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Die karolingische Grundherrschaft. Repression der freibäuerlichen Bevölkerung?

eBook Die karolingische Grundherrschaft. Repression der freibäuerlichen Bevölkerung? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2014
Seitenanzahl
16
Seiten
ISBN
9783656628767
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
11,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,6, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter dem Begriff 'Grundherrschaft' muss man sich weitaus mehr vorstellen, als eine bloße Wirtschafts- und Herrschaftskonstitution, welche einen großen Sektor der mittelalterlichen Agrarwirtschaft bestimmte. Vor allem die Frage, wie stark die 'klassische' Grundherrschaft, vor allem unter der Herrschaft des Karolingergeschlechtes, das alltägliche Leben der Hörigen nicht nur im sozial-wirtschaftlichen, sondern auch im politisch-rechtlichen Bereich prägte und somit nahezu die gesamte 'agrikole' Existenz bestimmte, ist von zentraler Bedeutung. Inwiefern kann man von einer weitläufigen Umwandlung der ursprünglich freibäuerlichen Bevölkerung in eine Gemeinschaft abhängiger, unfreier Höriger durch die Ausbreitung der karolingischen Grundherrschaft sprechen? Hinsichtlich der genannten Aufgaben ergibt sich sowohl eine zeitliche als auch eine lokale Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes. Der 'darstellende Blick' richtet sich überwiegend auf den kernfränkischen Raum zur Zeit der Karolinger im ausgehenden 8. und 9. Jahrhundert. Die Übergangs- oder Mischformen der Grundherrschaft, welche aufgrund regionaler Unterschiede durchaus existierten, sollen in dieser Arbeit allerdings keine Beachtung finden. Für die wissenschaftlich erfolgreiche Auseinandersetzung mit den Fragestellungen müssen natürlich die Ergebnisse der Forschung zu dieser Epoche untersucht und erläutert werden. Hier sind vor allem Hans K. Schulze, Werner Rösener, Friedrich Lütge und Rudolf Schieffer zu nennen, welche den Großteil der sekundärliterarischen Grundlage für die Ausführung dieser Arbeit lieferten. Trotz der Tatsache, dass das Frühmittelalter eine recht geringe Anzahl schriftlicher Quellen hinterlässt, soll überdies auch eine zeitgenössische Quelle herangezogen werden, um den Forschungsstand an dieser zu 'überprüfen'. Dabei handelt es sich um ein Urbar, ein Güterverzeichnis, welches zum Zwecke dieser Arbeit aus den Monumenta Germaniae Historica entnommen wurde, einer der wichtigsten Quellensammlungen der mittelalterlichen Geschichte. Im Fazit sollen schließlich die wichtigsten Ergebnisse thesenartig zusammengefasst und einander gegenübergestellt werden.

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