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Die Immobilienkrise und die Auswirkungen auf Suburbia

AutorMaria Hertleif
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl28 Seiten
ISBN9783640509157
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Weltwirtschaft nie wieder so schwer getroffen wie durch die 2007 in den USA ausgebrochene Finanzkrise. Den Anstoß hierfür gab die Immobilienkrise, die 2006 einen jahrelangen Boom auf dem US-amerikanischen Häusermarkt beendete. Unabhängig von den späteren Zusammenbrüchen auf den weltweiten Kapitalmärkten, traf diese Krise zu allererst Hauseigentümer in den USA. Viele Neueigentümer, die sich während des Booms den Traum vom Eigenheim in Suburbia verwirklicht hatten, wurden angesichts der Krise mit sinkenden Immobilienpreisen und steigenden Ratenzahlungen konfrontiert. Letztendlich mündete dies in einem starken Anstieg von Säumnissen und Zwangsversteigerungen. Um zu verstehen wie es hierzu kommen konnte, ist es wichtig die Ursprünge von Boom und Krise auf dem USamerikanischen Immobilienmarkt zu kennen. Begründet liegen diese im Zusammenspiel verschiedener Entwicklungen und Faktoren, die parallel auf den Markt einwirkten. Im ersten Teil dieser Arbeit sollen diese Faktoren und Prozesse erläutert werden. Hierzu zählt zum Einen die Leitzinspolitik der US-amerikanischen Notenbank, welche seit 2000 mit einer erheblichen Senkung und ab 2004 mit der Wiederanhebung der Zinsen die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt entscheiden beeinflusste. Zum Anderen war für Immobilienboom und -krise das rasante Wachstum des sog. 'Subprime- Marktes', als unsicherstem Hypothekensegment von Bedeutung. Darüberhinaus verstärkten sich die Verflechtungen von Immobilien- und Finanzmarkt, wovon beide Seiten während des Booms profitierten, welche aber auch gegenseitige Abhängigkeiten schufen. Letztere trugen entscheidend zur Entstehung der Krise bei. Allem vorangestellt ist die Definition des Begriffs Suburbia, dem im zweiten Teil der Arbeit eine entscheidende Bedeutung zukommt. Hier soll, aufbauend auf dem ersten Teil, skizziert werden, wie sich zunächst der Immobilienboom und im Anschluss die Immobilienkrise auf Entwicklung und Struktur der Vorortsiedlungen der USA auswirkten. Verschiedene gesellschaftliche Gruppen profitierten in unterschiedlichem Ausmaß vom Boom, dies soll die Arbeit ebenso begründen wie die unterschiedliche Zunahme von Hauseigentümern und Bevölkerungszahl in den Suburbs der verschiedenen Landesteile. [...]

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