Sie sind hier
E-Book

Die 101 wichtigsten Fragen - Karl der Große und seine Zeit

AutorMartina Hartmann, Wilfried Hartmann
VerlagVerlag C.H.Beck
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl160 Seiten
ISBN9783406658945
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,49 EUR
'Wie groß war das Frankenreich, und wie viele Menschen lebten darin? Sprachen die Franken französisch? Wer aß was zur Zeit Karls des Großen? Woher stammten die Karolinger, und warum heißen sie so? Wie wurde der erste Karolinger König? Wie sah Karls Tagesablauf aus? Wie viele Freundinnen hatte Karl der Große? Wo und wie wurde Kaiser Karl bestattet? Was war eine Königspfalz? Welche Musik spielte die Hofkapelle? Wozu brauchte man im Jahr 800 einen Kaiser? Wie viele Klöster hat Karl gegründet? Wie viele Fremdsprachen sprach der Kaiser? Wie viele christliche Königreiche gab es zur Zeit Karls des Großen? Wie kam man auf die Idee, einen gewalttätigen Krieger heiligzusprechen? Welche Kunstwerke aus der Zeit Karls besitzen wir noch? Hat Karl überhaupt gelebt?'   Obwohl alle, die dieses Buch zur Hand nehmen, den Namen Karls des Großen kennen und auch ungefähre Vorstellungen mit diesem bedeutenden Frankenherrscher verbinden, stellen sich doch viele Fragen über dessen Leben und die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und religiösen Verhältnisse seiner Zeit, auf die man keine oder zumindest keine fundierte Antwort zu geben wüsste. Deshalb haben sich 1200 Jahre nach dem Tod Kaiser Karls des Großen zwei Spezialisten für die Erforschung des Frühmittelalters daran gemacht, schon einmal die 101 wichtigsten dieser Fragen zu beantworten.

Martina Hartmann ist Stellvertreterin der Präsidentin der 'Monumenta Germaniae Historica' und lehrt als außerplanmäßige Professorin für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.   Wilfried Hartmann war bis zu seiner Pensionierung ordentlicher Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Geschichte der Karolingerzeit bildet einen seiner Forschungsschwerpunkte; 2010 publizierte er eine Biographie Karls des Großen.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe

   I. Die Gesellschaft zur Zeit Karls des Großen

1. Wie groß war das Frankenreich Karls, und wie viele Menschen lebten darin? Diese scheinbar einfache Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zwar können wir sagen, dass die Fläche des Reiches ungefähr 1 Million qkm umfasste; dabei muss man aber bedenken, dass es neben den vollständig ins Reich integrierten Gebieten andere, meist sehr dünn besiedelte Landstriche gab, in denen die Franken nur eine Art Oberherrschaft ausübten. Festzuhalten ist, dass Karl die Ausdehnung des Frankenreichs ungefähr verdoppelt hat. Wenn man sich eine Vorstellung von den Entfernungen im Frankenreich machen möchte, so sollte man sich die Distanzen zwischen weit auseinanderliegenden Orten des Herrschaftsraums vergegenwärtigen: Die Strecke von Hamburg bis Rom misst ca. 1600 km, und ebenso weit ist es von Wien bis Barcelona. Dabei ist zu bedenken, dass ein Bote zu Fuß maximal 40 km und als Reiter mit einem guten Pferd kaum mehr als 60 km am Tag zurücklegen konnte.

Absolute Zahlenangaben zur Bevölkerung des gesamten Reiches zu machen, ist unmöglich. Nur für einige Bezirke sind Angaben über die Bevölkerungsdichte möglich, weil es aus dem Gebiet westlich des Rheins einige Güterverzeichnisse von Klöstern gibt, die auch darüber informieren, wie viele Männer, Frauen und Kinder auf dem Besitz dieser Abteien lebten. Auf dieser Grundlage ist errechnet worden, dass auf dem Besitz des Klosters Saint-Germain (heute in Paris) eine Bevölkerung von 34 bis 39 Einwohnern pro qkm gelebt hat (die entsprechende Zahl im heutigen Deutschland beträgt 225, die in Frankreich 97). Freilich darf man auf dieser für die damalige Zeit sicher sehr hohen Zahl keine Hochrechnung aufmachen, denn die Bevölkerungsdichte in der Île de France war zweifellos höher als in den meisten übrigen Regionen des Frankenreichs. Die Bevölkerung verteilte sich sehr unterschiedlich: neben einigen Regionen mit vielleicht ca. 30 Menschen pro qkm, gab es andere mit weniger als zwei Einwohnern. Das Gebiet östlich des Rheins war zum großen Teil sehr dünn besiedelt.

