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E-Book

Der Toyota Weg

Erfolgsfaktor Qualitätsmanagement

AutorLiker Jeffrey K.
VerlagFinanzBuch Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl448 Seiten
ISBN9783862484454
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR
Mit seiner Unternehmensführung ist Toyota seit langem Vorbild für Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Fast alle Automobilhersteller versuchten mehr oder weniger erfolgreich das legendäre Toyota-Produktionssystem (TPS) zu kopieren, das zum Ziel hat, die Kundenzufriedenheit in den drei Bereichen Qualität, Lieferzeit und Kosten zu erhöhen. Aufgrund des verschärften Wettbewerbs in der Automobilbranche drängt sich jetzt die Frage nach den Faktoren des Erfolgs immer mehr in den Mittelpunkt. Jeffrey K. Liker befasst sich in seinem Buch 'Der Toyota Weg' ausführlich mit dem warum und wieso. Aus zahlreichen Interviews und eigenen Anschauungen filtert der Autor die 14 Managementprinzipien heraus, die den Kern des Toyota-Erfolgs ausmachen. Diese Prinzipien untermauert er eindrucksvoll mit einer Fülle von Details, Anekdoten und Interview-Auszügen. Leicht verständlich erklärt er dem Leser die Managementsysteme, die Denkweise und die Philosophie, auf denen der Erfolg von Toyota basiert. So vermittelt er wertvolle Erkenntnisse, die sich auf jeden beliebigen Geschäftszweig bzw. jede Geschäftssituation übertragen lassen.

Dr. Jeffrey K. Liker ist Professor für Ingenieurswissenschaften an der University of Michigan. Er ist dort Direktor und Mitbegründer des 'Japan Technology Management Program'. Als Gewinner von vier 'Shingo Prizes for Excellence' schreibt er regelmäßig für den Harvard Business Review und den Sloan Management Review. Dr. Jeffrey K. Liker berät namhafte Firmen wie DaimlerChrysler, Asia Pacific oder die U.S. Air Force.

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Leseprobe

Danksagung

Dieses Buch ist das Produkt von 20 Jahren, in denen ich Toyota studiert habe. Ein Großteil der Arbeit wurde unter der Schirmherrschaft des Japan Technology Management Program an der University of Michigan, Ann Arbor, durchgeführt, deren Direktor ich bin. Dieses Programm wurde 1991 mit der großzügigen Unterstützung durch das U.S. Air Force Office of Scientific Research (AFOSR) aufgenommen, aber eigentlich begann es mit der Vision des Senators Jeff Bingaman aus New Mexico. Senator Bingaman engagierte sich hinter den Kulissen für eine Finanzierung von Universitätsprogrammen wie meines, um von Japan zu lernen, technisch orientierten Studenten Praktika in Japan zu ermöglichen und unsere Lernerfahrungen mit anderen in den USA zu teilen. Ende der 1980er Jahre und zu Beginn der 1990er Jahre war das „Ungleichgewicht in der Lernbilanz“ extrem groß. Überwiegend exportierten die USA ihr Wissen nach Japan, aber es kam wenig zurück. Dafür gab es viele Gründe; einer davon war, dass die USA nicht zuhören wollten. Der phänomenale Erfolg von Unternehmen wie Toyota rüttelte uns auf. Toyota hat einen großartigen Beitrag dazu geleistet, den einseitigen Wissensexport in einen Wissensaustausch zu verwandeln.

Toyota ist bemerkenswert offen in der Gewährung von Einsichten über die Quelle seiner Wettbewerbsvorteile gewesen. Ein Meilenstein war Eiji Toyodas Entscheidung von 1982, mit der er in seiner Rolle als Chairman zusammen mit President Shoichiro Toyoda einer Vereinbarung mit GM über das Joint Venture NUMMI zustimmte – einem Fertigungswerk, das darauf ausgerichtet war, GM den Toyota-Weg nahe zu bringen. Das bedeutete, dass Toyota sein Kronjuwel – das berühmte Toyota-Produktionssystem – mit seinem Hauptwettbewerber teilen musste.

