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Die anthropologischen Aspekte in den christlich-muslimischen Dialogen des Vatikan

. EBook

AutorJutta Sperber
VerlagVandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl671 Seiten
ISBN9783647540559
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis79,99 EUR
Jutta Sperber untersucht die christlich-muslimischen Dialoge des Vatikan bis zum Tod Papst Johannes Paul II und alle ihnen vorlaufenden Texte nach Elementen, die den Menschen und seine Stellung vor Gott und in der Welt charakterisieren. Zum Tragen kommt dabei das katholische Lehramt, wie es in den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils und in den Stellungnahmen vor allem der Päpste Paul VI und Johannes Paul II festgelegt ist, aber auch die verschiedenen Äußerungen des heutigen Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog. Die Dialoge selbst umfassten Kontakte beispielsweise nach Saudiarabien, Libyen, Jordanien, Ägypten sowie in die Türkei und den Iran und beschäftigten sich mit Themen wie Toleranz und Menschenwürde, Stellung der Frau und Rechten von Kindern, Ressourcen und Nationalismus, Medien und Erziehung, aber auch Frömmigkeit und Mission. Dabei kristallisieren sich neben großen Ähnlichkeiten auch Unterschiede zwischen Christentum und Islam heraus. Nach Auffassung beider Religionen hat Gott den Menschen geschaffen, ihm seine Aufgabe gegeben und wird von ihm Rechenschaft verlangen. Der große Unterschied liegt in der gestalterischen Freiheit bei der Umsetzung dieser Aufgaben. Hier gibt das islamische Recht vieles ziemlich genau vor, während das Christentum größere Freiheiten lässt. Die an den Dialogen beteiligten Muslime sahen in diesen Regelungen eine Lösung für viele Probleme, während die Entscheidungsspielräume ihnen gar nicht erstrebenswert erschienen.

Dr. theol. habil. Jutta Sperber ist Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Mitbegründerin des Theologischen Forums Christentum-Islam, das 2013 mit dem Muhammad Nafi Tschelebi Friedenspreis ausgezeichnet wurde

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Title Page4
Copyright5
Table of Contents8
Body18
Danksagungen18
Einleitung20
1. Vorbemerkungen20
2. Forschungslage21
3. Hilfen für den Leser24
Die theologischen Grundlagen für den Dialog mit Muslimen – das Lehramt26
1. Das Zweite Vatikanische Konzil27
1.1. Nostra Aetate – die Religionen erstmals im Blick27
1.2. Dignitatis Humanae – Religionsfreiheit im Namen der Menschenwürde30
1.3. Weitere Konzilserklärungen – die Menschheit ist im Blick32
2. Die offiziellen Stellungnahmen des Lehramts33
2.1. Das Pontifikat Pauls VI33
2.1.1. Paul VI und die Gründung des Sekretariats für die Nichtchristen33
2.1.2. Ecclesiam Suam – ein erster Wegbereiter des interreligiösen Dialogs34
2.1.3. Weitere Enzykliken: Hilfe für die Menschen – innerlich und äußerlich36
2.2. Das Pontifikat Johannes Pauls II36
2.2.1. Die frühen Enzykliken – wenig Direktes zum Islam36
2.2.2. Redemptionis Anno – Jerusalem und das Heilige Land im Fokus38
2.2.3. Der neue Katechismus – eine Zusammenfassung des Bisherigen39
2.2.4. Weitere Schreiben: gemeinsame und spezielle Situationen und Aufgaben im Blick41
3. Weitere lehramtliche Aussagen46
3.1. Das Lehramt Pauls VI46
3.1.1. Für die Amtsträger des Dialogs viel Lob und Ermutigung46
3.1.2. Vor den eigenen Gläubigen – vorsichtige Werbung für die neue Sicht49
3.1.3. Im Gegenüber zu den Muslimen: viele Situationen im Blick49
3.2. Das Lehramt Johannes Pauls I – wenige Worte zu einem Dauerthema51