Auch absolute Angaben über die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen aus der Zeit um 800 sind schwierig. Zweifellos war die Sterblichkeit bei Säuglingen und Kleinkindern äußerst hoch, und auch viele Mütter starben während oder bald nach einer Entbindung. Die Lebenszeit der Männer wurde infolge der zahlreichen Kriege und gewaltsamen Auseinandersetzungen verkürzt. Hinzu kamen Hungersnöte und Seuchen als demographisch wirksame Faktoren.

Man kann auch nicht generell sagen, dass Personen aus der Oberschicht größere Chancen auf ein langes Leben hatten als solche aus der Unterschicht. Bei einigen Angehörigen der karolingischen Familie können wir jedoch genaue Aussagen über ihr Lebensalter machen: Karl der Große starb wahrscheinlich in seinem 66. Lebensjahr; sein Sohn und Nachfolger Ludwig der Fromme wurde 62, aber dessen Brüder wurden nur 33 (Pippin) bzw. 39 (Karl der Jüngere); Pippin der Bucklige starb mit 41 Jahren. Von den Söhnen Ludwigs des Frommen erreichte Ludwig der Deutsche das höchste Alter, er wurde ca. 70, während Lothar I. mit 60 und Pippin mit ca. 40 Jahren verstarb; Karl der Kahle wurde 54 Jahre.

Keine der Karolingerinnen (Königinnen oder Königstöchter) wurde älter als 65; viele von ihnen sind im Alter zwischen 30 und 44 Jahren gestorben, die meisten wahrscheinlich bei der Geburt eines Kindes. Königinnen in der Merowingerzeit erreichten dagegen mitunter ein hohes Alter: Chrodechilde, Ingoberga und Radegunde wurden ca. 70, Arnegunde, Brunichild, Ultrogotho und Balthild über 60 Jahre alt.

Da die Bußbücher – Sündenverzeichnisse, die gleich die Höhe und die Art der erforderlichen Buße nennen – Bestimmungen enthalten, die sich gegen Abtreibung oder Empfängnisverhütung richten, dürfen wir annehmen, dass dergleichen öfter vorkam; Zahlenangaben sind natürlich nicht möglich.

Insgesamt können wir wohl davon ausgehen, dass die Bevölkerung des Frankenreichs zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert ein wenig zugenommen hat. Dies war einmal die Folge des damals für die Landwirtschaft günstigen Klimas, das warme Sommer und nicht so strenge Winter brachte. Zum andern dürfte aber auch die Schaffung des karolingischen Großreichs durch Karl den Großen die innere Sicherheit erhöht haben, so dass die Menschen seltener unter Überfällen feindlicher Nachbarn und Versorgungsengpässen leiden mussten (siehe auch Frage 78).

2. Sprachen die Franken französisch? In der Zeit um 800 bildeten die Franken sprachlich wahrscheinlich keine Einheit mehr. Die meisten der in Gallien wohnenden Franken hatten die Sprache der sie umgebenden Romanen angenommen; sie sprachen also eine Art Altfranzösisch, wobei sich die Sprache im Norden sehr stark von der im Süden unterschied. Die weiter östlich wohnenden Franken sprachen die germanische Sprache ihrer Vorfahren. Dies galt auch für die Alemannen, die Baiern, die Thüringer, die Sachsen und die Friesen, deren Sprachen sich aber stark voneinander unterschieden; vor allem Sachsen und Friesen dürften von den südlicher wohnenden Völkern kaum verstanden worden sein. Aber auch im Gebiet des späteren Deutschland gab es noch eine romanischsprachige Restbevölkerung, so etwa im Moselgebiet oder auch im Alpenraum.

