwelt, Sage und Menschheit“ (14) heißt es: „Schon bei früheren Studien auf dem Gebiet der Vorweltkunde hatte ich die Erkenntnis gewonnen und ihn gelegentlich kurz angedeutet, dass jedes erdgeschichtliche Zeitalter nicht nur, was man schon...

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