3.3. Das Lehramt Johannes Pauls II – über 25 Jahre Einsatz für den Dialog mit Muslimen52
3.3.1. Casablanca 1985 – mehr als nur eine Rede vor muslimischen Jugendlichen52
3.3.2. Vor den Amtsträgern: Frieden, Religionsfreiheit – und Spiritualität57
3.3.3. Der Nahe Osten – die Reden sind so konkret wie die Nöte62
3.3.4. Nordafrika – hier klingen dieselben Worte noch ganz anders66
3.3.5. Türkei – noch eine programmatische Rede68
3.3.6. Und immer wieder: Religionsfreiheit69
3.3.7. Südostasien: eine historische Bilanz70
3.3.8. Schwarzafrika: Mali als positives Beispiel71
3.3.9. Europa: Ermutigung zum Dialog75
3.3.10. Vor den Vereinten Nationen – wichtige Reflexionen77
3.3.11. Auf internationalem Parkett – allgemeine Werte und besonders Religionsfreiheit81
3.3.12. Dialogteilnehmer als Hauptadressaten – immaterielle Werte als Gemeinsamkeiten85
3.3.13. Direkt an die Muslime gewandt: Frieden ist ein großes Thema91
3.3.14. Pastoralreisen: Schwerpunkt Afrika93
3.3.15. Vor den Diplomaten: Religionsfreiheit97
4. Dokumente der Kurie106
4.1. Das Sekretariat für die Nichtchristen – viel Rechtliches zwischen Menschen106
4.2. Dominus Iesus: ja nicht mehr als menschlich gleichwertig108
4.3. Und zum Abschluss wieder Menschenrechte109
Die Veröffentlichungen112
1. Die Anfänge der Arbeit des Sekretariats114
2. Publikationen der Commission pour les Relations Religieuses avec les Musulmans122
2.1. Harmonie und Konflikt122
2.1.1. Wahrheit und Gewalt im Islam122
2.1.2. Die Haltung der Franziskaner – ein Kontrastprogramm zu den Muslimen136
2.1.3. Zwischen Harmonie und Konflikt: Klarheit als Ziel des Dialogs137
2.2. Ein Nachschlagewerk zum Islam – Information für Entscheidungsträger139
2.2.1. Sonderfall Algerien140
2.3. Gemeinsames Gebet – mit Einschränkungen143
2.4. Politik (und Recht): Einblicke in islamische Anthropologie144
2.4.1. Die politischen Grundsatzfragen im Islam145
2.4.2. Perspektiven des Journal of Muslim Minority Affairs149
2.4.3. Islam regional157
2.5. Dialogerfahrungen am Vorabend des dritten Jahrtausends169
2.5.1. Christliche Erfahrungen mit Dialog – die Hoffnung liegt bei der Jugend169
2.5.2. Muslimische Erfahrungen mit Dialog – weitermachen trotz aller Hindernisse170
2.6. Religionsfreiheit als aktuelles Thema172
2.6.1. Der theoretische Unterbau der Religionsfreiheit172
2.6.2. Internationale Religionsfreiheit praktisch190
2.6.3. Überwachung von Religionsfreiheit200
2.6.4. Religionsfreiheit aus religiöser Sicht211
3. Einführungen in den Dialog218
3.1. Orientations pour un dialogue entre chrétiens et musulmans218
3.1.1. Ein langer Weg von Kenntnis über Respekt zu Offenheit und Sympathie220
3.1.2. Der Mensch in der Gemeinschaft – eine mit Stolz und Überzeugung vertretene Sichtweise221
3.1.3. Dialog als Kampf der Christen gegen sich selbst223
3.1.4. Anthropologische Kernaussagen226
3.1.5. Christlich-muslimische Spiritualität – der Mensch auf seinem ‚erwachsenen‘ Platz228
3.1.6. Keine Anthropologie, sondern die Entdeckung des Bruders231
3.2. Guidelines for Dialogue between Christians and Muslims231
3.2.1. Einleitung: eine gemeinsame Anthropologie von Christen und Muslimen231
3.2.2. Überall spürbar: die bisherige Dialogerfahrung233
3.2.3. Islam und Muslime – welche Veränderungen haben sich seither ergeben?233
3.2.4. Orte und Wege des Dialogs235
3.2.5. Muslimische Werte aus christlicher Sicht238
3.2.6. Hindernisse im Dialog: Vorwürfe in jede Richtung240
3.2.7. Zusammenarbeit: Durch gemeinsames Dienen das geistliche Gespräch vertiefen?244
3.2.8. Religiöse Übereinstimmung – ein weiterer Schritt auf dem eingeschlagenen Weg247
