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Die Berufsbildung im Nationalsozialismus in Hamburg

Eine exemplarische Untersuchung der Ideologisierung am Berufsbild des Malers

AutorAnna Lambert
Verlagwbv Media
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl651 Seiten
ISBN9783763958092
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,00 EUR
Die Dissertation zeigt exemplarisch, wie sich politische Entwicklungen in der Berufsbildung manifestieren und arbeitet den Einfluss bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse auf das Berufs- und Arbeitsleben heraus. Untersuchungsgegenstand ist die Ideologisierung des Malerhandwerks in Hamburg durch den Nationalsozialismus. Die Autorin unterzieht die formalen Dokumente zur Berufsbildung einer kategoriengeleiteten Textanalyse und kommt zu dem Ergebnis, dass die nationalsozialistischen Ideen und Werte in den berufsbildenden Dokumenten des Malerhandwerks ihre praktische Umsetzung gefunden haben.

Dr.in Anna Lambert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Berufs- und Arbeitspädagogik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Tabellenverzeichnis18
Abkürzungsverzeichnis20
Teil A Historiografische Berufsbildungsforschung: theoretische und methodologische Überlegungen0
1 Dissertationsvorhaben24
2 Auseinandersetzung mit Geschichte (in der Berufsbildung)28
3 Theoretische Überlegungen32
3.1 Relevanz historiografischer Berufsbildungsforschung33
3.2 Relevanz der Arbeit36
3.3 Überblick zum Stand der historiografischen Berufsbildungsforschung38
3.4 Forschungsstand zum Nationalsozialismus43
3.4.1 Ausgewählter Forschungsstand zur historiografischen Berufsbildungsforschung44
3.4.2 Berufsbildung im Nationalsozialismus46
3.4.3 Handwerk während der nationalsozialistischen Diktatur48
3.4.4 Forschungsdesiderate50
3.4.5 Berufs-, Berufsfeld-, und Berufsbildungsforschung51
3.4.6 Malerberuf und Malerhandwerk54
3.4.7 Hansestadt Hamburg und hamburgische Berufsbildung56
3.4.8 Handwerk in Hamburg59
3.4.9 Berufsbildung des/der Malers/-?in und das Malerhandwerk in Hamburg60
3.5 Historiografische Berufsbildungsforschung: Kritik und neue Impulse62
3.6 Forschungsgegenstand der Arbeit65
3.7 Erkenntnisinteresse und Fragestellungen67
3.8 Disziplinäre und historiografische Verortung71
3.9 Aufbau71
3.10 Zusammenfassung76
4 Methodologische Überlegungen78
4.1 Sozialhistoriografie79
4.2 Regionalhistoriografie80
4.3 Ideenhistoriografie – Ideologiekritik81
4.4 Berufshistoriografie83
4.5 Dokumente84
4.6 Verfahren der Dokumentenauswertung87
4.7 Zusammenfassung89
Teil B1 Sozialhistoriografische Rekonstruktion der Berufsbildung, des Handwerks und des Malerhandwerks im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus0
1 Handwerkliche, industrielle und schulische Berufsbildung und -?erziehung im Übergang zum Nationalsozialismus94
1.1 Öffentliches Problembewusstsein und Interesse an beruflicher Bildung und Erziehung 1890–192096
1.1.1 Kennzeichen der Fortbildungsschule97
1.1.2 Änderung der gesetzlichen Grundlagen im Lehrlingswesen und deren Auswirkungen auf das Berufsschulwesen99
1.1.3 Gründung des „Deutschen Ausschusses für Technisches Schulwesen“100
1.1.4 Erster Weltkrieg und seine Folgen auf den Arbeitsmarkt und die Berufsbildung103
1.1.5 Reformen der beruflichen Bildung in der Weimarer Republik, die das Berufsschulwesen prägten104
1.1.6 Gesetzliche Grundlage der beruflichen Bildung in der Weimarer Republik106
1.2 Konsolidierungsbestrebungen und Bildungsinitiativen 1920–1927109
1.2.1 Initiativen der Industrie109
1.2.2 Das „Deutsche Institut für Technische Arbeitsschulung“111
