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Die Herrschaftslegitimation der römischen Adoptivkaiser

Die Herausforderungen und Erfolge Trajans in der Rechtfertigung seiner Herrschaft

AutorJulia Rudloff
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl39 Seiten
ISBN9783656020264
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Trajan am 18. September 53 n. Chr. in Italica geboren wurde, war es nicht vorstellbar, dass dieser später der Herrscher über das römische Weltreich sein sollte. Er wurde sogar zum Idealbild des römischen Herrschers. Er stand am Anfang einer Reihe von Kaisern, welche die Hochphase des römischen Kaiser-tums prägten. Die Periode des Adoptivkaisertums wurde als die glücklichste und beste der Prinzipatszeit beschrieben. 'In den rund 80 Jahren des Adoptivkaisertums gelangte die von Augus-tus begründete Prinzipatsideologie auf ihren Höhepunkt. Sie erhielt nun Züge, die den Princeps in noch viel höherem Maße als bisher zum idea-len Herrscher stilisierten.' Trajan stand am Beginn eines neuen Systems innerhalb des Principats. Somit war es für ihn nötig, seinen Herrschaftsanspruch entsprechend zu legitimieren. Auch musste das neue System, nämlich die Adoption des Besten und die damit einhergehende Designation zum Nachfolger, gerechtfertigt werden. Zum Zeit-punkt des Herrschaftsantritts Trajans standen ihm hierfür alle Türen offen. Es lag in seiner Hand, das neue System entsprechend zu propagieren und zu legi-timieren, um die Grundlage der römischen Glanzzeit hervorzubringen. Andern-falls wäre ein schnelles Scheitern des Adoptivkaisertums absehbar gewesen. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Untersuchung mit den Her-ausforderungen und Problemen Trajans in Bezug auf die Legitimation seines Herrschaftsanspruches. Welche Möglichkeiten bestanden für Trajan, sich auf dem Kaiserthron zu rechtfertigen und wie nutzte er diese? War es für ihn besonders schwer, sich zum Beginn einer neuen Prinzipatszeit entsprechend zu profilieren? Entstand aus diesem Hintergrund die Ideologie des Adoptivkaisertums als letzter Notan-ker, um die Herrschaft Trajans legitimieren zu können und nutzte er diese als einzige Legitimationsbasis? Als Grundlagenquelle für die vorliegende Untersuchung dient der Panegyricus des jüngeren Plinius , eine Lobrede auf Kaiser Trajan. Dieser ist für den Beginn der Regierungszeit Trajans die einzige aussagekräftige literarische Quelle. Es wird wichtig zu sehen sein, ob Trajan diese Lobrede für seine Zwecke benutzte, um die Legitimationslücke zu Beginn seiner Herrschaft schließen zu können. Gleichzeitig wird sich die Frage nach der Funktion des Panegyricus stellen. Ist er eher Legitimationsinstrument des Kaisers und wurde Plinius somit zum Propagandist des Kaisers?

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