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Die Nebenbei-Diät. Das Kochbuch

Schlank werden mit 200 leichten Rezepten

AutorElisabeth Lange
VerlagStiftung Warentest
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl224 Seiten
ISBN9783868519600
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
200 Rezepte zum Nebenbei-Abnehmen. Verblüffend einfach ist das Nebenbei-Diät-Prinzip: Wir nehmen Ihren Lieblingsgerichten den Kalorienschrecken! Sie finden in diesem Buch Spaghetti, Rouladen, Eiscreme, Bratkartoffeln und andere Klassiker, die oft 50 Prozent Kalorien und mehr sparen. Leckere Ideen für alle Mahlzeiten begleiten Sie durch den Tag, vom gemütlichen Frühstück bis hin zu lässigen TV-Snacks. Viele der modernen Gerichte wie Miso-Suppe, Fenchelsalat mit Birnen und grüner Risotto sind auch für Vegetarier geeignet. Und was bringt's? Wenn das Nebenbei-Rezept gegen die Klassiker antritt, sparen Sie ganz locker viele Fettkalorien und reichlich Kohlenhydrate. Die gut sichtbare Kaloriensparzahl sorgt für Klarheit.

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Leseprobe

Leichter kochen


Kochen macht schlank und glücklich. Klingt einfach, ist es auch! Vorausgesetzt, man knausert mit kalorienreichen Zutaten und setzt stattdessen auf nährstoffreiche Frischkost. Echte Lieblingsgerichte soll es natürlich weiterhin geben. Hier erfahren Sie, wie kalorienleichte Küche richtig gut gelingt und schmeckt!

UNGEWOHNTE ZUTATEN


FILOTEIG: Die dünnen Teigblätter aus der östlichen Mittelmeerküche sind ein fettarmer Ersatz für Blätterteig. Reste einfrieren.

GEWÜRZE: Kurkuma, Kardamom & Co. gibt es im Supermarkt meist fertig gemahlen. Kapseln und Kerne selber mahlen bringt mehr Aroma.

GRIECHISCHER JOGHURT: Sehr cremig, mit etwa dreimal so viel Eiweiß wie Sahne, aber höchstens einem Drittel Fett.

GUARKERNMEHL: Ballaststoffreiches, sehr sparsames Bindemittel aus dem Samen der Guarpflanze, kalt und warm zu verwenden.

INULIN: löslicher, puderzuckerähnlicher Ballaststoff aus der Zichorienwurzel.

MAGERMILCHPULVER: Erhöht mit 35 Prozent Eiweiß schnell und praktisch fettfrei den Eiweißanteil.

QUINOA: Das Inka-Korn aus Südamerika hat doppelt so viel Eiweiß und dreimal so viele Ballaststoffe wie Naturreis.

REISBLÄTTER: Hauchdünne Hülle hauptsächlich aus Reismehl, für Füllungen mit Fleisch, Garnelen oder Gemüse.

SOJAMEHL: Das hellgelbe Mehl aus der Sojabohne enthält etwa viermal so viel Eiweiß und Ballaststoffe wie Weizenmehl. Gut als Ersatz für Ei, lockert Teig auf, gibt ein cremiges Mundgefühl.

TAMARINDENPASTE: Das leicht süßsäuerliche Mark aus der Schote eines tropischen Baums würzt fast kalorienfrei Limos, Suppen und Saucen.

Schlau einkaufen

Fragen Sie ruhig: Supermärkte sind oft sehr gut sortiert und führen viele dieser Zutaten, allerdings manchmal etwas versteckt. Gute Adressen sind auch: Bioläden, Reformhäuser, Asia-Shops, türkische Läden. Das Internet liefert alles, auch Bilder, Informationen, Preisvergleiche. Großbestellungen lohnen wegen der Portogebühren.

GUTE GERÄTE


Man braucht keine teure oder ausgefallene Küchenausstattung zum kaloriensparenden Kochen. Hier sind die wichtigsten Helfer für die schlanke Küche.

