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Die Antike und Europa: Eine kurze Darstellung der Versuche, die europäische Identität auch auf antike Wurzeln zu gründen

Am Beispiel des römischen Imperiums.

eBook Die Antike und Europa: Eine kurze Darstellung der Versuche, die europäische Identität auch auf antike Wurzeln zu gründen Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
6
Seiten
ISBN
9783640502561
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
2,99
EUR

Zu Anfang soll die Frage in den Raum gestellt werden: Wieso versucht man überhaupt die Identität Europas auf antike Wurzeln zu gründen? Die Antwort hierauf findet sich zum großen Teil im Selbstverständnis der heutigen europäischen Bevölkerung. Denn diesem kann man, als Gesamtheit betrachtet, gewiss keine europäische Identität bescheinigen. Gerade im aktuellen Schlagabtausch um den neuen Grundlagenvertrag der europäischen Union, dem Lissaboner Vertrag, beobachtet man den Kampf des Geistes eines vereinten Europas gegen den der Nationalstaatlichkeit. Dieser Auseinandersetzung verläuft dabei weitgehend zwischen den europäischen Eliten und den Bevölkerungen der einzelnen Länder. Deutlich erkennt man diesen Sachverhalt daran, dass versucht wurde Referenden im Entscheidungsprozess möglichst auszuklammern und doch ein Einziges genügte, um eben jenen Vertrag zumindest zu stoppen, wenn nicht gar zum Scheitern zu verurteilen. Die Verfasser des Lissaboner Vertrags glaubten selbst nicht an die Bereitschaft der europäischen Bürger, solch eine Entscheidung für diesen weiteren Schritt hin zu einem staatlichen Europa zu treffen. Ein Ergebnis ist, dass diese Konfrontation, die auch zwischen den Eliten zum Ausdruck kommt, mit Skepsis und Argwohn beobachtet wird. Man fürchtet den Verlust nationaler Macht, von Entscheidungsmonopolen, sowie Eingriffe in innen- und wirtschaftspolitische Grundfragen, sogar die Antastung von Grundrechten. Solche und andere Vorwürfe muss sich der Versuch einer Modernisierung des vereinten Europas von seinen Gegner gefallen lassen. Eine wirkliche europäische Identität scheint von Nöten zu sein, um der Ungewissheit und dem Misstrauen entgegen zu treten. Ein 'Wir wollen unser Europa' von vielen, sollte aus den Anstrengungen Vereinzelter entstehen. Doch wie kann eine Identität aussehen, wenn solch eine große Menge von Menschen, Sprachen, Kulturen und Religionen zusammenkommt? Zu diesem Zweck lohnt es sich, den Blick auf vergleichbare Strukturen zu richten und zu lernen, abzuzeichnen, vielleicht sogar einfach zu kopieren. Eine dieser Ordnungen, das römische Imperium, möchte ich auswählen um die Versuche zu skizzieren, welche möglich sind, um die europäische Identität auf römische Wurzeln zu gründen. Dabei steht immer das Ziel im Vordergrund, die europäische Identität zu stärken und zu stabilisieren.

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