1.2.3 Berufsschulpflicht und Ziel der Berufsschulen112
1.3 Ausbau der betrieblichen Bildung 1927–1933115
1.3.1 Ausbildungsmodell der Industrie115
1.3.2 Neue Regelung der Ausbildung im gewerblichen Sektor: das Berufsausbildungsgesetz116
1.4 Erste Versuche einer „Gleichschaltung“ in der beruflichen Bildung117
1.4.1 Ausgangssituation um 1933119
1.4.2 Entwicklungen im berufsbildenden Schulwesen119
1.4.3 Bedeutung der Berufslenkung und Berufsschule im Kriegsverlauf126
1.4.4 Ordnungsarbeit in der industriellen Berufsbildung127
1.4.5 Situation der handwerklichen Berufserziehung130
1.5 Zusammenfassung130
2 Wirtschaftliche, politische und gesellschaft­liche Entwicklungen im Handwerk im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus134
2.1 Entwicklungen ab 1810 bis 1918135
2.1.1 Industrialisierung und das Handwerk136
2.1.2 Die Güte der handwerklichen Berufsausbildung139
2.1.3 Entwurf der „Handwerker- und Gewerbeordnung“ – Ablehnung der Gewerbefreiheit140
2.1.4 Gewerbenovellen, Lehrlingsrecht und das Handwerkerschutzgesetz142
2.1.5 Errichtung der Handwerkskammern146
2.1.6 Einführung des „Kleinen Befähigungsnachweises“147
2.2 Die Zeit der Weimarer Republik: 1918–1933148
2.2.1 Situation des Handwerks und seines Lehrlingswesens in der ?Weimarer Zeit149
2.2.2 Interessenvertretungen im Handwerk150
2.2.3 Erster Entwurf einer „Reichshandwerksordnung“151
2.2.4 Auswirkung der Weltwirtschaftskrise auf die Regelungen im Handwerk152
2.2.5 Handwerk und Industrie gegen Ende der Weimarer Zeit153
2.3 Das Handwerk in der nationalsozialistischen Diktatur: 1933–1945153
2.3.1 „Gleichschaltung“ im Handwerk155
2.3.2 „Gesetz über den vorläufigen Aufbau des deutschen Handwerkes“156
2.3.3 „Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit“157
2.3.4 „Fachliche Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens für die Meisterprüfung“158
2.3.5 „Zweite und dritte Verordnung über den vorläufigen Aufbau des Deutschen Handwerks“159
2.3.6 „Entwurf eines Gesetzes über die Berufsausbildung in Handel und Gewerbe“160
2.3.7 „Gesetz über die fachliche und berufliche Ausbildung in Handel und Gewerbe“161
2.3.8 Kriegsvorbereitung und -?anbruch. Auswirkungen der „Verordnung über die Durchführung des Vierjahresplanes“ im Handwerk162
2.3.9 Die Situation des Handwerks nach Kriegsende 1945164
2.4 Zusammenfassung166
3 Wirtschaftliche, politische und gesellschaft­liche Entwicklungen im Malerhandwerk im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus168
3.1 Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Ent­wicklungen im Malerhandwerk seit der Gewerbefrei­heit bis zum Ende der Weimarer Republik – ein Abriss169
3.1.1 Das Handwerkerschutzgesetz und die Bildung von Zwangsinnungen169
3.1.2 Gründungen von Berufsorganisationen171
3.1.3 Erster Weltkrieg und seine Auswirkungen auf das Malerhandwerk172
3.1.4 Wirkung des Bauhausstils und der Weltwirtschaftskrise auf das Malergewerbe173
3.1.5 Auswirkung der Neuordnung des Handwerks im Malerberuf174
3.2 Das Malerhandwerk im Nationalsozialismus in Deutschland – Veränderungen, Aufgaben und Ziele177
3.2.1 Gesetzliche Verordnungen178
3.2.2 Ein Abriss der beruflichen Bildung im Malerhandwerk184
3.2.3 Das Malerhandwerk in der Kriegswirtschaft185
3.3 Anhang: Statistische Betrachtungen zum Malerhandwerk186
3.3.1 Anzahl der Betriebe im Malergewerbe 1875–1933187
3.3.2 Anzahl der Arbeitskräfte im Malerhandwerk 1882–1933187
3.3.3 Übersicht der (Innungs-)Mitglieder und die Gesamtlohnsumme im Malerhandwerk 1883–1900188
3.3.4 Verhältnis von Meistern/-?innen, Gesellen/-?innen und Lehrlingen 1900–1945189
