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Die 'Samtene Revolution'

AutorVolker Mohn
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl30 Seiten
ISBN9783640717026
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa), Veranstaltung: Hauptseminar 'Wendepunkte in den deutsch-tschech(oslowak)ischen Beziehungen', Sprache: Deutsch, Abstract: 1989 - dieses Jahr steht im Hinblick auf ganz Ostmitteleuropa unbestritten für den Beginn grundlegender Veränderungen. In dieser Hauptseminararbeit geht es um die Systemtransformation in der damaligen Tschechoslowakei. Schon kurz nach der sogenannten 'Wende' setzte sich für die dortige Entwicklung der Begriff der 'Samtenen Revolution' durch. Die Wahl einer solchen Bezeichnung ist als Sonderfall zu sehen - nur in Estland benannte man die dortigen Ereignisse mit der 'Singenden Revolution' ähnlich. 'Samtene Revolution' - dieser Begriff betont den ruhigen Verlauf des Umsturzes. Mittlerweile sind im Tschechischen mitunter auch Kurzformen wie 'sametovka' geläufig. Doch gab es schon bald nach der Wende in der Tschechoslowakei bzw. nach der Teilung in Tschechien und der Slowakei eine Diskussion um die Begrifflichkeit. Kritiker sehen mit dem Terminus den 'Taubencharakter der Tschechen' bestätigt, ebenso ihre 'Unlust, etwas im Kampf zu erreichen'. Wieso aber verlief der Umsturz so 'samten'? Wieso gelang es, eine die Systemtransformation so schnell und gegen verhältnismäßig geringen Widerstand zu erreichen? Um diese Frage beantworten zu können, ist es zunächst einmal notwendig, den Verlauf der Ereignisse näher zu untersuchen. Dies soll im Rahmen dieser Studie schon ab dem Jahr 1968 geschehen, als nach der gewaltsamen Niederschlagung des 'Prager Frühlings' in der Tschechoslowakei die Phase der 'Normalisierung' begann. Gegen diese nahmen in den folgenden Jahrzehnten vor allem Intellektuelle im Rahmen des 'Dissens' Stellung. Besonders bekannt geworden ist die 'Charta 77'. Die Proteste erreichten ihren Höhepunkt im November 1989. Wieso konnte der Umsturz so schnell so erfolgreich sein? Welche innen- wie auch außenpolitischen Voraussetzungen waren anders als 1968? Im dritten Teil dieser Untersuchung soll zudem die Situation in den Nachbarstaaten thematisiert werden: Dies zunächst im Hinblick auf die beiden deutschen Staaten. Welches Verhältnis hatte der tschechoslowakische Dissens zu oppositionellen Gruppen der damaligen DDR? Und wie waren seine Beziehungen zu Westdeutschland? Schließlich soll die 'Samtene Revolution' in den Gesamtkontext der Systemtransformationen in Mitteleuropa eingeordnet werden. Wie lief in anderen Staaten des damaligen sowjetischen Machtbereichs die Wende ab? Welche Unterschiede sind in den einzelnen Entwicklungen zu erkennen und wie lassen sich diese erklären?

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