Sie sind hier
E-Book

Die Entgeltregulierung im Telekommunikations- und Energierecht

Ermittlungsmethoden, Regulierungsermessen, Kontrolldichte

AutorKim Sophie Mengering
VerlagNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl568 Seiten
ISBN9783845284019
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis114,50 EUR
Die Arbeit analysiert in Anknüpfung an die Debatte um das 'Regulierungsermessen' aus unternehmerischer sowie aus regulierungsbehördlicher Sicht die maßgeblichen Entscheidungsprobleme bei der Anwendung der Vorgaben zur Netzentgeltregulierung im Telekommunikations- und Energierecht. Hierbei wird auf der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Recht offengelegt, welche typischen Entscheidungsspielräume bei der Ermittlung der Effizienzkosten bestehen. Im Anschluss daran wird herausgearbeitet, inwieweit sich bereits aus dem materiellen Maßstab der Entgeltregulierung eine grundlegende Kompetenzzuweisung zur letztverbindlichen Ausfüllung dieser Entscheidungsspielräume ergibt. Gleichsam erläutert die Arbeit, welche konkreten Kontrollkriterien für eine maßstabsgerechte Überprüfung der offen gelegten Entscheidungsspielräume anzulegen sind. Hierbei wird insbesondere auf die Kontrolldichte mathematischer Modellrechnungen sowie ökonomischer Prognosemethoden eingegangen.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Einleitung31
Einführung in die Thematik31
Zielsetzung34
Gang der Untersuchung36
Teil 1: Vergleichbarkeit der Entgeltregulierungsdogmatik des Telekommunikations- und Energierechts38
A. Bedürfnis einer sektorspezifischen Regulierung im Telekommunikations- und Energiesektor38
I. Wettbewerbstheoretischer Regulierungsgrund: Marktversagen39
II. Wirtschaftsverfassungstheoretischer Regulierungsgrund: Gemeinwohl43
III. Sektorspezifischer Regulierungsbedarf neben dem allgemeinen Wettbewerbsrecht47
1. Die Angemessenheitskontrolle von Netznutzungsentgelten nach dem allgemeinen Wettbewerbsrecht48
2. Rechtfertigung einer sektorspezifischen Regulierung50
IV. Systemwechsel von staatlicher End-zu-End-Regulierung hin zu einer Bottleneck-Regulierung liberalisierter Netzindustrien51
V. Ergebnis54
B. Rahmenbedingungen der Entgeltregulierung in den Netzsektoren Telekommunikation und Energie56
I. Im Telekommunikationsrecht56
1. Stand der Marktöffnung und organisatorisch – kompetenzieller Rahmen56
2. Technische Grundlagen und Netzökonomie59
II. Im Energierecht61
1. Stand der Marktöffnung und organisatorisch-kompetenzieller Rahmen61
2. Technische Grundlagen und Netzökonomie63
III. Auswertung65
1. Unterschiede65
2. Gemeinsamkeiten66
a) Marktversagen66
b) Organisatorische und kompetenzielle Rahmenbedingungen: der Europäische Regulierungsverbund67
aa) Unabhängige Regulierungsbehörden67
bb) Koordinierung über GEREK, ACER und die EU-Kommission70
cc) Auswirkung auf die Entgeltregulierung im Telekommunikations- und Energierecht73
C. Rechtliche Ausgestaltung der Entgeltregulierung im Telekommunikations- und Energierecht74
I. Überblick über den Regelungsrahmen der Entgeltregulierung von Zugangsleistungen im Telekommunikations- und Energierecht75
1. Der Entgeltregulierungsrahmen im TKG75
a) Zeitpunkt der Entgeltregulierung77
b) Verfahren der Entgeltregulierung78
2. Der Entgeltregulierungsrahmen im EnWG81
a) Zeitpunkt der Entgeltregulierung81
b) Verfahren der Entgeltregulierung82
3. Auswertung84
II. Zielsetzung der Entgeltregulierung85
1. Im Telekommunikationsrecht85
2. Im Energierecht89
3. Auswertung91
III. Maßstab zur Ermittlung zielkonformer Entgelte92
1. Der Entgeltmaßstab im Telekommunikationsrecht93
