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Die postmodernen Fesseln der Subjektivierung

eBook Die postmodernen Fesseln der Subjektivierung Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2019
Seitenanzahl
17
Seiten
ISBN
9783668909786
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kunst - Uebergreifende Betrachtungen, Note: 1,0, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist die Selbstoptimierung der Postmoderne des Individuums größter blinder Fleck? Was sind die Reize der Selbstvermarktung und welche Optionen bleiben dem »unternehmerischen Selbst« sich diesen zu entziehen? Anhand des Ausmaß an Begrifflichkeiten die unsere Gegenwart zu beschreiben versuchen, wird schnell deutlich in welch unbeständigen Zeiten wir uns befinden: Die moderne Ordnung wich unlängst einer postmodernen, deren verschobene Machteinflüsse, demokratische Strukturen langsam aufzulösen scheinen. Das unter dem marktorientierten System stehende Individuum muss heute zunehmend die Verantwortung Entscheidungen zu treffen bei sich selbst suchen. Die daraus entstehende nach innen gerichtete Denk- und Handelsweise des Subjekts, lässt es schnell in Fallen tappen die ihm das System aber auch es selbst sich stellt. Einer der ausschlaggebendsten Merkmale der Postmoderne und dessen freier Marktwirtschaft, ist hierbei der quer durch die Lebenslagen zu beobachtende Drang des Subjekts sich selbst zu optimieren. Insbesondere innerhalb der Berufswelt, die kaum noch Privates von Öffentlichem zu trennen vermag, muss es einen Weg finden sich auf optimale Weise zu vermarkten um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Unter den Bedingungen des allgemeinen Wettbewerbsdruck, unterwirft sich das Subjekt einem ambivalenten Verhältnis zwischen freiheitlicher Anziehung und folgenreicher Maßregelung. Die Vorstellung am unerreichbaren Ziel dieses Wettlaufs eine persönliche Erlösung zu finden, scheint zum Mantra und »blindem Fleck«1 des Subjekts und einer ganzen Gesellschaft geworden zu sein. Geht das Individuum den Bestrebungen jedoch nicht nach, so droht ihm womöglich soziale Ausgrenzung und existenzielle Vereinsamung. M. E. nimmt es daher ein unbewusstes Risikomanagement vor, dass solch negative Faktoren auszuschließen versucht und ihm ein vermeintliches Gefühl der Sicherheit und der Bedürfnisbefriedigung beschert.

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