3.2.9. Die neuen Guidelines – praktischer und ‚abrahamitischer‘250
4. Religions – Thèmes fondamentaux pour une connaissance dialogique251
4.1. Einstieg über den ‚homo religiosus‘251
4.1.1. Auseinandersetzung mit der Religionskritik253
4.1.2. Die religiöse Dimension des Menschen – der Bezug zum Absoluten254
4.1.3. Religiöses Leben als Erfahrung von Polarität255
4.1.4. Konstante Elemente in der Religiosität des Menschen – Gebete, Riten und noch mehr257
4.2. Das Heilsstreben des Menschen – Grundlage auch des interreligiösen Dialogs258
4.2.1. Heil im Christentum – auch für Menschen jenseits, aber nicht ohne die Kirche259
4.2.2. Heil im Islam – optimistische Sicht des Menschen260
4.3. Der Mensch – offen für eine Beziehung zu Gott262
4.3.1. Islam: der Mensch – Liebe zu Gott kann es eigentlich nicht geben263
4.3.2. Christliche Anthropologie: Der wahre Mensch ist nur Christus264
4.4. Gut und Böse265
4.4.1. Gut und Böse, Gott und Mensch – das islamische Konzept266
4.4.2. In sich zerrissen – der Mensch in christlicher Sicht268
4.4.3. Konkrete Moral auf christlicher Seite270
4.4.4. Orthopraxie ist leichter als gemeinsame Dogmen271
5. Religions in the World – eine Publikation für international arbeitende Organisationen272
6. Chiesa e islam – der frühe Johannes Paul II und seine Schwerpunktsetzung Islam274
7. Meeting in Friendship – die Ramadanbotschaften276
7.1. Der Beginn unter Vater Joseph Cuoq (1967–1972) – von der Vergangenheit belastet279
7.2. Kardinal Sergio Pignedoli (1973–1979) – auf dem Hintergrund echter Begegnungen280
7.3. Erzbischof Jean Jadot (1980–1983) – Materialismus als gemeinsames Gegenbild?281
7.4. Kardinal Francis Arinze und der große Einfluss von Papst Johannes Paul II (2000)282
7.5. Kardinal Francis Arinze (1984–2001): rund um menschenwürdiges Leben283
7.6. Erzbischof Michael Fitzgerald (2002–2005) – viele außergewöhnliche Anlässe284
8. Questionnaire on Man: zu schwierig, um ein Buch zu werden286
8.1. Die Bestimmung des Menschen: Diener Gottes – aber wie?287
8.2. Friede – in vieler Hinsicht schwierig287
8.3. Soziale Ungleichheit – islamisch ein Übel289
8.4. Familienfragen: das umstrittene Problem der Geburtenkontrolle290
8.5. Industrialisierung und die Streitfrage der Säkularisierung290
8.6. Die menschliche Freiheit – unterschiedliche Schwerpunktsetzungen292
8.7. Individuum und transzendenter Kollektivismus der islamischen Gemeinschaft293
8.8. Alle Menschen sind Brüder – oder doch nicht ganz?294
8.9. Leben nach dem Tod: eine sichere Sache295
9. Probleme nicht in der Anthropologie, aber in deren konkreten Auswirkungen295
Die christlich-muslimischen Dialoge298
1. Anfänge und Grundstrukturen298
1.1. Rom 1972 – ein unbeabsichtigter Dialog298
1.2. Grottaferrata 1975: eine Schlüsselrolle für den Dialog mit dem Islam301
1.2.1. Situationsanalysen aus verschiedenen Ländern301
1.2.2. Grottaferrata und danach: viele verschiedene Fragen und Themen304
1.3. Herausforderungen des Dialogs und seiner Darstellung306
1.4. Nach einiger Zeit: Wünsche an die Muslime und leichte Schritte zurück311
2. Kontakte nach Saudi-Arabien – Arbeitssitzungen zu Menschenrechten314
3. Kontakte zur World Islamic Call Society, Tripolis, Libyen315
3.1. Der erste Dialog überhaupt: Tripolis 1976315
3.1.1. Die Einladung zum Dialog mit Tripolis – etliche Ungereimtheiten315
3.1.2. Der Rahmen der Tagung – worum soll es gehen?317
3.1.3. Gegenüber von Religion und Ideologie: (ganz) schlechte Karten für die Ideologie318