Schriftliche Zeugnisse des Altfranzösischen besitzen wir erst aus dem 9. Jahrhundert. Das älteste Zeugnis ist jener Eid, den Ludwig der Deutsche im Jahr 842 vor Straßburg in romanischer Sprache geschworen hat, damit das Heer Karls des Kahlen – seit 840 westfränkischer König und seit 875 römischer Kaiser (†877) – ihn verstehen konnte. Karl hingegen leistete seinen Eid in deutscher (teudisca) Sprache, um vom Heer Ludwigs verstanden zu werden.

Das sogenannte Althochdeutsche oder Theodiske ist bereits in einigen Zeugnissen aus dem ausgehenden 8. Jahrhundert schriftlich bezeugt. Das älteste erhaltene Zeugnis ist ein lateinisch-althochdeutsches Wörterbuch (es wird nach dem ersten Wort «Abrogans» genannt), das uns eine Handschrift aus St. Gallen überliefert. Dieses Wörterbuch wurde in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts geschrieben und enthält über 3000 althochdeutsche Wörter.

Anlässlich einer Kirchenversammlung im Jahr 786 ist davon die Rede, dass eine Vorschrift sowohl auf Latein (latine) als auch in der Volkssprache (theodisce) verlesen werden soll.

Karl der Große hat sich um die volkssprachige Dichtung und auch um die bessere Pflege und Vereinheitlichung der Volkssprache gekümmert; er ließ eine Sammlung von volkssprachigen Liedern über die Taten und Kriege der alten Könige anlegen und soll damit begonnen haben, eine Grammatik der Volkssprache ausarbeiten zu lassen. Einhard berichtet auch, dass er den Monaten einheitlich fränkische Namen gegeben habe; auch die Winde seien von ihm mit volkssprachigen Namen versehen worden.

3. Wie war die fränkische Gesellschaft zur Zeit Karls aufgebaut? Berühmt ist das Wort Karls des Großen aus den Jahren nach 800: Es gibt nur Freie und Knechte. Die Wirklichkeit sah jedoch anders aus, denn es gab zahlreiche Formen von Freiheit und Unfreiheit: Es gab Freigelassene und Sklaven, Halbfreie und Vollfreie und vor allem – es gab auch eine über den Freien stehende Gruppe, den Adel. Die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht hing mit der Abstammung und mit dem Besitz an Grund und Boden zusammen.

Die Adligen waren meist Großgrundbesitzer; manche von ihnen besaßen in verschiedenen Regionen des Reiches ausgedehnte Ländereien, die sie durch Heirat, Erbgang und königliche Schenkungen erhalten hatten und zu mehren suchten.

Die Freien besaßen meist eine eigene Hofstelle, die ihre Familie ernährte; es gab aber auch Freie, die eine Hofstelle bearbeiteten, die einem Großgrundbesitzer gehörte.

Die Unfreien hingegen arbeiteten zum Teil auf dem zentralen Hof ihres Herrn; manche von ihnen waren aber auch mit einem von ihrem Herrn abhängigen kleinen Bauerngut ausgestattet. Sie mussten neben der Arbeit auf dieser Bauernstelle, für deren Nutzung sie Abgaben in Form von Naturalien zu leisten hatten, auch noch drei Tage in der Woche auf dem zentralen Gut des Herrn Fronarbeit verrichten. Nicht nur weltliche Herren, sondern auch die Kirche verfügte über Unfreie. In jedem Fall waren Unfreie persönliches Eigentum ihrer Herren. Im Fall eines Delikts übten diese richterliche Gewalt über ihre Unfreien aus; die fränkischen Rechtsbücher suchten allerdings zu verhindern, dass ein Herr seinen Knecht mit dem Tod bestrafte. Da im Frankenreich eher ein Mangel an Menschen herrschte, lag es auch nicht im Interesse der großen Grundherren, die Zahl ihrer unfreien Arbeiter durch Todesurteile zu mindern. Alle Unfreien konnten freigelassen werden; ob ihr Los dann tatsächlich besser war als vorher, ist nicht sicher.

Die Freien unterschieden sich vor allem darin von den Knechten, dass sie zur Gerichtspflicht und zur Wehrpflicht herangezogen wurden. Gerichtspflicht bedeutet, dass sie an den mehrfach im Jahr zusammentretenden Gerichtsversammlungen teilnehmen...