3.3.5 Entwicklungen der Arbeitszeit und des Stundenlohns 1890–1945190
3.4 Zusammenfassung191
Teil B2 Regionalhistoriografische Rekonstruktion der Berufsbildung, des Handwerks und des Malerhandwerks in Hamburg im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus0
1 Hamburg im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus194
1.1 Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus in Hamburg195
1.1.1 Entwicklungslinien zunehmender politischer Radikalisierungen196
1.1.2 Entscheidung für Hitler und die NSDAP – Beginn des Nationalsozialismus201
1.1.3 Der Beginn der NS-Diktatur und ihre Auswirkungen auf Hamburg203
1.1.4 Die „Gleichschaltung“ nationalsozialistischer Politik204
1.1.5 Nationalsozialistische Anpassungen im öffentlichen Leben208
1.2 Widerstand in Hamburg213
1.3 Der zweite Weltkrieg – Folgen des Kriegseinbruchs in Hamburg215
1.4 Zusammenfassung217
2 Entwicklung der schulischen Berufsbildung und -?erziehung in Hamburg220
2.1 Entwicklungen in der Weimarer Zeit220
2.1.1 Entwicklungsstufen der Fortbildungsschule im Kaiserreich221
2.1.2 Neuverwaltung des Berufsschulwesens224
2.1.3 Die Bedeutung des Berufsschulwesens um 1923225
2.1.4 Schulische Raumnot228
2.1.5 Bedeutung der Berufsschule um 1927230
2.1.6 „Denkschrift zur Frage der Organisation und Verwaltung des hamburgischen Berufsschulwesens“231
2.1.7 „Neuregelung des hamburgischen Berufsschulwesens“ – Reaktionen um 1928236
2.1.8 Die Relevanz der Berufsschulen um 1931238
2.1.9 Proteste gegen Berufsschulzeit239
2.2 Das Berufsschulwesen im Nationalsozialismus240
2.2.1 Die (Berufs-)Schule und ihre Beziehung zur „Hitlerjugend“241
2.2.2 Zusätzliche Berufsschulung durch HJ und DAF244
2.2.3 Thematisierung der Reichs- und Schulgesetzgebung um 1936246
2.2.4 Erfassung aller Berufsschulpflichtigen251
2.2.5 Nationalsozialistische Veränderungen in der Berufsbildung ?und -?erziehung253
2.2.6 Berufsbildung im zweiten Weltkrieg266
2.3 Zusammenfassung274
3 Entwicklungen im Handwerk in Hamburg276
3.1 Hamburgs Handwerk im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus – eine Chronologie der hamburgischen Zeitungsberichterstattung276
3.1.1 „Die Not des Handwerks“277
3.1.2 „Die Lage des Handwerks in Hamburg“277
3.1.3 „Das Reichskommissariat für Handwerk und Kleingewerbe“278
3.1.4 „Die wirtschaftliche Lage des Handwerks. Noch kein Aufschwung“278
3.1.5 „Rationalisierung und Handwerk“279
3.1.6 „Schlechte Geschäftslage im Handwerk“280
3.1.7 „1.023.000 deutsche Handwerksmeister“280
3.1.8 „Ipso iure“281
3.1.9 „Schicksalsfragen des Mittelstandes: Freie Handwerkswirtschaft oder großer Befähigungsnachweis?“282
3.1.10 „Deutsches Handwerk – Deutsche Bühne“282
3.1.11 „Handwerk borge nicht“283
3.1.12 „Dreijähriger Neuaufbau im Handwerk“285
3.1.13 „Handwerk auf neuem Boden“286
3.1.14 „Entwicklungsprobleme des Handwerks“290
3.1.15 „Das müssen ganze Kerle sein! Hamburger Handwerker gehen nach dem Osten“290
3.1.16 „Hamburgs Handwerk beteiligt sich am ‚Sozial-Gewerk‘“291
3.1.17 „Hamburgs Handwerk im Kriegseinsatz“292
3.2 Hamburgs Handwerk im Nationalsozialismus294
3.2.1 Stellung des Handwerks zum Berufsschulunterricht294
3.2.2 „Hamburger Handwerkswochen“297
3.2.3 „Leistungsschau des Handwerks“302
3.3 Zusammenfassung304
4 Entwicklungen im Malerhandwerk in Hamburg306
4.1 „Rückwärts den Blick – Vorwärts den Schritt!“Hansen 1908.306
4.1.1 „Corporation der Maler“ und „Verein der Maler und Lackierer“307
4.1.2 Innung der Maler und Lackierer 1883309
4.1.3 Obermeister der Innung der Maler und Lackierer – Carl Hansen311
4.1.4 Vierstädtebund 1903311