3.1.4. Gemeinsamkeiten zwischen beiden – und ihr Untergang in muslimischer Polemik320
3.1.5. Glauben und Gerechtigkeit – ein sehr muslimisches Thema321
3.1.6. Vorurteile und Missverständnisse: Themenwunsch der Christen und Fest für die Muslime324
3.1.7. Die Abschlusserklärung: Chaos und ein nahostpolitischer Skandal325
3.1.8. Lehre aus Tripolis: Dialog ist nicht so einfach329
3.2. Neuanfang ab 1989: auch viele anthropologische Momente334
3.3 Malta 1990: die Wichtigkeit der Toleranz334
3.3.1. Die Christen in der Kosmologie des Islam335
3.3.2. Toleranz – ein struktureller Problemfall337
3.2.3. Toleranz in der praktischen Anwendung339
3.3.4. Religiöse Toleranz in Libyen: Es hängt sehr am islamischen Recht343
3.4. Tripolis 1993 – Religion und Massenmedien: ein gemeinsames Überwachungskomitee344
3.5. Fortsetzung in Wien 1994: noch mehr gemeinsamer Einsatz345
3.6. Rom 1997: Das Thema Mission wirft viele Fragen auf345
3.7. Tripolis 2002: Dialoge zwischen Auswertung und Zukunftskonzept347
4. Muslime in Europa – bekannte Forderungen in schwieriger Situation349
5. Dialog zum Thema Frömmigkeit: der Durst nach Gott350
5.1. Heiligkeit in muslimischer Perspektive351
5.1.1. Heiligkeit im Islam351
5.1.2. Die besondere Stellung des Menschen nach dem Islam – spannungsgeladen353
5.1.3. Heiligkeit im Islam: nicht ohne ganz konkrete Taten354
5.1.4. Unter den muslimischen Vorbildern: Mohammed mit Abstand am besten356
5.2. Heiligkeit in christlicher Perspektive358
5.2.1. Inkarnation als Schlüsselwort358
5.2.2. Christliche Vorbilder für Heiligkeit359
5.3. Die gegenseitige Kritik360
5.3.1. Vonseiten der Christen: die unterschiedlichen Schwerpunkte360
5.3.2. Vonseiten der Muslime: Heiligkeit muss Heiligung sein und bleiben362
6. Beziehungen mit der Türkei – starke akademische Zusammenarbeit364
7. Zusammenarbeit mit der Al Albait Foundation367
7.1. Start mit religiöser Erziehung367
7.1.2. Religiöse Erziehung zwischen Identität und Offenheit368
7.1.3. Jugend, Naturwissenschaft und Glaube378
7.1.4. Religiöse Erziehung an Universitäten387
7.2. Amman 1990 zu Kinderrechten: von den Ungeborenen bis zu den Schulkindern396
7.2.1. Die Rechte des Ungeborenen396
7.2.2. Die Rechte des Vorschulkindes402
7.2.3. Rechte und Erziehung des Schulkindes410
7.2.4. Das Beste für Kinder: Frieden, Gerechtigkeit, Entwicklung und Gesundheitsfürsorge417
7.3. Rom 1992: Frauen in der Gesellschaft418
7.3.1. Eröffnungsansprachen418
7.3.2. Der Status der Frauen421
7.3.3. Konkrete Probleme der Frauen428
7.3.4. Wie könnte es weitergehen?432
7.3.5. Eine elegant formulierte gemeinsame Erklärung440
7.4. Amman 1994: Nationalismus441
7.4.1. Die Begrüßungsansprachen441
7.4.2. Die historische(n) Perspektive(n)443
7.4.3. Nationalismus: aktuelle Probleme und Herausforderungen447
7.4.4. Die Rolle der Gläubigen453
7.4.5. Die abschließenden Kommentare – in jeder Hinsicht unterschiedlich462
7.4.6. Die abschließenden Worte – erstaunlich versöhnlich468
7.5. Rom 1996 – die Ressourcen der Erde richtig nutzen469
7.5.1. Aussagen zum Gebrauch der Ressourcen470
7.5.2. Schutz der Ressourcen479
7.5.3. Die gerechte Verteilung der Ressourcen486
7.5.4. Kronprinz Hassan von Jordanien: ein sehr ausgewogener Vortrag493
7.5.5. Am Ende: wenig Theologie, viele praktische Empfehlungen494
7.6. Die vorläufig letzte Dialogkonferenz – Amman 1997495
7.6.1. Die Grußworte497
7.6.2. Die Grundlinien der Menschenwürde499
7.6.3. Menschenrechte historisch konkret507
7.6.4. Herausforderungen für die Zukunft517
7.6.5. Ein positives Resümee für alle Dialoge mit der Al Albeit Foundation525