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Titel2
Zum Buch3
Über den Autor3
Impressum4
Inhalt5
I. Die Gesellschaft zur Zeit Karls des Großen11
1. Wie groß war das Frankenreich Karls, und wie viele Menschen lebten darin?11
2. Sprachen die Franken französisch?13
3. Wie war die fränkische Gesellschaft zur Zeit Karls aufgebaut?14
4. Welche Stellung hatten die Frauen in der fränkischen Gesellschaft?15
5. Wie sahen die Siedlungen der Franken aus?17
6. Wie waren die Verkehrsverhältnisse im Frankenreich?18
7. Wie viele Rheinbrücken gab es zur Zeit Karls?19
8. Wie kleidete man sich zur Zeit Karls des Großen?20
9. Wer aß was zur Zeit Karls des Großen?21
10. Wie verbreitet war der christliche Glaube im Frankenreich?23
11. Wie funktionierte die Rechtsprechung im Reich Karls des Großen?24
II. Herkunft und Ansehen der Karolinger27
12. Woher stammten die Karolinger, und warum heißen sie so?27
13. Was ist ein Hausmeier?28
14. Hat Karl Martell Europa vor den Muslimen gerettet?30
15. Wie wurde der erste Karolinger König?31
16. Was geschah mit dem letzten Merowingerkönig?33
17. In welchem Zustand befand sich das Frankenreich in der Mitte des 8. Jahrhunderts?33
III. Karl und seine Familie36
18. Wann und wo wurde Karl geboren?36
19. Wie «groß» war Karl der Große, und wie sah er aus?37
20. Wie sah Karls Tagesablauf aus?38
21. War Karl ein Brudermörder?39
22. Was spricht dafür, dass Karl ein Muttersöhnchen war?40
23. Welche Rolle spielte die Liebe bei Karls Ehebündnissen?41
24. Wie viele Freundinnen hatte Karl?42
25. Welchen politischen Einfluss hatten Karls Ehefrauen?43
26. Wie war das Verhältnis Karls zu seinen Kindern, und wann wurde er zum letzten Mal Vater?44
27. Wer war Karls Lieblingssohn?45
28. Warum haben Karls Töchter nie geheiratet?47
29. War Pippin der Bucklige wirklich bucklig und Ludwig der Fromme wirklich fromm?48
30. Hat Karl ein Testament gemacht?49
31. Wo und wie wurde Kaiser Karl bestattet?51
IV. Der Frankenkönig53
32. Was war eine Königspfalz?53
33. Was war das Königsgut, und wie wurde es verwaltet?54
34. Hatte Karl eine Lieblingsresidenz?55
35. Was heißt «regieren» in der Zeit Karls des Großen?58
36. Wer half Karl beim Regieren?59
37. Was waren die Kapitularien?60
38. Gab es in Karls Reich ein einheitliches Währungssystem?61
39. Welche Musik spielte die Hofkapelle?62
40. Wie viele echte und wie viele gefälschte Urkunden Karls haben sich erhalten?63
41. Wie reagierte Karl auf Verschwörungen?65
42. Welche Regelung traf Karl für seine Nachfolge?67
V. Karl als Eroberer69
43. Welches Reich hat Karl zuerst erobert?69
44. War Herzog Tassilo von Baiern ein Hochverräter?70
45. Besaß Baiern eine Sonderstellung im Frankenreich?71
46. Warum dauerte der Krieg gegen die Sachsen über 30 Jahre?71
47. Wie kann man Karls besondere Grausamkeit gegen die Sachsen erklären?74
48. Wie wurden die Awaren besiegt?75
49. Welche Schwierigkeiten hatte Karl bei seiner Expansion nach Spanien?77
VI. Karl der Kaiser79
50. Was ist überhaupt ein Kaiser, und welche Aufgaben hatte er?79
51. Seit wann gab es im Westen des römischen Reiches keinen Kaiser mehr?80
52. Wozu brauchte man im Jahr 800 einen Kaiser?81
53. Wurde Karl durch die Kaiserkrönung überrascht, und was störte ihn daran?83