a) Kosten effizienter Leistungsbereitstellung als grundlegender Entgeltmaßstab94
b) „Andere Vorgehensweisen“ im Sinne von § 31 Abs. 2 TKG96
aa) pureLRIC97
bb) Vereinbarkeit des pureLRIC-Ansatzes mit der materiellen Zielvorgabe der Entgeltregulierung98
2. Der Entgeltmaßstab im Energierecht101
a) Entgeltmaßstab nach § 21 Abs. 2 EnWG101
b) Konkretisierung des Entgeltmaßstabes durch ARegV und StromNEV/GasNEV104
3. Auswertung106
a) Verschiedene Kostenansätze zur Definition angemessener Netzentgelte im Telekommunikations- und Energierecht106
aa) Bedürfnis für einen speziellen Kostenansatz im Rahmen der sektorspezifischen Entgeltregulierung107
(1) Vorgabe einer Preissetzung zu Grenzkosten?107
(2) Mögliche Kostenansätze neben den Gesamtkosten und LRAIC+109
(a) Stand Alone Kosten110
(b) Grenz- bzw. Inkrementalkostenansätze110
(aa) Zuschlagshöhe entsprechend Nachfrageelastizität: Ramsey-Boiteux111
(bb) Zuschlag in Höhe der Opportunitätskosten: Efficient Component Pricing Rule113
(cc) Zuschlag in Höhe anteilig zugeschlüsselter Gemeinkosten114
bb) Grund für die unterschiedlichen Kostenansätze im Telekommunikations- und Energierecht114
b) Gemeinsame materielle Maßstabsvoraussetzungen: der wettbewerbsanaloge Preis115
aa) Der Grundsatz wettbewerbsanaloger Preise116
bb) Konkretisierung des wettbewerbsanalogen Preises durch die Effizienzkosten118
(1) Statische Effizienz119
(a) Allokative Effizienz120
(b) Produktive Effizienz122
(2) Dynamische Effizienz123
(3) Qualitätsbezogene Effizienz124
cc) Konsequenzen für den Entgeltmaßstab125
IV. Methoden zur Ermittlung der Effizienzkosten126
1. Im Telekommunikationsrecht126
a) Kostenprüfung126
b) Vergleichsverfahren127
c) Kostenmodelle128
d) Andere Vorgehensweisen, vgl. § 31 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TKG128
e) Verhältnis der Methodenanwendung129
2. Im Energierecht129
a) Kostenprüfung130
b) Vergleichsverfahren132
c) Analytische Kostenmodelle133
d) Alternative Methodenvorgabe nach § 24 S. 1 EnWG133
3. Auswertung133
V. Verhältnis der Vorgaben des allgemeinen Wettbewerbsrechts zu den sektorspezifischen Regelungen135
1. Anwendbarkeit von Art. 102 AEUV neben den sektorspezifischen Vorgaben136
2. Verhältnis der Vorschriften des GWB zu den sektorspezifischen Vorgaben139
3. Auswertung: Teleologische Übereinstimmung durch die Bindung an den Wettbewerbspreis140
D. Zusammenfassung und Fazit zur Vergleichbarkeit der Entgeltregulierung im Telekommunikations- und Energierecht141
I. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse141
II. Fazit146
Teil 2: Die unternehmerische Kostenkalkulation im Rahmen der Entgeltregulierung nach dem TKG und EnWG148
A. Grundlagen unternehmerischer Preis- und Kostenkalkulation149
I. Kosten- und Leistungsrechung149
1. Kostenbegriff der Kosten- und Leistungsrechnung149
2. Verfahrensstufen der Kosten- und Leistungsrechnung150
a) Aufteilung in Kostenarten150
b) Zuweisung zu Kostenstellen151
c) Zuordnung zu Kostenträgern152
3. Prinzipien der Kostenverrechnung152
4. Systeme der Kostenrechnung153
II. Ermittlung von Preisgrenzen154
1. Kurzfristige Preisuntergrenze155
2. Langfristige Preisuntergrenze157
III. Unternehmerische Entscheidungen als Grundlage für Preissetzung und Kosten158
1. Entscheidungstypen160
a) Operative Entscheidungen der Unternehmensführung160
b) Strategische Entscheidungen der Unternehmensführung160
c) Verhältnis zwischen operativen und strategischen Entscheidungen164
2. Entscheidungskriterien: die entscheidungsrelevanten Kosten164
3. Entscheidungsgrundlage: die Prognose166
a) Die interne Unternehmensrechnung zur Generierung entscheidungsrelevanter Informationen (Prognosebasis)168
