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Die Darstellung von Sprache und Gewalt in Uwe Timms Kolonialroman 'Morenga'

eBook Die Darstellung von Sprache und Gewalt in Uwe Timms Kolonialroman 'Morenga' Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
43
Seiten
ISBN
9783640767670
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
16,99
EUR

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die polyperspektivische Form der literarischen Annäherung Uwe Timms an den historischen Gegenstand des Kolonialkriegs zwischen den Truppen des Deutschen Reichs und den Ethnien im Südwesten Afrikas am Anfang des 20. Jahrhunderts versucht der Autor des Romans 'Morenga', die Barriere zwischen dem subjektiven Moment des Romans und dem Geschichtsverlauf von Mensch und Welt zu überwinden. Ihm gelingt eine Montage authentischer Dokumente, die den Roman wie eine Chronik lesen lassen und er blendet diese wiederum gegen die narrative Strategie der Fiktion. Sprache und Gewalt perspektivieren eine kulturelle Divergenz und Alterität. Mittels verschiedener sprachlicher Strategien in Bezug auf Gewalt erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument kolonial-rassistischer Gewalt wird. Ein kulturwissenschaftlicher Ansatz unter Einbeziehung der Blickrichtungen von Geschichtswissenschaft, Gewaltphilosophie, Gewaltsoziologie, Kulturgeschichte und historischer Linguistik kann dabei das Fundament der Untersuchung bilden, die von der literaturtheoretischen Betrachtung 'Morengas' eingeleitet wird. Diese Bachelorarbeit stellt die Frage nach den sprachlichen Strategien kolonialer Gewalt in 'Morenga' und nach der Repräsentation von Sprache als einem Instrument kolonial-rassistischer Gewalt. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die dem genannten Ansatz der Kulturwissenschaft entlehnten Blickrichtungen der sprachlichen Codierung und Repräsentation von Gewalt: der Gewalt durch Sprache, in der Sprache und mit der Sprache. Diese Arbeit kann in ihrem Umfang zwar weder die umfassende Darstellung der zahlreichen, komplexen und diskutierten Theorien und Verwendungen des Begriffes Gewalt, noch eine vollständige Analyse der Repräsentationen kultureller Alterität, ihrer sprachlichen Strategien und literarischen Rezeptionen, noch eine intertextuelle und interkulturelle Untersuchung deutscher (Post-)Kolonialliteratur leisten.

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