8. Kontakte zum Sekretariat für Interreligiösen Dialog, Teheran526
8.1. Die Anfänge noch unter dem Schah526
8.2. Ein Dialog zur theologischen Beurteilung der Moderne527
8.2.1. Die Entwicklung der Moderne im Westen529
8.2.2. Asien und die Moderne529
8.3. Ein Dialog zur religiösen Pluralität – Fortsetzung nötig531
8.4. Ein Dialog zur Jugend und viele alte Fragen532
9. Islamic-Catholic Liaison Committee533
9.1. Die Schaffung des Islamic-Catholic Liaison Committee533
9.2. Das erste Treffen in Kairo – Themen können nur angerissen werden534
9.3. Das zweite Treffen in Rabat: viele heikle Punkte535
9.4. Das dritte Treffen: sehr anthropologische Themen535
9.5. Das vierte Treffen: die Dialogkultur und religiöse Werte536
9.6. Die Entwicklung: weniger Themen, mehr Diskussion537
9.7. Erstaunliche Einigkeit zum Heiligen Land: Zwei-Staaten-Lösung539
9.8. Menschenwürde und -rechte in bewaffneten Konflikten540
10. Gemeinsames Dialogkomitee mit der Al-Azhar-Universität541
10.1. Die ersten Kontakte zur Al-Azhar-Universität541
10.2. Das Gründungsabkommen543
10.3. Die Entwicklung der Zusammenarbeit: trotz Schwierigkeiten immer besser544
10.4. Das Zeugnis der Al-Azhar beim Friedensgebet in Assisi 2002545
10.5. Treffen 2002 – ein Auftakt zum Einsatz gegen religiösen Extremismus546
11. Regionale Dialoge548
11.1. Die regionalen Dialoge: von Anfang an eine Aktivität der gesamten Kirche548
11.2. 1988 zu Nordafrika – auch mögliche Anstöße für andere549
11.3. 1991 Westafrika – der entscheidende Punkt: Demokratie551
11.3.1. Eine ganze Reihe von Empfehlungen552
11.4. 1994 Südostasien552
11.4.1. Eine sehr positive Würdigung von Kardinal Arinze552
11.4.2. Ein christliches Plädoyer für asiatische Werte554
11.4.3. Der Abschlussbericht: ein typisches Plädoyer für Solidarität555
12. Ausblicke: schwierig, aber doch hoffnungsvoll556
Auswertung560
1. Die Stellungnahmen des Lehramts560
1.1. Das Zweite Vatikanische Konzil und seine Zeit560
1.2. Die offiziellen Stellungnahmen des Lehramts561
1.3. Das Lehramt Pauls VI562
1.4. Das Lehramt Johannes Paul II562
1.5. Dokumente der Kurie568
2. Die eigenen Veröffentlichungen569
2.1. Die Ausgangsbasis569
2.2. Publikationen der Commission pour les Relations Religieuses avec les Musulmans570
2.2.1. Harmonie und Konflikt570
2.2.2. Nachschlagewerk zum Islam – Sonderfall Algerien571
2.2.3. Gemeinsames Gebet572
2.2.4. Religion und Politik572
2.2.5. Dialogerfahrungen am Vorabend des dritten Jahrtausends577
2.2.6. Religionsfreiheit578
2.3. Weitere Publikationen des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog587
3. Die christlich-muslimischen Dialoge589
3.1. Die Anfänge589
3.2. Dialoge mit Libyen591
3.2.1. Der fulminante Auftakt 1976591
3.2.2. Koexistenz und Toleranz594
3.2.3. Religion und Massenmedien596
3.2.4. Problemfall Mission597
3.2.5. Perspektiven dieses Dialogs597
3.3. Die europäische Situation im Dialog598
3.4. Dialog zu Heiligkeit598
3.5. Dialoge mit der Royal Academy for Islamic Civilization Research, Jordanien600
3.5.1. Religiöse Erziehung600
3.5.2. Erziehung und Kinderrechte603
3.5.3. Frauen in der Gesellschaft608
3.5.4. Nationalismus611
3.5.5. Umwelt615
3.5.6. Menschenwürde620
3.6. Dialog mit dem Iran627
3.7. Islamic-Catholic Liaison Committee628
3.8. Dialoge mit der Al-Azhar-Universität629
3.9. Regionale Dialoge632
3.9.1. Nordafrika632
3.9.2. Westafrika633
3.9.3. Südostasien634
3.9.4. Ostafrika635
3.10. Nach 40 Jahren Dialog und dem 11. September635
4. Schlussbemerkungen636
Literaturverzeichnis638
Register668

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