BESCHICHTETE PFANNEN UND TÖPFE Fast fettfreies Braten klappt nur mit Antihaftbeschichtung. Die lässt mit der Zeit nach. Leisten Sie sich öfter eine neue Pfanne. Tests zeigen: Auch billige braten gut. Sinnvoll sind eine große (28 cm) und eine kleine (20 cm). Diese Maße gelten für den Pfannenrand – eine 20er-Pfanne passt auf eine 18-cm-Kochstelle. Nährstoffe schonend ist das Garen unter einem Deckel; hitzefeste aus Silikon passen auf mehrere Größen. Eine halbe Stunde im Backofen übersteht praktisch jede Pfanne.

MIXER, BLITZHACKER, PÜRIERSTÄBE Scharfe Messer sind wichtiger als hohe Wattzahlen. Gute Pürierstäbe ersetzen bei Pestos, Suppen, Smoothies den großen Mixer. Blitzhacker können mehr: Sie zerkleinern Nüsse, Schokolade, oft sogar Fleisch, aber immer nur kleine Mengen.

MIKROWELLENGERÄTE erledigen Auftauen, Schmelzen, Erwärmen fast nebenbei.

REIBEN: Ob fein oder grob, nur superscharfe Exemplare sparen Zeit und Geld. Sie reiben Parmesan zum Beispiel bis auf die Rinde.

KÜHLSCHRÄNKE UND GEFRIERGERÄTE Die besten Stromsparer gehören zur Energieklasse A+++ und sind No-Frost-Geräte, sie müssen nicht abgetaut werden. In Kaltlagerfächern (0 – 3 °C) hält Fleisch bis zu fünfmal länger. Ersatzweise: Hinten unten an der Rückwand des Kühlschranks lagern; Temperatur checken (Spezialthermometer).

FOLIEN, KUNSTSTOFFDOSEN, TIEFKÜHLBEUTEL: Sauerstoffarm in Frischhaltefolie verpackt, hält alles länger. Tiefkühlbeutel sind ideal, um Saucen, Fonds, Pürees flach einzufrieren und bei Bedarf abzubrechen. Suppen, Salate, ganze Gerichte passen in Kunststoffdosen.

FOLIEN UND BACKPAPIER sparen die Fettzugabe und schonen Nährstoffe.

DÄMPFTÜTEN für die Mikrowelle sind besonders zum Garen kleiner Mengen von ein bis zwei Portionen praktisch. Sie können sie ruhig mehrfach benutzen.

SPORT SICHERT DEN ERFOLG


Wer seine Muskeln bewegt, macht etwa das Gleiche wie ein Autofahrer, der aufs Gaspedal tritt: Der Motor kommt auf Touren und es wird mehr Treibstoff verbraucht. Den Treibstoff für die Muskeln speichern wir in unseren Fettpolstern. Wer sich bewegt, holt Energie, also Kalorien aus dem Vorrat und setzt sie in Aktivität um. Selbst bekennende Couch-Potatos können durch regelmäßigen Sport ihre Fettverbrennung binnen einer Woche steigern. Schon wenn man seine Muskeln nur 30 Minuten kräftig spielen lässt, greift der Körper als Brennstoff auf Fettsäuren aus den Speckpolstern zurück und die Pfunde schmelzen.

WAS SIND DIE BESTEN FATBURNER?