b) Prognosemethoden170
IV. Zusammenfassung173
B. Die Kontrolle der unternehmerischen Entscheidungen durch die regulatorische Kostenprüfung174
I. Ermächtigungsgrundlage im TKG (§§ 31 Abs. 3 und 4, 34 TKG)175
II. Ermächtigungsgrundlage im EnWG (§ 23 a Abs. 1, § 21 Abs. 2 i. V. mit §§ 4ff StromNEV/GasNEV)177
III. Sektorenübergreifende Kontrollgrundsätze180
1. Ablaufschema der Top-Down-Kostenprüfung180
2. Ausgangspunkt: Gesamtkosten des Netzbetriebs181
3. Richtigkeit und Vollständigkeit der Kosten (1. Stufe)182
4. Erforderlichkeit der Kosten (2. Stufe)183
IV. Zwischenergebnis186
C. Kontrollprobleme durch nicht abbaubare Unsicherheiten186
I. Durch Informationsasymmetrien188
II. Durch Prognoseentscheidung und ökonomische Wertungsspielräume191
1. Unsicherheiten durch die Zielkonflikte bei der Effizienzbeurteilung191
2. Unsicherheiten durch den prognostischen Charakter unternehmerischer Entscheidungen193
3. Unsicherheiten durch die Vielzahl möglicher Prognosemethoden197
III. Beispiele199
1. Die Zuschlüsselung der Gemeinkosten200
2. Ermittlung der Kapitalkosten202
a) Ansatz zur Ermittlung der Kapitalkosten203
b) Bewertung des Anlagevermögens205
c) Kalkulatorische Abschreibungen207
d) Die Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen207
aa) Kalkulation der Eigenkapitalverzinsung als ein zentrales Kostenelement der Netzkosten208
(1) Ermittlung des risikolosen Zinssatzes210
(2) Ermittlung des Betafaktors211
(3) Ermittlung der Marktrisikoprämie213
bb) Kalkulation von Fremdkapitalzinsen215
e) Zusammenfassung zu den Kontrollproblemen bei der Ermittlung der Kapitalkosten216
3. Die Kostenansätze für Neuinvestitionen218
a) Die Höhe des Kapitalwerts220
b) Grad der Unsicherheit über die Wirtschaftlichkeit der geplanten Investition220
c) Probleme der Investitionsrechnung222
IV. Zwischenergebnis223
D. Lösungsansätze zur Überwindung der Kontrollprobleme224
I. Hoheitliche Determinierung der Kostenkalkulation?225
1. Administrative Telekommunikationsregulierung vs. normierende Energieregulierung227
2. Überwindung der Kontrollprobleme durch normierende Regulierung?229
II. Anerkennung ökonomischer Prognose- und Bewertungsspielräume bei der Kostenkontrolle?231
1. Die Business Judgment Rule als allgemeiner Rechtsgedanke des Wirtschaftsrechts232
a) Ratio der Business Judgment Rule239
b) Voraussetzung der Business Judgment Rule: unternehmerische Entscheidung unter Unsicherheit241
c) Kontrolle des unternehmerischen Ermessens im Handels-, Gesellschafts- und Unternehmenssteuerrecht: „der ordentliche und gewissenhafte Geschäftsleiter“242
d) Zwischenergebnis247
2. Übertragbarkeit des Rechtsgedankens auf die Kostenkontrolle im Rahmen der Entgeltregulierung?248
a) Identischer Ursprung der Entscheidungsspielräume: „Kraft Natur der Sache“248
b) Verwirklichung der Ziele wettbewerbsfördernder Entgeltregulierung durch die Anerkennung des wettbewerblichen „Trial and Error“250
3. Abweichung von dem Grundsatz der Business Judgment Rule im Regulierungsrecht?253
a) Tatrichterliches Ermessen253
b) Regulierungsbehördliches Ermessen260
4. Kontrolldichte des unternehmerischen Ermessens entsprechend der Business Judgment Rule?264
a) Anforderungen an den „ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführer“264
b) Modifizierung der Kontrollkriterien im Entgeltregulierungsrecht266
5. Ergebnis zur Anerkennung unternehmerischen Ermessens im Rahmen der Kostenkontrolle268
E. Kontrollkriterien des unternehmerischen Ermessens im Rahmen der Effizienzkostenkontrolle271
I. Grundlegende Kontrollkriterien in Anlehnung an prognostische Ermessensentscheidungen im Rahmen der Fusionskontrolle271