54. Welchen Titel benutzte Karl als Kaiser, und wie sah er als Kaiser aus?84
55. Wie dachte man in Byzanz über Karls Kaiserkrönung?85
VII. Karl und die Kirche88
56. Wie wurde man Bischof in Karls Reich?88
57. Wie viele Klöster hat Karl gegründet?89
58. Was wissen wir über Karls Beziehungen zu den Päpsten?90
59. Wie hielt es Karl mit dem rechten Glauben?91
60. Weshalb waren Kirchenversammlungen für Karl wichtig?93
61. War Karl fromm?94
62. Hat Karl einem Bischof eine balsamierte Hausmaus verkaufen lassen?95
VIII. Bildung und Wissenschaft97
63. Konnte Karl lesen und schreiben?97
64. Wie wurde ein künftiger Herrscher erzogen?99
65. Wie viele Fremdsprachen sprach der Kaiser?100
66. Hat Karl sich um die Schulen in seinem Reich gekümmert?101
67. Wie multikulturell war Karls Hof, und wer waren die wichtigsten Ratgeber?103
68. Welche Spitznamen hatten Karls gelehrte Freunde?105
69. Kannten die Karolinger keine Großbuchstaben, oder warum erfanden sie die karolingische Minuskel?107
70. Warum ließ der christliche Kaiser Karl Werke heidnischer Autoren der Antike abschreiben?109
71. Was versteht man unter karolingischer Renaissance?110
72. Was geschah mit Karls Hofbibliothek?112
IX. Das Frankenreich und seine Nachbarn114
73. Wie viele christliche Königreiche gab es in Europa zur Zeit Karls?114
74. Wie sahen die Beziehungen des Frankenreichs zu seinen Nachbarn aus?115
75. Wie funktionierte Karls Ostpolitik?116
76. Wollte Karl die byzantinische Kaiserin Irene heiraten?117
77. Wie kommt ein Elefant an den Hof Karls des Großen?118
78. Welche Feinde hatte das Frankenreich beim Tod Karls des Großen?120
X. Das Nachleben Karls des Großen121
79. Wie viele Adelsfamilien berufen sich auf Karl den Großen als Vorfahr?121
80. War Karl der erste Kreuzfahrer?121
81. Wie kam man auf die Idee, einen gewalttätigen Krieger heiligzusprechen?123
82. Wo wird der heilige Karl bis heute besonders verehrt?124
83. Welche Städte berufen sich auf Karl als ihren Gründer?127
84. Hat Karl die Universität Paris gegründet?128
85. Geht das Kurfürstenkolleg auf Karl den Großen zurück?129
86. Inwiefern war Karl eine Quelle des Rechts?130
87. Was haben die Rolandsäulen mit Karl dem Großen zu tun?131
88. Wieso hat man Karl vorgeworfen, Inzest mit seiner Tochter getrieben zu haben?133
89. War Karl der Große nekrophil?133
90. Wie kommt Karl der Große in die Bildergeschichten von Wilhelm Busch?134
XI. Quellen und Denkmäler aus Karls Zeit135
91. Welche Bauwerke aus Karls Zeit können heute noch bewundert werden?135
92. An welcher Großbaustelle ist Karl gescheitert?137
93. Welche Kunstwerke aus Karls Zeit besitzen wir noch?138
94. Stellt die Reiterstatuette aus Metz Karl den Großen dar?139
95. Haben sich Reichsinsignien Karls erhalten?140
96. War Karl ein Bücherfreund?142
97. Hat Karl Briefe geschrieben?144
98. Wer schrieb einen ‹Bestseller› über Karls Leben?144
99. Wer schrieb ein Werk über Karls Taten, das erst mit Verspätung ein Erfolg wurde?146
100. Gab es eine offiziöse Berichterstattung über die karolingische Familie und ihre Herrschaft?147
101. Hat Karl überhaupt gelebt?148
Anhang150
Quellen mit deutscher Übersetzung150
Literaturhinweise150
Bild- und Kartennachweis151
Zeittafel152
Personenregister154
Ortsregister158

