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Die Rolle der Schule im Prozess der Reproduktion Sozialer Ungleichheit

AutorKarin Henkes
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl16 Seiten
ISBN9783668082649
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Katholische Fachhochschule Mainz, Veranstaltung: Wissenschaft der Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die enorme Bedeutung von Bildung in unserer Gesellschaft ist unbestreitbar aber nicht erst seit der Pisa Studie ist bekannt, dass die soziale Herkunft über die Bildungschancen entscheidet. In Anlehnung an die Theorien des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, den man der kritischen Gesellschaftstheorie zuordnen kann, beschäftigt sich diese Arbeit damit, inwieweit die soziale Herkunft die schulische Laufbahn bestimmt. Bereits 1972 zeigte dieser in Zusammenarbeit mit Jean-Claude Passeron, in dem Werk 'Die Illusion der Chancengleichheit', dass ein enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg eines Menschen liegt. Bourdieu, der selbst Kind eines Landwirtes war, kritisiert das meritokratische Prinzip der Schule, dass unter dem Schein der Gerechtigkeit und Gleichstellung aller Schüler, eine Auslese betreibt, die die herkunftsbedingte Ungleichheit sanktioniert, indem es das 'Versagen' als Mangel an Intelligenz und Talent abstempelt. In dieser Arbeit werden, basierend auf der Kategorie des kulturellen Kapitals, sowie der Habitustheorie, die Selektionsmechanismen aufgedeckt, die zur Reproduktion der Sozialen Ungleichheit beitragen. Dabei werden unter anderem die frühen Selektionsmechanismen nach der Grundschule, sowie die Prinzipien der Leistungsbewertung in den Blick genommen. Den Schlussteil dieser Arbeit bildet der Lösungsvorschlag Bourdieus, Chancengleichheit herzustellen, indem von der Kita bis zur Hochschule eine rationale Pädagogik eingeführt wird.

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