4.1.5 Ausstellung bemalter Wohnräume 1911 und Bauhausbewegung in Hamburg312
4.2 Das Malerhandwerk im Nationalsozialismus314
4.2.1 Neugestaltung deutscher Städte315
4.2.2 Nachwuchs- und Begabtenförderung im Malerhandwerk 1939, 1941316
4.2.3 Malerinnung in Hamburg während der nationalsozialistischen Diktatur318
4.3 Lernorte des Malerhandwerks325
4.3.1 Die Gewerbeschule für Holz- und Baugewerbe G III326
4.3.2 Gewerbliche Berufsschule der Hansestadt Hamburg für die Berufe der Maler/-?in, Elektriker/-?in und Feinmechaniker/-?in G X328
4.3.3 Meisterschule Altona332
4.4 Zusammenfassung343
Teil C Ideenhistoriografische Untersuchungen zur nationalsozialistischen Ideologie in Deutschland und Hamburg0
1 Politische und nationalsozialistische Ideologien348
1.1 „Dunkel und vieldeutig, wie eben jede Ideologie“„Dunkel und vieldeutig, wie eben jede Ideologie“ (Barion 1974, 8). – Was sind (politische) Ideologien?349
1.2 Formen und Funktionen politischer Ideologien352
1.2.1 Formen politischer Ideologien353
1.2.2 Funktionen politischer Ideologien357
1.3 Nationalsozialistische Ideologie359
1.3.1 Formen360
1.3.2 Funktionen362
1.4 Zusammenfassung366
2 Darstellung der praktischen Auslegungen der Ideologieformen und ideologischen Funktionen im Nationalsozialismus in Deutschland368
2.1 Arbeit370
2.1.1 Aufwertung der körperlichen Arbeit370
2.1.2 Das Bauerntum und die „Blut und Bodenideologie“372
2.1.3 Exkurs: Ideologisierung von Arbeit und Freizeit im Nationalsozialismus377
2.2 Institutionen und Organisationen396
2.2.1 Die Institution der Familie und ihre nationalsozialistische Funktion397
2.2.2 Die deutsche Jugend und die „Hitlerjugend“398
2.2.3 Jugenderziehung und Sozialisation in der Institution Schule404
2.3 Glaube und Begeisterung405
2.3.1 Kultfigur Hitler405
2.3.2 Kunst und Politik407
2.3.3 Architektur408
2.3.4 Farben und Symbole409
2.3.5 „Lingua Tertii Imperii“Der Ausdruck „Lingua Tertii Imperii“ (LTI) bezieht sich auf das gleichnamige Werk von Victor Klemperer aus dem Jahr 1947. – Die Sprache des „Dritten Reichs“410
2.4 Integration und Ausgrenzung durch die nationalsozialistischen Ideen der „Volksgemeinschaft“ und des „Rassegedankens“412
2.4.1 Die Idee der „Volksgemeinschaft“412
2.4.2 Strukturierung der Gesellschaft durch Rassismus und Ausgrenzung413
2.5 Zusammenfassung416
3 Nationalsozialistische Ideologisierung von Bildung, Erziehung und von Berufsbildung418
3.1 Erziehungsdenken im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus418
3.2 Ideologisierung von Bildung und Erziehung im Nationalsozialismus420
3.2.1 Hitlers Erziehungsvorstellungen in “Mein Kampf“421
3.2.2 Praktische Auslegung nationalsozialistischer Erziehungsvorstellungen423
3.3 Berufsbildung und -?erziehungDas Kapitel enthält im Titel bewusst beide Begriffe „Berufsbildung und -?erziehung“, denn die folgenden Unterkapitel beziehen sich sowohl auf die Ideologisierung der Berufsbildung (z.B. Berufsausbildungsvorbereitung: Berufsberatung und Ausbildungslenkung), enthalten allerdings auch Vorstellungen zur Ideologisierung der Berufserziehung (z.B. „weltanschauliche“ Schulung in der fachlichen Ausbildung). – ideologisch geprägt und politisch kontrolliert426
3.3.1 Die Vertreter der nationalsozialistischen Erziehungskonzepte (in der Berufsbildung)427
3.3.2 Berufsberatung und Ausbildungslenkung430
3.3.3 Ausbildungsabbruch im Sinne der Gemeinschaft432
3.3.4 Staatsbürgerlicher Unterricht in den Berufs- und Fachschulen433
3.4 Zusammenfassung434
4 Ideologischer Einfluss auf die Berufsbildung und -?erziehung in Hamburg436
