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Die blutige Geschichte der habsburgischen Türkenkriege und die Wende im 16. und 17. Jahrhundert

eBook Die blutige Geschichte der habsburgischen Türkenkriege und die Wende im 16. und 17. Jahrhundert Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
20
Seiten
ISBN
9783638563338
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Militär und Gesellschaft im frühneuzeitlichen Europa, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll sich mit dem umfassenden Thema der Kriegführung der Habsburger gegen das Osmanische Reich befassen. Den Balkan prägte über Jahrhunderte eine Kulturgrenze zwischen dem christlichen Europa und dem Osmanischen Reich. Der Krieg gegen die Türken war hier permanent präsent.
Als Ausgangspunkt soll in gebotener Kürze die Geschichte der habsburgischen Türkenkriege umrissen und der Schwerpunkt auf den Übergang vom 17. zum 18. Jahrhundert gelegt werden. Stand im Jahr 1396 noch der Kreuzfahrergedanke , so fand die neue Entwicklung in zwei Belagerungen Wiens ihre Höhepunkte und endete mit dem 'kranken Mann am Bosporus'. Schnell sahen sich die Christen Europas überlegen agierenden Massenheeren von Reitern und Janitscharen gegenüber. Wie konnte diese Armee schließlich besiegt werden? Lagen die Gründe in einem 'technology gap', wie es sich im Laufe das 17. Jahrhunderts herausgebildet haben soll , war es eine organisatorisch überlegene Struktur der christlichen Heere oder innere Probleme des Osmanischen Reiches selbst? Es wird sich zeigen, wie die Jahrhunderte andauernde Überlegenheit türkischer Heere in Kriegen gegen die Republik Venedig, Polen, Russland und die Habsburger geschmälert wurde. Die Beschäftigung mit den Türkenkriegen zwingt zu Fragen nach der übermäßigen Brutalität und geradezu blutrünstigen Kriegführung, wie sie den Schlachtfeldern Südosteuropas immer wieder zugeschrieben wurde. Motivierte ein geschlossener Kampf der Christen gegen die Ungläubigen zu einem ungewöhnlich hohem Maß an Gewalt? Wurden Türken, im Gegensatz zu christlich-europäischen Kriegsgegnern, nicht als gleichwertige Menschen, nur als ungläubige Barbaren, bekämpft? Nachdem sie als Strafe Gottes angesehen wurden, denen mit Gebeten entgegnet werden sollte, predigten doch letztlich christliche Autoritäten den Kampf gegen die Ungläubigen. Und ihnen, als Vertreter Gottes war doch Folge zu leisten. Gibt es andere Gründe oder sind die Beschreibungen von niedergemachten Frauen und Kindern sowie von aufgesteckten Köpfen gar übertrieben? Hatte vielleicht eine neue Kriegführung oder das Gefühl der Bedrohung durch die Türken dem Krieg seinen Charakter verliehen?

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