Ein weiterer Meilenstein in der Entscheidung, die Welt am TPS teilhaben zu lassen, war der Entschluss im Jahr 1992, das Toyota Supplier Support Center zu bauen, um US-Unternehmen durch die Schaffung von Modellprojekten in Fertigungswerken aus ganz unterschiedlichen Branchen das TPS zu vermitteln. Ich persönlich habe von dieser bemerkenswerten Offenheit erheblich profitiert.

Leider habe ich hier nicht genug Platz, um allen Personen bei Toyota, die mir freundlicherweise zum Teil lange Interviews zugestanden und Abschnitte dieses Buches auf Genauigkeit geprüft haben, zu danken. Einige meiner Gesprächspartner haben jedoch besonders großen Einfluss auf meine Lernerfahrung mit dem Toyota-Weg gehabt. Dazu gehören (die Positionsbezeichnungen datieren aus der Zeit, in der die Interviews geführt wurden):

 

– Bruce Brownlee, General Manager, Corporate Planning and External Affairs des Toyota Technical Centers – mein Schlüsselkontakt für dieses Buch.

– Jim Olson, Senior Vice President, Toyota Motor Manufacturing, North America – hat das Buchvorhaben sorgfältig geprüft und dann Toyotas umfassende Unterstützung zugesagt.

– Jim Wiseman, Vice President, Toyota Motor Manufacturing, North America – öffnete die Türen zum Toyota-Produktionssystem in der Fertigung.

– Irv Miller, Group Vice President, Toyota Motor Sales – eröffnete Einblicke in die Verkaufs- und Vertriebswelt von Toyota.

– Fujio Cho, zur Zeit unserer Gespräche President der Toyota Motor Corporation – teilte seine Leidenschaft für den Toyota-Weg mit mir.

– Gary Convis, President von Toyota Motor Manufacturing, Kentucky, und Managing Officer von Toyota – half mir, den US-amerikanischen Lernprozess über die tief greifende Wirkungsweise des Toyota-Wegs zu verstehen.

– Toshiaki (Tag) Taguchi, President und CEO von Toyota Motor Manufacturing, North America – bot Einsichten in den Toyota-Weg im Verkauf.

– Jim Press, Executive Vice President und Chief Operating Officer von Toyota Motor Sales, USA – gewährte mir tiefe Einblicke in die Philosophie des Toyota-Wegs.

– Al Cabito, Group Vice President, Sales Administration, Toyota Motor Sales, USA – bot großartige Einsichten in Toyotas zunehmend wichtige Build-to-Order-Strategie.

– Tadashi (George) Ymashina, President, Toyota Technical Center, USA – führte mich in das Konzept hourensou ein und vermittelte mir ein tieferes Verständnis von genchi genbutsu.

– Kunihiko (Mike) Masaki, ehemaliger President, Toyota Technical Center – nutzte jede Gelegenheit, um mir Einlass in das Unternehmen zu verschaffen, damit ich den Toyota-Weg studieren konnte.

– Dave Baxter, Vice President, Toyota Technical Center – gewährte mir mehr Zeit, als ich je zu bitten gewagt hätte, um mir Toyotas Produktentwicklungssystem und die ihm zugrunde liegende Philosophie zu erklären.

– Ed Mantey, Vice President, Toyota Technical Center – Ed ist Ingenieur mit Leib und Seele und ein lebender Beweis, dass Toyota US-amerikanische Ingenieure dahingehend trainieren kann, dass sie den Toyota-Weg in allen Facetten verstehen.

– Dennis Cuneo, Senior Vice President, Toyota Motor North America – ließ mich an seiner reichhaltigen Erfahrung, unter anderem aus dem NUMMI-Projekt, teilhaben und half mir, Toyotas Bekenntnis zu seiner gesellschaftlichen Verpflichtung zu verstehen.

– Dick Mallery, Partner, Snell and Wilmer – beschrieb mit großer Leidenschaft, wie ein Rechtsanwalt für Toyota vom Toyota-Weg verändert wurde.