1. Kontrolle der Wahl des grundlegenden methodischen Ansatzes274
2. Kontrolle der Prognosebasis: Indiztatsachen276
3. Kontrolle der Prognose im engeren Sinne277
a) Anwendung der ausgewählten Methoden277
b) Nachweisanforderungen zur Entfaltung der Plausibilitätswirkung der Prognose: Wahrscheinlichkeitsmaß279
4. Vertretbarkeit der Abwägungsentscheidung des Unternehmens281
II. Beispiele maßstabsgerechter Kontrolldichte283
1. Kontrolldichte der Gemeinkostenschlüsselung283
a) Kontrolle der Erforderlichkeit der angesetzten Gemeinkosten283
b) Wahl der Schlüsselungsmethode und Kontrolle der Methodenanwendung284
c) Umsetzung im aktuellen Regulierungsrahmen286
aa) Im Telekommunikationsrecht286
bb) Im Energierecht287
2. Kontrolldichte der Kapitalkostenbestimmung288
a) Kontrolle der Wahl des grundlegenden methodischen Ansatzes (Methodenwahl erster Ebene)288
b) Insbesondere: Kontrolle der Ermittlung des Betafaktors289
c) Kontrolle der ermittelten Marktisikoprämie292
d) Umsetzung im aktuellen Regulierungsrahmen293
aa) Im Telekommunikationsrecht293
bb) Im Energierecht297
3. Kontrolldichte der Investitionskostenkalkulationen299
a) Kontrolle der Prognosebasis301
b) Kontrolle der Prognose im engeren Sinne302
aa) Sorgfältigkeit der Wirtschaftlichkeitsprognose302
(1) Kontrolle der Notwendigkeit der Investition dem Grunde nach302
(2) Kontrolle der Erforderlichkeit der Kostenhöhe für das konkrete Investitionsobjekt303
(3) Einhaltung des Wahrscheinlichkeitsmaßes305
bb) Abwägungskontrolle306
c) Umsetzung in den derzeitigen sektorspezifischen Regelungen307
aa) Im Telekommunikationsrecht307
bb) Im Energierecht311
(1) Investitionsmaßnahmen nach § 23 ARegV311
(2) Kapitalkostenaufschlag nach § 10 a ARegV315
F. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse zur Kontrolle der unternehmerischen Kalkulation durch die Kostenprüfung317
Teil 3: Die regulierungsbehördliche Effizienzkostenkalkulation im Rahmen der Entgeltregulierung nach dem TKG und EnWG323
A. Ermächtigung zur Abweichung von der unternehmerischen Kalkulation326
I. Im Telekommunikationsrecht326
1. Ermittlung der Kosten effizienter Leistungsbereitstellung327
2. Ermittlung der Effizienzkosten durch andere Vorgehensweisen330
II. Im Energierecht330
1. Ermittlung des X-Faktors332
2. Ermittlung hybrider Elemente (insb. Qualitätsvorgaben)335
III. Konsequenz für die regulierungsbehördliche Entscheidungsaufgabe337
B. Grundsätze behördlicher Entscheidungstätigkeit und gerichtlicher Kontrolle340
I. Grundsatz: Normative Ermächtigungslehre341
1. Grundsätze richterlicher Kompetenzzuweisung344
2. Grundsätze exekutiver Kompetenzzuweisung347
a) Beurteilungsspielraum349
b) Ermessen355
c) Planerische Gestaltungsfreiheit357
d) Regulierungsermessen358
e) Gemeinsame Grundsätze exekutiver Kompetenzzuweisung362
3. Zwischenergebnis zu der grundsätzlichen Kompetenzverteilung364
II. Ausnahme im Energierecht aufgrund § 83 Abs. 5 EnWG?367
1. Wortlaut368
2. Systematik369
3. Entstehungsgeschichte369
4. Sinn und Zweck375
5. Zwischenergebnis377
III. Konsequenz für die Entscheidungskompetenz im Rahmen der Effizienzschätzung378
C. Gesetzliche Vorgaben zur alternativen Effizienzschätzung381
I. Gesetzliche Vorgaben zur Anwendung der Ermittlungsmethoden381
1. Vergleichsmethoden382
a) Im Telekommunikationsrecht383
aa) Konkretisierung durch die Rechtsprechung und Praxis zum Vergleichsmarktkonzept im Wettbewerbsrecht385
bb) Übertragung der kartellrechtlichen Grundsätze auf die Anwendung von § 35 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 TKG389
cc) Methodenanwendung durch die Regulierungsbehörde392
