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Die fragile Demokratie / The Fragility of Democracy.

VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl384 Seiten
ISBN9783428526086
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis88,00 EUR
Die Demokratie, die auf den Grundwerten der Freiheit und Gleichheit der Bürger aufbaut, hat sich mit dem Niedergang der totalitären Machtsysteme weltweit, auch in vielen Entwicklungsländern durchgesetzt. Allerdings zeigen sich inzwischen sowohl in den bewährten als auch in den jungen Demokratien ethische und kulturelle Gefährdungen sowie politische und rechtliche Strukturprobleme. Sorgen bereitet in vielen Ländern die Zersplitterung der Parteien, was zwar der Repräsentativität des Wählerwillens entgegenkommt, aber häufig Kompromisslösungen erzwingt. Auffallend ist zudem, dass bei vielen Bürgern das Vertrauen in die Politiker geschwunden und die Kluft zwischen Wählern und Gewählten größer geworden ist. Wenn die Wähler aber den Eindruck haben, dass die wichtigen Fragen ohne sie oder über ihre Köpfe hinweg entschieden werden, nehmen Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit zu. Die Demokratie wird auch dann als prekär empfunden, wenn es nicht gelingt, die wirtschaftlichen oder sozialen Verhältnisse so zu gestalten, dass die soziale Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt. Die Beiträge gehen auf das 9. Deutsch-Amerikanische Kolloquium zurück, das auf Initiative der School of Philosophy der Catholic University, Washington DC, und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Mönchengladbach, vom 9. bis 14. Juli 2006 in Wildbad Kreuth durchgeführt wurde.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis10
I. Die Demokratie – Zu ihrer ethischen und kulturellen Begründung und Gefährdung12
Jude P. Dougherty: The Fragility of Democracy14
I.14
II.20
Summary27
Zusammenfassung28
Archbishop Raymond L. Burke: The Natural Moral Law:Foundation of Legal Realism30
I. Introduction30
II. The Common Good31
III. Legal Realism33
IV. Philosophical Presuppositions of “Legal Realism”34
V. Effects of Legal Realism36
VI. True Legal Realism39
VII. Conclusion43
Summary45
Zusammenfassung46
Wolfgang Ockenfels: Moralische Werte zur Stabilisierung der Demokratie48
I. Zur neuen Wertedebatte48
II. Krisenphänomene49
III. Reale Bedingungen demokratischer Politik51
1. Unterscheidung von Glaube und Politik51
2. Politische Machtfragen52
3. Kampf der Interessen52
IV. Moralische Wertkriterien53
V. Christliche Wertverantwortung56
Zusammenfassung59
Summary60
William A. Frank: Authority and the Common Goodin Democratic Governance62
I.63
II.67
III.71
IV.73
Summary78
Zusammenfassung79
Karl-Heinz Nusser: Menschenwürde und Naturrecht in Deutschlandam Beispiel der Kontroverse um die verbrauchendeEmbryonenforschung80
I. Der rechtliche Status der Embryonen80
II. Gegensätzliche Ethik-Typen82
III. Der ontologische Status des Embryos und die wechselseitige soziale Interaktion88
IV. Lebewesen, Naturrecht und positives Recht92
Zusammenfassung95
Summary95
Christopher Cullen: Community, Religion and Virtue in Modern Liberal Democracies96
I. Introduction: September 11, 200196
II. Liberalism97
III. The Fragility of Modern Liberalism98
1. Individualism: A State without Community98
2. Secularism: A State Without Religion98
3. Skepticism and Relativism: A State without Virtue99
IV. Community in the Modern Liberal State100
V. Parallels to Modern Liberal Democracies in Aristotle’s Politics100
VI. Back to Community and Virtue102
VII. Religion in the Modern Liberal State105
Summary108
Zusammenfassung108
Wolfgang Bergsdorf: Die Macht der Medienals Herausforderung der Demokratie110
Zusammenfassung121
Summary122
Elmar Nass: Christlich-abendländisches Profil für die pluralistische Demokratie. Chancen der ordnungspolitischen Idee Sozialer Marktwirtschaft für kulturelle Identität und sozialen Frieden124
I. Der Pluralismus auf der Suche nach Werten124
II. Ohne Freiheitsprofil kein sozialer Frieden125
III. Ohne Wertkonsens keine Soziale Marktwirtschaft126
IV. Die Aktualität christlicher Werte fordert heraus127
1. Eine Mehrheit der Menschen guten Willens127
2. Klares Profil für Katholiken und Ökumene129
3. Wertprofil für das Abendland130
V. Christlich-abendländische Wertidentität130
Zusammenfassung131
Summary131
II. Politische und rechtliche Strukturprobleme der Demokratie132
David Walsh: The Unattainability of What We Live Within: Liberal Democracy134
I. Paradox of the Person138
II. The Impossibility of Giving Reasons143
III. Founding as Re-Founding147
IV. Democracy as Eschatology151
V. From Democracy as Concept to Democracy as Existence154
Summary157
Zusammenfassung157
