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Die besten Zitate der Politiker

Mehr als 1.000 prägnante Sprüche. Geistreich und kurios.

AutorPeter Köhler
VerlagHumboldt
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl329 Seiten
ISBN9783869108582
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,49 EUR

Politiker haben viel zu sagen: Wegweisende Worte, treffende Aussprüche, prägnante Formulierungen, aber auch so manche kuriose Randbemerkung. Dieses Buch zitiert die besten Politikersprüche - hauptsächlich aus dem 20. Jahrhundert. Eine echte Fundgrube!

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Leseprobe
Demokratie (S. 35-39)

Jedes einzelne Gemeinwesen ist so beschaffen, wie das Wesen oder der Wille dessen ist, der es lenkt. Daher hat in keinem anderen Staat, außer wo das Volk die höchste Gewalt in Händen hat, die Freiheit eine Heimstätte. Sie ist das herrlichste Gut, das es geben kann. Wenn sie nicht jedem gleichmäßig zuteil wird, so ist sie auch gar keine Freiheit.
Marcus Tullius Cicero: Über den Staat.

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
Abraham Lincoln in einer Rede von 1854.

Niemand behauptet, die Demokratie sei vollkommen oder ein Allheilmittel. Vielmehr kann man sagen, die Demokratie sei die schlechteste aller Regierungsformen, ausgenommen alle anderen, die man von Zeit zu Zeit ausprobiert hat. (No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of government except all other forms that have been tried from time to time.)
Winston Churchill im britischen Unterhaus, 11. 11. 1947.

Die demokratische Republik ist die denkbar beste politische Hülle des Kapitalismus.
Wladimir Iljitsch Lenin

Probleme ideologischen Charakters oder Streitfragen, die im Volke entstehen, können nur mit der Methode der Demokratie, mit der Methode der Diskussion, Kritik, Überzeugung und Erziehung, nicht aber durch Zwangs- und Unterdrückungsmaßnahmen gelöst werden.
Mao Tse-Tung: Über die richtige Behandlung von Widersprüchen im Volke, 27. 2. 1957.

In seiner Schrift „Über die Berichtigung falscher Anschauungen in der Partei" (1929) schrieb Mao hingegen: „Vor allen Dingen muss man auf die Gefahr der extremen Demokratisierung hinweisen, nämlich darauf, dass diese die Parteiorganisation schädigt oder sogar völlig zerstört, die Kampfkraft der Partei schwächt oder sogar völlig untergräbt, sodass die Partei nicht mehr imstande ist, ihre Kampfaufgaben zu erfüllen, wodurch eine Niederlage der Revolution herbeigeführt wird." Das öffentliche Leben der Staaten mit beschränkter Freiheit ist eben deshalb so dürftig, so armselig, so schematisch, so unfruchtbar, weil es sich durch Ausschließung der Demokratie die lebendigen Quellen allen geistigen Reichtums und Fortschritts absperrt.
Rosa Luxemburg: Die russische Revolution, 1922.

Letzten Endes läuft Demokratie auf Ausredenlassen und Zuhörenkönnen hinaus.
Heinrich Brüning

Die Stärken der Demokratie, zumal ihre Lernfähigkeit, zumal ihre Anpassungsfähigkeit, gedeihen in der Tat nur in einem Klima, das Diskussion und Konflikt zulässt, das sogar Streit zulässt. Helmut Schmidt: Maximen politischen Handelns, 1981. Man muss das als gegeben hinnehmen: Demokratie ist nie bequem. Theodor Heuss: Kräfte und Grenzen einer Kulturpolitik, 1951. Die Menschen stehen schweigend in langen Reihen, um ihre Stimmzettel in die Wahlurnen zu werfen, genauso, wie sie andere Papiere in den Abfalleimer werfen. Das ist die in der ganzen Welt vorherrschende traditionelle Demokratie, gleich ob es sich um ein Einparteien-, ein Zweiparteien-, ein Mehrparteiensystem oder eines ohne Parteien handelt.
Muammar al Gaddafi: Das Grüne Buch, 1976/79.
Inhaltsverzeichnis
Front/Back Cover1
Copyright5
Front Matter6
Body8
Index301

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