Es kommt darauf an, was man darunter versteht. Meint man damit magische Substanzen, die helfen sollen, die Fettverbrennung anzuheizen, während man still auf dem Sofa sitzt? Dann heißt die Antwort: Es gibt sie gar nicht, die legendären Fatburner. Ihre viel gepriesenen Effekte sind – wenn überhaupt – mikroskopisch klein und machen sich auf der Waage nicht bemerkbar. Die einzigen echten und hochwirksamen Fatburner sind unsere Muskeln. In Sachen Kalorienverbrauch sind sie unschlagbar, aber man muss sie natürlich in Gang setzen. Jede regelmäßige Trainingsstunde erhöht den Grundumsatz. Man verbraucht also nicht nur durch das Training an sich Energie, sondern bekommt dazu einen Gratisbonus beim Grundumsatz. Verbrennt man durch Fitnesstraining pro Woche etwa 500 Kalorien, schwinden durch den erhöhten Grundumsatz nochmals 100 bis 150 Kalorien.

Am besten wirken Ausdauersportarten, die den Energiestoffwechsel für längere Zeit hochfahren, dabei viel Fett aus den Depots holen und sofort verbrennen. Den höchsten Kalorienverbrauch erreicht man beim Skilanglauf, beim Joggen und beim Rudern. Gleich danach kommen Schwimmen, Skaten und Radfahren. Wem diese Sportarten zu anstrengend sind oder wer seine Gelenke schonen möchte, entscheidet sich vielleicht lieber fürs Walken oder für Nordic-Walken mit Stöcken.

VORTEIL 1: SPORT MACHT ABNEHMEN LEICHTER.

Wer sich angewöhnt, wie bei der Nebenbei-Diät beim Kochen auf die Kalorien zu gucken und dabei noch regelmäßig Sport treibt, schafft ein Kaloriendefizit, das sich am Zeiger der Waage bemerkbar macht.

VORTEIL 2: SPORT MACHT SCHÖN.

Mit dem Zuwachs an Fitness verbessert sich auch das optische Erscheinungsbild. Der Körper richtet sich auf, die Speckpolster verschwinden nach und nach. Der Körper wirkt straffer und meistens auch jünger.

VORTEIL 3: SPORT MACHT STIMMUNG.

Wenn der Körper auf Touren kommt, werden Hormone ausgeschüttet, die für Wohlbefinden sorgen und das Selbstvertrauen fördern.

VORTEIL 4: SPORT STABILISIERT ERFOLG.

Weil Muskeln mehr wiegen als Fett, kann es einige Zeit dauern, bis man auf der Waage sieht, dass das Gewicht fällt. Doch die Fettpolster schmelzen – und zwar nachhaltig! Menschen, die weniger essen, aber keinen Sport treiben, verlieren anfangs viel Gewicht; sie bauen dabei aber auch Muskelmasse ab. Das treibt den Stoffwechsel zum Energiesparen, die verlorenen Pfunde kommen oft wieder zurück. Wer Sport treibt, muss den Jo-Jo-Effekt nicht fürchten.

VORTEIL 5: SPORT MACHT MUSKELN.

Je mehr Muskeln jemand besitzt, desto mehr Kalorien verbrennt der Körper. Der Grund: Muskeln verbrauchen mehr Energie als andere Gewebearten. Sportler können deshalb mehr essen, ohne zuzunehmen. Selbst wenn sie ruhig auf dem Sofa sitzen, verbrennen sie mehr Kalorien als andere.

VORTEIL 6: SPORT SCHÜTZT DAS HERZ.

Regelmäßige Bewegung verringert das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie fanden Forscher heraus, dass sich nach nur drei Monaten mit moderatem Ausdauersport die Laborwerte um etwa 20 Prozent verbesserten und auch der Blutdruck deutlich gesenkt wurde. Also die Walkingstöcke nehmen und losgehen.

WENIGER KALORIEN, MEHR NÄHRSTOFFE ...


Sparsam essen und trotzdem reichlich Vitamine, Mineralstoffe und wertvolles Eiweiß auf den Teller zaubern? Wie man das hinkriegt? Ganz einfach, indem man auf „leere Kalorien“ verzichtet, also Zucker und auch Fett einschränkt. Dann bleibt ein größeres Kalorienbudget für Vollkorn, wertvolle Öle, Fisch, Obst und Gemüse.

Wer...

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