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Die Herrschaft der Athener im delisch-attischen Seebund. Eigenperzeption der Athener in der Rede in Thukydides I,73-78

Eigenperzeption der Athener in der Rede in Thukydides I,73-78

eBook Die Herrschaft der Athener im delisch-attischen Seebund. Eigenperzeption der Athener in der Rede in Thukydides I,73-78 Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
13
Seiten
ISBN
9783638495844
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Griechische Geschichte im Zeitalter des Perikles, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung

Nach der Abwehr der persischen Invasion Griechenlands im großen Perserkrieg 480-79 v. Chr. durch den spartanisch geführten Hellenenbund zog sich Sparta aus dem Abwehrkampf zurück, was die ostgriechischen und ionischen Inselgriechen dazu veranlasste, einen Garant für ihre Freiheit angesichts eines möglichen Rachefeldzugs der Perser zu suchen. Sie fanden ihn in Athen, so dass es 478/77 zur Gründung des sowohl defensiv als auch offensiv ausgerichteten delisch-attischen Seebundes kam, dessen Ziel es war, Vergeltung gegen Persien zu üben und dem Sicherheitsbedürfnis der Inselgriechen auf der Grundlage von Athens Flottenstärke Rechnung zu tragen. Konzipiert war das Bündnis zunächst als Symmachie, wenn die Bündner auch ihre Zustimmung dazu gaben, dass Athen die militärische Führung übernahm.1 Im Gegenzug verlangte Athen von jedem der Bündner entweder das regelmäßige Stellen eines Flottenkontingentes oder alternativ die Entrichtung eines individuell bemessenen Phoros. Dieser Schatz wurde zunächst auf Delos verwaltet, später jedoch nach Athen überführt.

Wie man jedoch u.a. aus den Unternehmungen des Seebundstrategen Kimon schließen kann, blieb es nicht bei dieser Symmachie. Mit dem enormen Machtanstieg der Athener kam es dazu, dass Bundesstädte 'gegen die Satzungen geknechtet'2 wurden und neutrale Poleis mit kriegerischen Mitteln in den Seebund gezwungen wurden. Athen begann, den Seebund nicht nur militärisch, sondern auch politisch zu dominieren, so dass die Bundesgenossen ihre Autonomie größtenteils nicht gewahrt sahen. Um es mit Diodor zu sagen: '...Insgesamt erlebten die Athener einen bedeutenden Machtzuwachs und behandelten ihre Bündner nicht mehr so mild wie zuvor, sondern führten ein gewalttätiges und hochmütiges Regiment.'3 In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer Rechtfertigungsrede der Athener in Sparta deren Eigenperzeption ihrer Hegemonialstellung und der daraus resultierenden Machtausübung dargestellt werden. Verwendet wurde hauptsächlich Thukydides 1,73 - 78, wenn auch weitere Quellen nach Bedarf hinzugezogen wurden.

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