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Die Bundestagswahlkämpfe 1998 und 2002 von Bündnis 90 / Die Grünen

Welche Unterschiede sind im Wahlkampf hinsichtlich der Personalisierungsstrategie und dem Grad der Personalisierung zu erkennen?

AutorJörn Bollinger
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl27 Seiten
ISBN9783640441495
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Moderne Wahlkampfführung, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutschland steht 2009 vor einem 'Superwahljahr'. Mit acht Kommunalwahlen, fünf Landtagswahlen, einer Europawahl, einer Bundestagswahl und der Bundespräsidentenwahl steht die Bundesrepublik somit auch vor einer Reihe von Wahlkämpfen die sowohl die Parteien als auch die Medien und die Wähler schon jetzt beschäftigen. In Deutschland, wie auch in vielen anderen Teilen der Welt, wird Wahlkampf immer wieder mit Schlagwörtern wie Amerikanisierung, Professionalisierung, Mediatisierung und Persona-lisierung begleitet. Insbesondere der Bundestagswahlkampf 1998 mit dem Kanzlerkandidat und späteren 'Medienkanzler' Gerhard Schröder stellte in der öffentlichen Wahrnehmung einen Wendepunkt dar: Hin zu mehr Professionalisierung und Personalisierung in bundes-deutschen Wahlkämpfen. Dabei wird gerade diese Personalisierung durch die Parteien und die Medien immer wieder scharf kritisiert, da in der öffentlichen Wahrnehmung programmatische Themen in den Hintergrund zu treten scheinen. Die Aufgabe der Spitzenkandidaten sei nicht mehr nur das Vermitteln von Inhalten, sondern sie selbst würden zum wichtigen Teil des Programms in den Kampagnen. Eine relativ junge Partei im bundesdeutschen System hat sich diesen personalisierenden Elementen, unter anderem aus den genannten Gründen, sowohl in der Parteistruktur wie auch im Wahlkampf lange Zeit verschlossen, da bei Ihnen weiterhin inhaltlich-ideologischen Kriterien im Vordergrund stehen sollten: Bündnis 90 / Die Grünen. Überraschenderweise waren gerade es gerade die Grünen, die über viele Jahre mit dem 'heimlichen Parteivorsitzenden' und späteren Außenminister Joschka Fischer einen Politiker in den eigenen Reihen hatten, der wie fast kein zweiter deutscher Politiker seiner Zeit immer wieder im parteiinternen und medialen Fokus stand. Diese Hausarbeit analysiert und vergleicht die beiden Bundestagswahlkämpfe der Bündnis-grünen 1998 und 2002 und beleuchtet dabei besonders die Rolle der (des) Spitzenpolitiker(s) der Partei. Dabei wird untersucht, ob und in wieweit sich die Partei von dem selbst auferlegten Konzept der 'Politik ohne Köpfe' gelöst hat, welche Unterschiede es in diesen beiden Wahlkämpfen hinsichtlich ihrer Personalisierungsstrategie gab, und wie stark personenzent-riert die Kampagnen letztendlich waren. Um dies darstellen zu können, werden die Strategien im Wahlkampf, die TV-Spots und der Plakatwahlkampf analysiert.

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