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Die inner-jüdische Gruppierung der Essener: Eine Charakterisierung anhand antiker Quellen und ein Vergleich mit Pharisäern und Sadduzäern

AutorMartin Mehlhorn
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl30 Seiten
ISBN9783656286035
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Altertumswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es gibt bei den Judäern drei Arten von philosophischen Schulen; die eine bilden die Pharisäer, die andere die Sadduzäer, die dritte, die nach besonderes strengen Regeln lebt, die so genannten Essener'. Der jüdische Historiker Flavius Josephus öffnete mit dieser Bemerkung ein Fenster in das Judentum im 1. Jahrhundert nach Christus. Seine Berichte sind es, die Einblicke in die innere Struktur Judäas erlauben und das soziale und religiöse Gefüge der Zeit beleuchten. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Essener als Teil dieses Gefüges darzustellen. Woher kommt diese Bewegung? Welche Glaubensinhalte hatten ihre Angehörigen, die 'mehr als die anderen durch Liebe verbunden' waren? Diese Fragen sollen beantwortet werden, um die essenische Bewegung umfassend charakterisieren zu können. Zunächst sollen aber die antiken Berichte über die Essener befragt werden, die bis zu den Funden von Qumran die einzige Quelle waren, die über diese Gruppierung existierten. Dabei wird oft vergessen, dass Josephus, obwohl er der wichtigste Berichterstatter ist, nicht der einzige war, der über die Gemeinschaft der Essener berichten konnte. Daher sollen auch andere Quellentexte erwähnt werden. Selbstzeugnisse der Essener existierten nicht, bis in der Mitte des 20. Jahrhunderts in den Höhlen von Qumran Schriftrollen gefunden wurden, die wertvolle Einblicke in das Selbstverständnis der 'philosophischen Schulen' und in die Geschichte des Frühchristentums liefern konnten. Entsprechend dieser Bedeutung sollen vor allem die Schriftrollen beleuchtet werden, die zweifelsfrei den Essenern zugeordnet werden können. Nachdem Einblick in die Quellenlage gewährt wurde, sollen die Essener hinsichtlich Entstehungsgeschichte, Organisationsform und Glaubensinhalte charakterisiert werden, um ein besseres Verständnis der Gruppe zu ermöglichen. Den Abschluss der Hausarbeit bildet ein kurzer Vergleich der Essener mit den Pharisäern und Sadduzäern, aus dem das Spezifische dieser Gruppierung hervorgehoben werden soll.

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