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Die englische Werbesprache des 21. Jahrhunderts: Neologismen und weitere Besonderheiten im Lichte eines einschlägigen Fachkorpus

eBook Die englische Werbesprache des 21. Jahrhunderts: Neologismen und weitere Besonderheiten im Lichte eines einschlägigen Fachkorpus Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Seitenanzahl
83
Seiten
ISBN
9783640389469
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
34,99
EUR

Ich weiß, dass Sie mir jetzt nicht glauben werden, aber ich habe mich nicht nur wegen des Geldes für diesen Beruf entschieden. Ich erfinde gern Sätze. Kein anderes Metier verleiht den Worten so viel Macht. Werbetexter sind Verfasser verkäuflicher Aphorismen. Auch wenn ich hasse, was aus mir geworden ist, muss ich ein-räumen, dass man sich nirgends sonst drei Wochen lang wegen eines Adverbs anschreien kann. »Ich träume von einer Welt, in der man für ein Komma stirbt«, schrieb Cioran, ob er wohl ahnte, dass er von der Welt der Texter und Konzeptioner sprach (Beigbeder 2002: 43) Diese Zeilen aus dem Roman »Neununddreißig neunzig« des Autors Frédéric Beigbeder demonstrieren sehr eindrucksvoll, dass der Wirkungskreis von Werbung bzw. ihrer Sprache weit über die Funktion als Marketinginstrument in den Wirtschaftswissenschaften hinaus auch zum Forschungsgegenstand der Sprachwissenschaft wird, um die ästhetischen Sprachelemente der Werbung hinsichtlich ihrer intentionalen Wirkung zu entschlüsseln. Diese Arbeit untersucht das Interdependenzgeflecht zwischen Werbeintention und werbe-typischen Charakteristika der Sprache auf Basis eines Fachkorpus der Werbesprache der Anzeigenwerbung im 21. Jahrhundert. Dieser stellt einen Ausschnitt der vielfältigen werbesprachlichen Wirklichkeit dar. Die Komplexität der werblichen Sprachverwendung im 21. Jahrhundert verlangt nach einem zeitlich, inhaltlich und medial selektiv gestaltetem Analyseapparat, der es ermöglicht, empirische Ergebnisse als Basis dieser Entschlüsselung zu verwenden. Um stabile Aussagen über die Komplexität eines Textes zu machen, bedarf es einer detaillierten linguistischen Analyse der grammatikalischen und semantischen Struktur der einzelnen Komponenten. Die reflexive Analyse der Werbesprache ermöglicht die Identifikation der Konsum initiierenden Elemente in der Werbesprache, über die sich die einzelnen Werbeanzeigen von der breiten Masse abzuheben versuchen. Durch eine korpusbasierte Analyse können neben der Beschreibung sprachlicher Besonderheiten auf morphologischer, lexikalischer, semantischer und syntaktischer Ebene auch differenzierte Einblicke in werbesprachliche Strategien bezüglich der Verwendung von Neologismen gewonnen werden. Ziel der Untersuchung ist es herauszukristallisieren, in welcher Weise Eigentümlichkeiten und Neologismen in der Werbesprache zu verzeichnen sind und wie diese die dahinter stehenden psychologischen Werbestrategien reflektieren. Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel.

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