Heinrich Oberreuter: Congress und Bundestag: Parlamentarische Erosionstendenzen158
I. Disaffected Democracies (Demokratieverdrossenheit)158
II. Zu den Unterschieden der politischen Systeme159
III. USA: Dominanz des Präsidenten – Rückzug der Legislative163
IV. Der Bundestag: Marginalisierung im Entscheidungsprozess?168
V. Fazit173
Zusammenfassung174
Summary174
Stefan Mückl: Die westlichen Demokratien und die Herausforderung des Terrorismus176
I. Begriff des Terrorismus und des Terroristen176
II. Der (moderne, westliche Verfassungs-)Staat als Schutz- und Friedensverband178
III. Die fundamentale Herausforderung durch den (internationalen) Terrorismus179
IV. Rechtliche Strategien des Staates zur Abwehr des Terrorismus180
1. Völkerrecht180
2. Innerstaatliches Recht181
V. „Krieg gegen den Terror“ und Verfassungsgrundsätze der westlichen Demokratien184
VI. Perspektive: Recht und Idee als „Waffen“ im „Krieg gegen den Terror“186
Zusammenfassung187
Summary187
Bernard Dobranski: The Rule of Law: Judicial Actions and Democracy190
Summary199
Zusammenfassung199
Winfried Becker: Föderalismus – Stärke oder Schwäche der Demokratie?200
I.201
II.203
III.208
IV.217
Zusammenfassung221
Summary221
Fred D. Miller, Jr.: Moral Character and Democratic Capitalism222
I.222
II.225
III.229
IV.232
V.236
VI.239
VII.246
Summary247
Zusammenfassung248
Jürgen Aretz: Von der „Bonner Republik“ zur „Berliner Republik“?250
I. Die deutsche Einheit – Positionen251
II. Von Adenauer zu Kohl252
III. Die Wiedervereinigung – „Mentalitätsfragen“254
IV. Positionen in Westdeutschland256
V. Die Hauptstadtfrage258
VI. Die „Wende“ 1998259
VII. Neuorientierung und Ergebnisse260
Zusammenfassung262
Summary262
III. Demokratie im globalen Kontext264
Cardinal George Pell: Islam and Democracy in the West266
I. Muslim Minorities in the West266
II. The Significance of Western Demography267
III. Identity and Integration270
IV. Democracy as a System of Separations273
V. Longing for Unity275
Summary277
Zusammenfassung277
Peter Simpson: Representative Democracy’s Feet of Clay278
I. Introduction278
II. Two Ideas of Representation279
III. Representation in the United States281
IV. The Faults of Representation by Election283
V. Some Steps Towards a Remedy288
VI. Conclusion290
Summary290
Zusammenfassung290
Jürgen Schwarz: Eine demokratische Struktur für die Europäische Union292
I. Versuche einer Verfassungsgebung292
II. Zur Verfassungsgebung in den Vereinigten Staaten von Amerika294
III. Zu welchem Ende entwickelt sich die Europäische Union297
IV. Zur demokratischen Struktur der Europäischen Union299
Zusammenfassung305
Summary305
Nicholas T. Pinchuk: Democracy and the Multinational306
I. Introduction306
II. Consent of the Governed306
III. Multinationals: Consent of the Invested307
IV. Multinationals: The Favorable Climate308
V. Consistency: Limited Uncertainty308
VI. Stability: Firm Hand at the Helm311
VII. Separation: Resisting Distraction313
VIII. Judgment: No Substitute for Being Right314
IX. Recognition: Partners in Progress315
X. Rule of Law: Deliverance or Façade316
XI. Governments: The Lessons of Reality317
XII. China: The Autocratic Rocket Ship317
XIII. United States: Democracy’s Champion319
XIV. India: Diversity Cubed320
XV. Vietnam: Unsure Emergence323
XVI. Singapore: Confucian Democracy324
XVII. Government: One Size does not fit all326
XVIII. Conclusion328
Summary329
Zusammenfassung329
IV. Kirche, Katholiken und Demokratie330
Reinhard C. Meier-Walser: Hanns Seidel – Politisches Denken zwischen ethischer Norm, wissenschaftlicher Analyse und pragmatischem Realitätssinn332
I. Einführung332
II. Christliche Weltanschauung als ethisches Fundament politischen Handelns333
III. Die Funktion der Parteien im demokratischen Rechtsstaat337
IV. Die Bedeutung der Opposition im parlamentarischen System340
V. Der geistige Auftrag Hanns Seidels345
Zusammenfassung346
Summary347
Anton Rauscher: Kirche und Demokratie. Der lange Weg des Zueinanderfindens348
I. Die Kirche war nicht vorbereitet349
II. Das Ganzheitsdenken350
III. Die Hinwendung zum Subjekt351
IV. Der liberale Individualismus353
V. Wege aus der Isolation354
VI. Die liberale Demokratie und die gesellschaftliche Wirklichkeit357
VII. Die Weihnachtsbotschaft Pius’ XII. im Jahre 1944358
VIII. Auch Demokratie bedarf der Wachsamkeit360
Zusammenfassung362
Summary363
Michael A. Casey: Democracy and the Thin Veneer of Civilisation364
Summary372
Zusammenfassung373
Manfred Spieker: Chancen und Grenzen der Demokratie. Ein Kommentar zu Centesimus Annus Nr. 46 und 47374
I. Warum Demokratie?375
II. Grenzen der Demokratie379
III. Demokratie und Kirche380
Zusammenfassung381
Summary382
Autorenverzeichnis384

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