b) Im Energierecht395
aa) Methodenvorgabe: § 12 i.V. mit Anlage 3 ARegV396
(1) Methodik der Dateneinhüllungsanalyse (Data Envelopment Analysis)397
(2) Methodik der Stochastischen Effizienzgrenzenanalyse (Stochastic Frontier Analysis)400
bb) Gemeinsame Vorgaben für die Anwendung der Methoden403
(1) Vorgaben für die Methodenanwendung: Auswahl der Vergleichsparameter nach § 13 ARegV („Output“)404
(2) Vorgaben für die Ermittlung der Aufwandsparameter für die Methodenanwendung: § 13 Abs. 2, 14 ARegV („Input“)408
(a) Ermittlung der Geamtkosten nach § 6 ARegV409
(b) Abzug der dauerhaft nicht beeinflussbaren Kosten nach § 11 ARegV410
(c) Vergleichbarkeitsrechnung der Kapitalkosten411
(3) Ausreißeranalyse413
(a) Ausreißeranalyse bei nicht-parametrischen Methoden (DEA): Dominanzanalyse und Supereffizienzmethode414
(b) Ausreißeranalyse bei parametrischen Methoden (SFA)416
cc) Methodenanwendung durch die Regulierungsbehörde417
c) Ergebnis zur der Anwendung von Vergleichsverfahren im Telekommunikations- und Energierecht422
2. Analytische Methoden425
a) Im Telekommunikationsrecht426
aa) Methodenansatz427
bb) Modellspezifikation428
cc) Methodenanwendung durch die Regulierungsbehörde430
b) Im Energierecht432
aa) Methodenansatz433
bb) Modellspezifikation435
cc) Methodenanwendung durch die Regulierungsbehörde438
c) Ergebnis zu der Anwendung analytischer Methoden im Telekommunikations- und Energierecht441
3. Ergebnis zu den gesetzlichen und verordnungsrechtlichen Vorgaben zur alternativen Effizienzschätzung444
II. Maßgabenkonforme Entscheidungen bei der Effizienzschätzung446
1. Vorgaben des Entgeltmaßstabs in der konkreten Entscheidungssituation446
2. Gütekriterien bei der Methodenanwendung449
3. Zwischenergbnis452
III. Durch den Gesetzgeber normativ eröffnete Entscheidungsspielräume der Regulierungsbehörde im Rahmen der Effizienzschätzung?453
IV. Zulässigkeit der Kompetenzzuweisung an die Regulierungsbehörde461
1. Gewichtiger Sachgrund461
a) Der materielle Regelungszusammenhang der Entgeltregulierung461
b) Nicht abbaubare Unsicherheiten zukunftsbezogener Schätzung465
c) Bewertung466
2. Prozedurale und institutionelle Absicherung der regulierungsbehördlichen Entscheidungstätigkeit469
3. Substanzielle Kontrollmöglichkeit verbleibend?474
a) Nicht ganze Sach- oder Regelungsbereiche475
b) Dezidierte Kontrolle des Entscheidungsprozesses476
4. Zwischenergebnis zur Kompetenzzuweisung478
V. Dogmatische Einordnung479
VI. Übereinstimmung mit der Rechtsprechung zum deutschen und europäischen Wettbewerbsrecht?482
1. Rechtsprechung des EuG und EuGH zum europäischen Wettbewerbsrecht482
2. Rechtsprechung deutscher Gerichte zur Preiskontrolle nach dem GWB486
VII. Ergebnis488
D. Kontrolldichte der regulierungsbehördlichen Abwägungsentscheidungen491
I. Abwägungsgrundsätze492
II. Kontrolle der Methodenwahl494
III. Kontrolle der Methodenanwendung497
1. Anwendbarkeit auf den konkreten Fall und Offenlegung von zugrundeliegenden Annahmen498
2. Kontrolle der maßgeblichen tatsächlichen Grundlagen und Plausibilisierung der Datengrundlage500
3. Robustheit der Ergebnisse und Ergebnisinterpretation501
IV. Maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt der Sach- und Rechtslage502
1. Grundsätze503
2. Übertragbarkeit auf die regulierungsbehördliche Entgeltregulierungsentscheidung?507
V. Nachschieben von Gründen im gerichtlichen Verfahren?511
VI. Revisibilität der Abwägungsentscheidungen bei der Methodenwahl?512
VII. Ergebnis zu der gerichtlichen Kontrolldichte517
E. Ergebnis519
Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse524
Literaturverzeichnis537