– Don Jackson, Vice President, Manufacturing, Toyota Motor Manufacturing, Kentucky – erklärte und demonstrierte, was es heißt, die Montagearbeiter zu respektieren und aktiv am Geschehen zu beteiligen.

– Glenn Uminger, Assistant General Manager, Business Management & Logistics Production Control, Toyota Motor Manufacturing, North America – erklärte, wie es einem Buchhaltungsfachmann bei Toyota gelang, ein Projektbüro zur Förderung des TPS aufzubauen und die Logistik für ganz Nordamerika zu leiten – und dabei großen Spaß zu haben.

– Teruyuki Minoura, ehemaliger President, Toyota Motor Manufacturing, North America – beeindruckte mich mit authentischen Geschichten darüber, wie er als Schüler des Meisters Taiichi Ohno TPS gelernt hatte.

– Steve Hesselbrock, Vice President Operations von Trim Masters, ließ mich großzügig an der Geschichte teilhaben, wie es TMI gelang, durch eine Feuerprobe einer der besten Toyota-Zulieferer von Autositzen weltweit zu werden.

– Kiyoshi Imaizumi, President Trim Masters, erzählte mir die wahre Geschichte über das, was es heißt, in Japan ein Toyota-Zulieferer zu sein.

– Ichiro Suzuki, ehemaliger Chefingenieur, Lexus, und Executive Advisory Engineer zeigte mir, was ein wahrer Meister seines Faches ist.

– Takeshi Uchiyamada, Senior Managing Director und ehemaliger Chefingenieur, Prius, lehrte mich, was es bedeutete, durch die intensive Arbeit mit und Überzeugung von Menschen ein revolutionäres Projekt (Prius) zu leiten.

– Jane Beseda, General Manager und Vice President North American Parts Operations, erklärte mir die Betrachtungsweise von IT und Automatisierung aus der Perspektive des Toyota-Wegs in einer Weise, die echte Aha-Effekte auslöste.

– Ken Elliott, Service Parts Center National Manager, erzählte seine Geschichte der Schaffung einer Kultur auf Basis des Toyota-Wegs in einem neuen Ersatzteildepot.

– Andy Lund, Program Manager, Sienna, Toyota Technical Center, bot Einsichten in die Übertragung der Toyota-Kultur von Japan auf die Niederlassungen in den USA aus der Perspektive eines US-Amerikaners, der in Japan aufgewachsen ist.

– Jim Griffith, Vice President, Toyota Technical Center, korrigierte Fehlinterpretationen stets mit großem Humor und forderte mein Verständnis des Toyota-Wegs heraus.

– Chuck Gulash, Vice President, Toyota Technical Center, lehrte mich auf einer Teststrecke, wie wichtig es für eine Fahrzeugbewertung ist, auf Details zu achten.

– Ray Tanguay, President, Toyota Motor Manufacturing, Canada, lehrte mich, dass technologische Innovationen und TPS Hand in Hand gehen können.

Besonderen Dank schulde ich John Shook, ehemaliger Toyota-Manager, der dabei half, das NUMMI-Werk, das Toyota Technical Center und das Toyota Supplier Support Center aufzubauen. John hat seine Karriere dem Toyota-Weg gewidmet. Er brachte seine Leidenschaft mit in die University of Michigan, an der er mehrere Jahre lang als Director unseres Programms „Japan Technology Management Program“ mitgewirkt hat. Nach wie vor ist John ein führender Kopf in der Gemeinde der Verfechter der schlanken Philosophie. John war mein TPS-Mentor und lehrte mich die ersten Grundlagen. Als ich den Toyota-Weg zu verstehen begann, brachte er mir immer ausgefeiltere Aspekte dieser Philosophie nahe.

Den größten Teil des Buches habe ich im Jahr 2003 verfasst, als ich das Privileg genoss, einen sehr kalten Ostküstenwinter im sonnigen und warmen Phoenix zu verbringen, wo ich Tom Choi, meinen ehemaligen Studenten und inzwischen...

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