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Die Geschichte der Pädagogik

Schwerpunkt: Anton Semjonowitsch Makarenko

AutorLea Munkenbeck
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl16 Seiten
ISBN9783638038294
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Universität Koblenz-Landau, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wort 'Pädagogik' leitete sich vom griechischen 'paideia' ab, was soviel wie Erziehungskunst heißt, die Bezeichnung von Theorie und Methode der Erziehung. Erziehungsinhalte sind üblicherweise die Einweisung in kulturelle, soziale, religiös-moralische Werte. Mit der Aufklärung kommen dazu auch wissenschaftliche Werte, Normen und Erkenntnisse einer Gesellschaft. Der Begriff der Pädagogik meint darüber hinaus die Techniken zur Vermittlung dieser Inhalte, abhängig von den jeweiligen körperlichen und geistig-seelischen Voraussetzungen der zu erziehenden Kinder, Jugendlichen oder auch Erwachsenen. Die Vermittler der Pädagogik können neben Eltern und Familie auch Institutionen und Gruppen wie Kirche, Gesellschaft, Politik sein, sowie professionelle Erzieher in Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen. Die ältesten geschichtlich bekannten Bildungssysteme erfüllten zwei Aufgaben: - Unterweisung in der Religion - Weitergabe der Traditionen des Volkes Die Tempelschulen des alten Ägypten vermittelten ihren Schülern darüber hinaus Schreiben, Naturwissenschaften, Mathematik und Baukunst. Auch in Indien, wo der Buddhismus entstand, wurde religiöses und weltliches Wissen vornehmlich von Priestern in buddhistischen Klöstern weitergegeben. Die buddhistischen Werte beeinflussten den gesamten Fernen Osten. Im alten China lag der Schwerpunkt der Erziehung auf Philosophie, Dichtkunst und Religion (Konfuzius, Lao-tse). Die in Persien weit verbreiteten Methoden der körperlichen Übungen dienten als Vorbild für das Bildungswesen im alten Griechenland, in dem auf Gymnastik ebenso Wert gelegt wurde wie auf Mathematik und Musik. Die Bildungssysteme im westlichen Teil der Welt basieren auf der jüdisch-christlichen Tradition sowie auf der griechischen Antike. Ziel des griechischen Erziehungswesens war, vielseitig gebildete junge Menschen für Führungspositionen in Staat und Gesellschaft heranzubilden. Auf dieser Grundlage bildeten sich später die Geisteswissenschaften, die Philosophie, die Kunst und die Gymnastik heraus. Auch bei den Römern setzte sich das griechische Erziehungsideal durch. Im traditionellen Judentum war die Thora die Grundlage für die Erziehung zu Hause, in der Synagoge und in der Schule - was auch heute noch so ist. Nachdem das Christentum im Römischen Reich zur Staatsreligion geworden war, gewann auch die christliche Erziehung an Bedeutung.

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