4.1 Die Entstehung der NS-Ideologie im Übergang der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus – der Auftakt nationalsozialistisch politischer Propaganda436
4.1.1 Nährboden für politische Propaganda – Jugendarbeitslosigkeit 1932437
4.1.2 Tragen politischer Abzeichen in der Berufsschule440
4.1.3 Politische Beeinflussung durch Lehrkräfte443
4.2 Praktische Auslegung der Ideologieformen und -?funktionen im Nationalsozialismus im (berufs-)schulbildenden Bereich in Hamburg444
4.2.1 Territoriale Veränderungen in der Hansestadt und die Folgen für das Berufsschulwesen445
4.2.2 Nationalsozialistische inhaltliche und personelle Veränderungen im Hamburger Berufsschulwesen457
4.3 Zusammenfassung478
5 Umdenken und Umlenken im Handwerk480
5.1 Meinungsbild hamburgischer Tageszeitungen zu nationalsozialistischen „Erneuerungen“ im Handwerk481
5.2 Die Reichsberufswettkämpfe483
5.2.1 Beginn der Reichsberufsschulwettkämpfe484
5.2.2 Einführung „weltanschaulicher“ Fragen485
5.2.3 Relevanz der Reichsberufswettkämpfe für die Berufsbildung486
5.2.4 Organisatorischer Aufwand der hamburgischen Schulen bei der Durchführung der „Reichsberufswettkämpfe“ in Hamburg488
5.3 Umgang mit der „Rassenfrage“ im Handwerk489
5.3.1 Kennzeichnung jüdischer Geschäfte490
5.3.2 Sind Handwerksmeister mit einer jüdischen Frau zur Berufsausbildung berechtigt?Vgl. o.A. 1941, „Dürfen Personen, insbesondere Handwerksmeister …“.491
5.3.3 Berufliche Situation von jüdischen Jugendlichen in Hamburg492
5.4 Zusammenfassung494
6 Ideologische Beeinflussung des Malerhandwerks496
Teil D Methodische Umsetzung der Forschungsperspektive0
1 Methodischer Bezugsrahmen500
1.1 Diskursforschung501
1.1.1 Diskurstheorie und -?analyse502
1.1.2 Die Diskursanalyse im Vergleich zur Inhaltsanalyse505
1.1.3 Präzisierung der methodischen Positionierung506
1.2 Abgrenzung Inhaltsanalyse – Dokumentenanalyse507
1.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse509
1.2.2 Inhaltsanalytisches Ablaufmodell nach Mayring511
1.3 Zusammenfassung515
2 Forschungsperspektive – kategoriengeleitete Textanalyse518
2.1 Inhaltsanalytisches Ablaufmodell nach Mayring im Forschungsdesign518
2.1.1 Deduktives Kategoriensystem523
2.1.2 Induktives Kategoriensystem526
2.2 Kategoriengeleitete Textanalyse527
2.2.1 Dokument 1: „Grosses Malerhandbuch“529
2.2.2 Dokument 2: „Was der Lehrling in der Gesellenprüfung aus den Lehrfächern der Berufsschule wissen muß“539
2.2.3 Dokument 3: „Gesellenprüfung im Malerhandwerk“543
2.2.4 Dokument 4: „Fachliche Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens im Malerhandwerk“546
2.2.5 Dokument 5: „Vorschriften für den Betrieb und das Wirten der Handwerker- und Kunstgewerbeschulen“549
2.2.6 Dokument 6: „Die Norddeutsche Meisterschule für das Malerhandwerk – Altona“552
2.2.7 Dokument 7: „Bericht über die Sitzung des Gaubildungsamts...“555
2.7 Zusammenfassung der Ergebnisse in Bezug auf die nationalsozialistische Ideologie557
2.4 Deduktives Kategoriensystem nach der Textanalyse560
2.5 Induktives Kategoriensystem nach der Textanalyse564
2.6 Kritische Methodenreflexion566
2.7 Zusammenfassung568
Teil E Abschließende Bemerkungen und Ausblick0
1 Ergebnissicherung572
2 (Kritisch-)Politische Bildung – Eine Annäherung574
2.1 Das Verhältnis (kritisch-)politischer Bildung mit beruflicher Bildung578
2.2 Politisches Interesse und Engagement Jugendlicher584
3 Ausblick – Perspektiven (kritisch-)politischer Bildung in der Berufsbildung588
Literatur590
Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH)633
Staatsarchiv Hamburg (StaHH)634

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