Weitere E-Books zum Thema: Mittelalter - Renaissance - Aufklärung

Recht und Landschaft

E-Book Recht und Landschaft
Der Beitrag der Landschaftsrechte zum Verständnis der Landwirtschafts- und Landschaftsentwicklung in Dänemark ca. 900-1250 - Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen AltertumskundeISSN 54 Format: PDF

Annette Hoff examines agricultural information contained in the oldest Danish, Swedish, English, Irish and Frankish law books to present an important study of the development of cultivation…

Attilas Burg

E-Book Attilas Burg
Zwischen Temesch und Theiß Format: ePUB

Begleiten Sie den Autor auf seiner Reise zu dem wahren Standort von Attilas Burg. König Attila zog im Jahr 451 nach Pannonien, schlug dort die Römer in die Flucht, und errichtete einen königlichen…

Chlodwig I.

E-Book Chlodwig I.
Der Aufstieg der Merowinger und das Ende der antiken Welt Format: ePUB/PDF

Anlässlich des 1500. Todestages Chlodwigs I. (27. November 511) erzählt Matthias Becher in seiner Biographie dieses Frankenkönigs spannend und faktenreich vom Aufstieg der Merowinger…

Eleonore von Aquitanien

E-Book Eleonore von Aquitanien
Königin des Mittelalters Format: ePUB/PDF

Eleonore von Aquitanien (1124–1204) ist die berühmteste und zugleich die berüchtigtste Königin des Mittelalters. In dieser genau recherchierten und spannend geschriebenen…

Karl der Große

E-Book Karl der Große
Gewalt und Glaube Format: ePUB/PDF

"Regen. Im Regen. Er stand im Regen, unten am Läuterungsberg. Endlos stürzte der Regen auf ihn hernieder und schien dennoch die Sünden nicht abwaschen zu können, die ihn…

Die Karolinger

E-Book Die Karolinger
Herrscher und Reich Format: ePUB/PDF

Mit der Machtübernahme Pippins des Jüngeren im Jahre 751 erfuhr die fränkische Geschichte eine wichtige Zäsur: Damals wurde der letzte König der Merowingerdynastie, Childerich III., von seinem…

Karl der Große

E-Book Karl der Große
Format: PDF/ePUB

Matthias Becher bietet in dieser Biographie Karls des Großen einen Überblick über den Aufstieg der Karolinger als Herrschergeschlecht, schildert die familieninternen…

Chrysostomosbilder in 1600 Jahren

E-Book Chrysostomosbilder in 1600 Jahren
Facetten der Wirkungsgeschichte eines Kirchenvaters - Arbeiten zur KirchengeschichteISSN 105 Format: PDF

The Church Father John Chrysostom died 1600 years ago. Hardly any Christian from Antiquity has done more to form the identity of the most varied church traditions right up to the present day.…

Zwischen den Stühlen

E-Book Zwischen den Stühlen
Studien zur Wahrnehmung des Alexandrinischen Schismas in Reichsitalien (1159-1177) Format: PDF

The Alexandrine Schism (1159-1177) has generally been interpreted as a conflict between Pope Alexander III and Frederick I Barbarossa. In contrast to past research, this study uses private…

Weitere Zeitschriften

ARCH+.

ARCH+.

ARCH+ ist eine unabhängige, konzeptuelle Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. Der Name ist zugleich Programm: mehr als Architektur. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet ...

Baumarkt

Baumarkt

Baumarkt enthält eine ausführliche jährliche Konjunkturanalyse des deutschen Baumarktes und stellt die wichtigsten Ergebnisse des abgelaufenen Baujahres in vielen Zahlen und Fakten zusammen. Auf ...

Burgen und Schlösser

Burgen und Schlösser

aktuelle Berichte zum Thema Burgen, Schlösser, Wehrbauten, Forschungsergebnisse zur Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Denkmalschutz Seit ihrer Gründung 1899 gibt die Deutsche ...

Correo

Correo

 La Revista de Bayer CropScience para la Agricultura ModernaPflanzenschutzmagazin für den Landwirt, landwirtschaftlichen Berater, Händler und am Thema Interessierten mit umfassender ...

dental:spiegel

dental:spiegel

dental:spiegel - Das Magazin für das erfolgreiche Praxisteam. Der dental:spiegel gehört zu den Top 5 der reichweitenstärksten Fachzeitschriften für Zahnärzte in Deutschland (laut LA-DENT 2011 ...

DER PRAKTIKER

DER PRAKTIKER

Technische Fachzeitschrift aus der Praxis für die Praxis in allen Bereichen des Handwerks und der Industrie. “der praktiker“ ist die Fachzeitschrift für alle Bereiche der fügetechnischen ...

DGIP-intern

DGIP-intern

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) für ihre Mitglieder Die Mitglieder der DGIP erhalten viermal jährlich das Mitteilungsblatt „DGIP-intern“ ...