Sie sind hier
E-Book

Die Einführung des NFA in der Schweiz 2006

Eine Effizienzsteigerung des Systems?

AutorAlexander Reden
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl11 Seiten
ISBN9783656225836
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Föderalismusdiskussionen gilt das föderale Modell der Schweiz häufig als Vorzeige-modell. Doch auch der Schweizer Föderalismus hat Schwachstellen an denen Ineffizienz und Ineffektivität deutlich werden, wie der Schweizer Finanzausgleich. Durch die Unterschiedlichkeit der Kantone in der Finanzkraft, im Steueraufkommen, den Steuereinnahmen und auch der geographischen Begebenheiten, existierte ein Finanzausgleich in der Schweiz auf horizontaler und vertikaler Ebene. Im Jahr 2002 wurde mit den Vorbereitungen zur Reformierung des Finanzausgleichs begonnen und ab 2006 trat der Neue Finanzausgleich (NFA) in kraft. Ziel des NFA war es Ungleichheiten zwischen den Kantonen aufzuheben, Mitnahmeeffekte durch negative Anreize wie den Subventionen abzuschaffen und den Finanzausgleich insgesamt effizienter zu gestalten Ist durch die Reform des Finanzausgleichs das System effizienter geworden und konnten Mitnahmeeffekte blockiert werden? Die angestrebte Effizienzsteigerung des Systems durch den NFA wird durch die Stimmkraft der Kantone im Ständerat, insbesondere durch die Anzahl der armen Kantone, und dem Härteausgleich aufgehoben. In dieser Arbeit soll der Finanzausgleich auf der föderalen Ebene betrachtet, analysiert und ausgewertet werden. Dabei geht es vordergründig um die Formen des Finanzausgleichs und ihre Wirkungen. Es ist durchaus möglich diese Effekte und Probleme des Finanzausgleichs auf der juristischen Ebene, anhand der Bundesverfassung darzustellen, doch dies soll hier nur soweit als nötig geschehen. Das erste Kapitel dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Schweizerischen Finanzverfassung und dem Finanzausgleich vor der Reform. Der Unterpunkt eins geht auf den direkten und indirekten Finanzausgleich ein. Anschließend werden der horizontale und der vertikale Finanzausgleich erörtert um dann das erste Kapitel mit einer Einführung zum Lastenausgleich zu beenden. Das Zweite Kapitel befasst sich mit der Reformdiskussion und den entsprechenden Vorschlägen, sowie in den beiden Unterpunkten mit den Reformergebnissen und den Defiziten der Reform. Am Ende wird eine Zusammenfassung erfolgen und soweit als möglich werden Ausblicke für die Entwicklung des Finanzausgleichs in der Schweiz gegeben. Denn strukturelle und verfassungsrechtliche Hürden tragen dazu bei, dass der NFA nur als Teilerfolg gewertet werden kann.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Globalisierung - politische Ökonomie

Die große Panik

E-Book Die große Panik
Das Wettrennen zur Rettung der Weltwirtschaft Format: PDF

Als der legendären Vorstandsvorsitzenden Alan Greenspan die Geschicke der Fed in die Hände seines Nachfolgers Ben Bernanke legte, waren die USA bereits in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten…

Grenzen der Homogenisierung

E-Book Grenzen der Homogenisierung
IT-Arbeit zwischen ortsgebundener Regulierung und transnationaler Unternehmensstrategie Format: PDF

»The world is flat!« - So lautet eine Gegenwartsdiagnose, die transnationale Konzerne als Wegbereiter globalerHomogenisierung feiert. Nicole Mayer-Ahuja zeigt, dass dieser Homogenisierung Grenzen…

Vorbeben

E-Book Vorbeben
Was die globale Finanzkrise für uns bedeutet und wie wir uns retten können Format: PDF/ePUB

Skrupellose Finanz-Zocker haben in grenzenloser Gier mit faulen Krediten spekuliert. Das konnte nicht gut gehen, und es ist nicht gut gegangen. Nun müssen wir alle die Zeche zahlen: Was zun…

Von der Weltordnung zum Weltspiel

E-Book Von der Weltordnung zum Weltspiel
Das Verhältnis von Moral, Politik und Wirtschaft in Zeiten der Globalisierung Format: PDF

Angesichts der globalen Herausforderungen an die Weltgemeinschaft nimmt die Autorin den fortdauernden Streit zwischen den Neorealisten als Globalisierungsbefürwortern und den Vertretern einer…

Von der Weltordnung zum Weltspiel

E-Book Von der Weltordnung zum Weltspiel
Das Verhältnis von Moral, Politik und Wirtschaft in Zeiten der Globalisierung Format: PDF

Angesichts der globalen Herausforderungen an die Weltgemeinschaft nimmt die Autorin den fortdauernden Streit zwischen den Neorealisten als Globalisierungsbefürwortern und den Vertretern einer…

Professional Service Firms in einer globalisierten Welt

E-Book Professional Service Firms in einer globalisierten Welt
Eine strategische Analyse am Beispiel von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen Format: PDF

Anhand qualitativ-explorativer Fallstudien exemplarischer Branchenvertreter zeigt Till Grewe Determinanten der Internationalisierungsstrategien von Professional Service Firms auf und beleuchtet die…

Unternehmenserfolg in den USA

E-Book Unternehmenserfolg in den USA
Strategie, Markteintritt, Kultur - die größten Fehler, die besten Praxistipps Format: PDF

Die USA ist nach wie vor die erste Anlaufstelle für europäische Investoren und wird dies auch in Zukunft bleiben. Obwohl viele Firmen dies erkannt haben, zeigt eine Studie, dass 70% aller…

Weitere Zeitschriften

FREIE WERKSTATT

FREIE WERKSTATT

Hauptzielgruppe der FREIEN WERKSTATT, der unabhängigen Fachzeitschrift für den Pkw-Reparaturmarkt, sind Inhaberinnen und Inhaber, Kfz-Meisterinnen und Kfz-Meister bzw. das komplette Kfz-Team Freier ...

Berufsstart Bewerbung

Berufsstart Bewerbung

»Berufsstart Bewerbung« erscheint jährlich zum Wintersemester im November mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren und ermöglicht Unternehmen sich bei Studenten und Absolventen mit einer ...

BIELEFELD GEHT AUS

BIELEFELD GEHT AUS

Freizeit- und Gastronomieführer mit umfangreichem Serviceteil, mehr als 700 Tipps und Adressen für Tag- und Nachtschwärmer Bielefeld genießen Westfälisch und weltoffen – das zeichnet nicht ...

Burgen und Schlösser

Burgen und Schlösser

aktuelle Berichte zum Thema Burgen, Schlösser, Wehrbauten, Forschungsergebnisse zur Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Denkmalschutz Seit ihrer Gründung 1899 gibt die Deutsche ...

cards Karten cartes

cards Karten cartes

Die führende Zeitschrift für Zahlungsverkehr und Payments – international und branchenübergreifend, erscheint seit 1990 monatlich (viermal als Fachmagazin, achtmal als ...

Die Großhandelskaufleute

Die Großhandelskaufleute

Prüfungs- und Praxiswissen für Großhandelskaufleute Mehr Erfolg in der Ausbildung, sicher in alle Prüfungen gehen, im Beruf jeden Tag überzeugen: „Die Großhandelskaufleute“ ist die ...

Euphorion

Euphorion

EUPHORION wurde 1894 gegründet und widmet sich als „Zeitschrift für Literaturgeschichte“ dem gesamten Fachgebiet der deutschen Philologie. Mindestens ein Heft pro Jahrgang ist für die ...