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Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern

Am Beispiel der türkischen Serie 'Gümü?'

eBook Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2013
Seitenanzahl
25
Seiten
ISBN
9783656500780
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Wie werden Geschlechterrollen medial in Seifenopern konstruiert und inszeniert? In der Arbeit wird vom sozialkonstruktivistischen Konzept des doing gender ausgegangen, das den Prozess der Vermittlung und Konstruktion von Geschlecht meint. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Medieninhalten, also den kulturellen Texten und der Produktion von Geschlecht im Sozialisationsprozess, was am Fallbeispiel einer türkischen Seifenoper veranschaulicht werden soll.
Das Frauen- bzw. Männerbild in soap operas folgt üblicherweise den
Geschlechtskategorien 'Frau' und 'Mann'. Diese Geschlechtseinteilung wird von den Medien genutzt, um das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern darzustellen und die besonderen Charakteristika wie beispielsweise Zierlichkeit für Frauen oder muskulöse Körper für Männer herauszustreichen. In dem Prozess der Geschlechteridentifikation werden Frauen und Männer mit diesem polarisierenden Konzept und den ihnen jeweils zugedachten Attributen konfrontiert und können/sollen sich so mit der 'passenden' Geschlechtskategorie identifizieren. Dies soll mit Beispielen der Kategorien Körper, Habitus und Interaktion in einer türkischen Fernsehserie verdeutlicht werden.
Meist werden traditionelle Rollenbilder und die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht mit ihren typischen Attributen wie Körperkraft und Emotionslosigkeit bei Männern und umgekehrt Zierlichkeit, Unterwürfigkeit und Emotionalität bei Frauen durch Medien und hier vor allem in Seifenopern transportiert. Doch obwohl diese traditionellen Vorstellungen von Geschlechtsmerkmalen vorherrschen, zeigt sich am Beispiel der türkischen Fernsehserie 'Gümü?' auch eine Abweichung eben dieser Rollenbilder. Diese Abweichungen sind bestimmend für die heftigen Auswirkungen der inszenierten Geschlechterrollen auf die Gesellschaft.

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