Weitere E-Books zum Thema: Öffentliches Recht - Staatsrecht

Electronic Banking und Datenschutz

E-Book Electronic Banking und Datenschutz
Rechtsfragen und Praxis Format: PDF

Das Buch behandelt Rechtsfragen des elektronischen Geschäftsverkehrs und des Datenschutzes in der Kreditwirtschaft. Schwerpunkte bilden neben Fragen der Gestaltung von Verträgen des Electronic…

Einheit - Eigentum - Effizienz

E-Book Einheit - Eigentum - Effizienz
Bilanz der Treuhandanstalt Gedächtnisschrift zum 20. Todestag von Dr. Detlev Karsten Rohwedder Format: PDF

Die Treuhandanstalt hatte im Zuge der deutschen Wiedervereinigung eine ebenso unverzichtbare wie undankbare Aufgabe. Als Institution hatte sie eine ebenso neue wie gigantische Aufgabe zu bewältigen:…

Föderalismus und Subsidiarität

E-Book Föderalismus und Subsidiarität
- Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 68 Format: PDF

In diesem interdisziplinär angelegten Band werden Fragen der effizienten vertikalen Zuordnung von Kompetenzen in föderalen Systemen sowie der Möglichkeiten und Grenzen föderalen Wettbewerbs aus…

Der Markt als Instrument hoheitlicher Verteilungslenkung

E-Book Der Markt als Instrument hoheitlicher Verteilungslenkung
Möglichkeiten und Grenzen einer marktgesteuerten staatlichen Verwaltung des Mangels - Jus Publicum 176 Format: PDF

In einer Zeit, in der die Schere zwischen den Bedürfnissen und den vorhandenen Ressourcen immer weiter auseinander zu klaffen droht, wird der Ruf nach knappheitsgerechten Verteilungsmechanismen immer…

Föderalismus und Subsidiarität

E-Book Föderalismus und Subsidiarität
- Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 68 Format: PDF

In diesem interdisziplinär angelegten Band werden Fragen der effizienten vertikalen Zuordnung von Kompetenzen in föderalen Systemen sowie der Möglichkeiten und Grenzen föderalen Wettbewerbs aus…

Weitere Zeitschriften

FREIE WERKSTATT

FREIE WERKSTATT

Hauptzielgruppe der FREIEN WERKSTATT, der unabhängigen Fachzeitschrift für den Pkw-Reparaturmarkt, sind Inhaberinnen und Inhaber, Kfz-Meisterinnen und Kfz-Meister bzw. das komplette Kfz-Team Freier ...

Berufsstart Bewerbung

Berufsstart Bewerbung

»Berufsstart Bewerbung« erscheint jährlich zum Wintersemester im November mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren und ermöglicht Unternehmen sich bei Studenten und Absolventen mit einer ...

BIELEFELD GEHT AUS

BIELEFELD GEHT AUS

Freizeit- und Gastronomieführer mit umfangreichem Serviceteil, mehr als 700 Tipps und Adressen für Tag- und Nachtschwärmer Bielefeld genießen Westfälisch und weltoffen – das zeichnet nicht ...

bank und markt

bank und markt

Zeitschrift für Banking - die führende Fachzeitschrift für den Markt und Wettbewerb der Finanzdienstleister, erscheint seit 1972 monatlich. Leitthemen Absatz und Akquise im Multichannel ...

BONSAI ART

BONSAI ART

Auflagenstärkste deutschsprachige Bonsai-Zeitschrift, basierend auf den renommiertesten Bonsai-Zeitschriften Japans mit vielen Beiträgen europäischer Gestalter. Wertvolle Informationen für ...

e-commerce magazin

e-commerce magazin

PFLICHTLEKTÜRE – Seit zwei Jahrzehnten begleitet das e-commerce magazin das sich ständig ändernde Geschäftsfeld des Online- handels. Um den Durchblick zu behalten, teilen hier renommierte ...