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E-Book

Die Dorn-Methode

Verblüffend einfache Selbsthilfe gegen Rückenprobleme -

AutorSabine Knoll
VerlagGoldmann
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl161 Seiten
ISBN9783641011031
FormatePUB/PDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis5,99 EUR
Ein leichter Druck auf den Dornfortsatz der Wirbel genügt, um Hexenschuss, Nackenverspannungen und andere Erkrankungen, die von einer Fehlstellung der Rückenwirbel herrühren, zu heilen. Mit speziellen Bewegungen und Druckpunkten, können Betroffene sich selbst einfach und schmerzfrei von ihren Beschwerden befreien. Riskantes Einrenken, Spritzen und langwierige Massagen werden dank der Wirbel- und Gelenktherapie von Dieter Dorn überflüssig.


Sabine Knoll ist Ratgeberautorin und freie Journalistin im Bereich ganzheitliche Gesundheit und alternative Therapien. Sie leitet Schreibseminare und macht als Reiki-Meisterin selbst Energie-Arbeit. Sabine Knoll lebt und arbeitet in Österreich.

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Leseprobe
Der erste Schritt: die Beinlänge (S. 82-83)

Der Beginn jeder Dorn-Behandlung ist die Suche nach den Wurzeln der Beschwerden. Und die liegen nicht immer in der Wirbelsäule, sondern häufig in den Beingelenken. Am Beginn der Diagnose nach Dorn steht deshalb immer die Überprüfung der Beinlängen.

Der Beinlängentest

Dieter Dorn bittet eine der Teilnehmerinnen, es sich in Rückenlage auf der Massageliege bequem zu machen. Mit beiden Händen fasst er unter die Absätze ihrer Schuhe, drückt mit den Daumen gegen die Fersen und legt die Finger über Knöchel und Rist. In dieser Position grätscht Dieter Dorn die gestreckten Beine der Frau leicht, hebt sie hoch, bis sie sich in einem Winkel von etwa 60 Grad zur Unterlage befinden, und schließt sie ungefähr auf seiner Augenhöhe wieder.

Dabei drückt er weiterhin mit den Daumen auf ihre Fersen, sodass das Gesäß der Behandelten gegen den Massagetisch gepresst wird, und schiebt ihre Fußspitzen etwas auseinander. Nun ist es für alle deutlich an den Absätzen zu erkennen: Die Beine sind unterschiedlich lang. Die Differenz beträgt etwa einen Zentimeter. »Ohne Schuhe würde man den Beinlängenunterschied nicht so deutlich sehen«, erklärt Dieter Dorn, »denn die Fersen sind rund, und unser Augenmaß ist nicht so exakt.

Der gerade Absatz erleichtert den Test. Deshalb messen wir die Beinlängen mit den Schuhen an den Füßen. Außerdem ist so der Unterschied auch für den Patienten und die Patientin besser sichtbar, wodurch sie leichter von der Notwendigkeit zu überzeugen sind, die Selbsthil fe-Übungen konsequent durchzuführen.« Bei etwa 80 Prozent der Menschen, die zur Dorn-Behandlung kommen, sind die Beine ungleich lang. Die Differenz beträgt oft zwei bis drei Zentimeter, kann aber in Ausnahmefällen auch größer sein. Gründe für unterschiedliche Beinlängen In den seltensten Fällen sind angeborene asymmetrische Beine, Unfälle, Operationen und Ähnliches bei Menschen, die zur Dorn- Therapie kommen, die Gründe für unterschiedliche Beinlängen.

Beim Großteil der Fälle wird die Beinlängendifferenz durch ein herausgerutschtes Hüftgelenk verursacht, darüber hinaus auch durch verschobene Knie- oder Sprunggelenke. Vor allem überdehnte oder erschlaffte Bänder an den Gelenken sind die Ursache dafür. Sitzt man etwa mit übereinander geschlagenen Beinen und wippt noch dazu mit dem oberen Fuß, wird Druck auf das Hüftgelenk ausgeübt. Dadurch kann es sich verschieben. Beim Aufstehen halten die Muskeln das Gelenk in der verschobenen Position fest, wobei der Oberschenkelknochen etwas aus der Hüftpfanne rutschen kann, was nicht immer gleich weh tun muss.

Langes Sitzen in tiefen Sesseln oder Autositzen und häufige einseitige Belastungen – zum Beispiel gestrecktes Bücken auf nur eine Seite – können sich ebenfalls auf die Hüftgelenke auswirken und in weiterer Folge zu einem Beckenschiefstand führen. Werden die Kniegelenke häufig stärker als im rechten Winkel gebeugt, zum Beispiel beim Fersensitz, kann das eine Überdehnung der Bänder zur Folge haben, wodurch das Gelenk an Halt verliert und herausrutscht. Die Sprunggelenke leiden ebenfalls unter einer Überdehnung, wie sie laut Dieter Dorn zum Beispiel vorkommt, wenn die Füße beim Sitzen um die Stuhlbeine geschlungen werden.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort von Johanna Paungger und Thomas Poppe12
Gesundheit Wirbel für Wirbel14
Eine geglückte Kombination16
Wie Dieter Dorn die Methode entwickelte18
Es begann mit einem Hexenschuss20
Die Methode fasst Fuß22
Die Philosophie: Für andere da sein27
Das Rückgrat des Menschen30
Die Wirbelsäule32
Die Wirbel37
Die Bandscheiben40
Das Rückenmark42
Wirbelfehlstellungen als Krankheitsursachen45
Die Rolle der Rückenmuskulatur51
Die Gelenke57
Der Einfluss der Meridiane62
Äußere und innere Haltung68
Wie die Methode funktioniert72
Von Fall zu Fall – eine Erfolgsgeschichte74
Sanft behandeln von Fuß bis Kopf – eine Übersicht76
Behandlung Schritt für Schritt80
Ein Seminar bei Dieter Dorn82
Der erste Schritt: die Beinlänge83
Der zweite Schritt: Becken und Brustkorb88
Der dritte Schritt: die Wirbelsäule92
Der vierte Schritt: die Armgelenke101
Der fünfte Schritt: der Kiefer102
Der sechste Schritt: das Verhalten danach103
Die Selbsthilfe-Übungen108
Ausdauer zeigt Wirkung110
Selbsthilfe-Übungen für die Beine112
Selbsthilfe-Übungen für Becken, Brustkorb und Wirbelsäule118
Selbsthilfe-Übungen für die Arme126
Selbsthilfe-Übung für den Kiefer131
Vorbeugen statt Heilen133
Wann die Methode helfen kann138
Die Hauptanwendungsgebiete140
Weitere Anwendungsmöglichkeiten148
Wann Vorsicht geboten ist151
Informationen und Adressen155
Empfehlenswerte Literatur157
Register158

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