Sie sind hier
E-Book

Die symbolische Bildsprache von Joan Miró. Leben und Persönlichkeit des Künstlers in den Jahren 1893-1941

Die Jahre 1893-1941

AutorVerena Wenz
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl35 Seiten
ISBN9783640158355
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Uebergreifende Betrachtungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl II für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Surrealismus, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Grazile Sterne, plakative Farben, skurrile Phantasiewesen - die Bildwelt Joan Mirós ist selbst für den kunstinteressierten Laien unverwechselbar. Zählt der Katalane zu den beliebtesten Künstlern des 20. Jhs., ist dies mit Sicherheit in erster Linie der für seine Werke scheinbar so typischen leichten und optimistischen Ausstrahlung zu verdanken - einer heiteren 'Naivität', die seine Kunst nur allzu oft als Plädoyer für pure Lebenslust, grenzenlose Ausgelassenheit und Spontaneität erscheinen lässt. Und doch - wenn dies auch die wohl bekannteste Seite des Schaffens Mirós ist, so sind die oft mit 'Kinderbildern' verglichenen unbeschwerten Spielereien, zumal meist dem Spätwerk zuzurechnen, nur ein Aspekt eines vielfältigen ?uvres, das zu verstehen weit mehr erfordert als den Rückgriff auf ein scheinbar untrübbares Gemüt: '(....) ich bin ein Pessimist. Immer denke ich, dass alles ganz schlimm ausgehen wird. Die humoristischen Elemente, die man vielleicht in meiner Malerei findet, habe ich nicht gewollt. Wahrscheinlich kommt dieser Humor daher, dass ich versuche, meiner tragischen Veranlagung entgegenzuwirken: ist also Reaktion, nicht Absicht'1, bekennt Miró einmal selbst, und tatsächlich gilt der Maler unter Freunden als eher introvertiert, einzelgängerisch und zurückgezogen. Beschäftigt man sich genauer mit seinem Werk, erkennt man bald, dass es oft geradezu das Finstere, Schreckenerregende, bisweilen sogar ästhetisch Abstoßende ist, das den insgesamt doch rätselhaften Künstler zutiefst bewegt und seine Bilder anregt - ebenso wie die Gesamtheit seiner Arbeiten von einer tief empfundenen naturphilosophischen Weltsicht durchzogen ist, die Mensch und Schöpfung einer allgegenwärtigen, Werden und Vergehen bestimmenden erotischen Energie unterworfen weiß. Mehr als dem Spätwerk möchte sich diese Arbeit den frühen Schaffensperioden des Künstlers widmen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den 20er und 30er Jahren liegen soll, eine Zeit, zu der Miró, wenn auch nie wirklich eindeutig dem Surrealismus zugehörig, doch in ständigem Kontakt mit der sich in Paris um André Breton formierten Künstlergruppe lebte, sich mit ihren Errungenschaften und Vorstellungen auseinandersetzte, sich an ihnen inspirierte und so allmählich immer mehr zu seinem eigenen, auf einer ganz persönlichen Symbolik gründenden Stil fand...

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Bildende Kunst - Malerei - Kunstwissenschaft

300 Jahre Theater Erlangen

E-Book 300 Jahre Theater Erlangen
Vom hochfürstlichen Opern- und Komödienhaus zum Stadttheater der Zukunft Format: PDF

Wer Visionen hat, sollte ins Theater gehen. Markgraf Georg Wilhelm baute den Erlangern 1719 ein besonders schönes und legte damit den Grundstein für das heute älteste bespielte Barocktheater…

Goya

E-Book Goya
Format: PDF

Goya ist einer der zugänglichsten Maler. Seine Kunst ist wie sein Leben ein offenes Buch und es ist nicht die Kunst einer idealen, sondern einer garstigen und unheimlichen Welt. Er kam als Sohn eines…

Die Definition der Mayakultur

E-Book Die Definition der Mayakultur
Format: PDF/ePUB

Die Mayakultur hat unter allen prähispanischen Kulturen wahrscheinlich die größte Aufmerksamkeit von Archäologen und Historikern auf sich gezogen. Ihre kulturelle Verbreitung, ihre außerordentlichen…

Inszenierung und Politik

E-Book Inszenierung und Politik
Szenografie im sozialen Feld Format: PDF

Scenographic draft specifications offer compositional and behavioral guidelines for interpretation and administration in the social field. Precisely because the scenographic draft is divorced from…

Macht. Wissen. Teilhabe.

E-Book Macht. Wissen. Teilhabe.
Sammlungsinstitutionen im 21. Jahrhundert - Dresdner Schriften zu Kultur und Wissen 1 Format: PDF

Power, knowledge, participation - these overarching concepts are central to the development of archival institutions in the 21st century. How can museums and libraries rethink their roles as…

Erotische Kunst

E-Book Erotische Kunst
Format: ePUB

Als man Picasso an seinem Lebensabend einmal nach dem Unterschied zwischen Kunst und Erotik fragte, antwortete er nachdenklich: 'Aber - es gibt keinen Unterschied.' Wie andere vor der Erotik, so…

Weitere Zeitschriften

BONSAI ART

BONSAI ART

Auflagenstärkste deutschsprachige Bonsai-Zeitschrift, basierend auf den renommiertesten Bonsai-Zeitschriften Japans mit vielen Beiträgen europäischer Gestalter. Wertvolle Informationen für ...

CAREkonkret

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe ...

CE-Markt

CE-Markt

 Das Fachmagazin für Consumer-Electronics & Home Technology ProductsTelefónica O2 Germany startet am 15. Oktober die neue O2 Handy-Flatrate. Der Clou: Die Mindestlaufzeit des Vertrages ...

Gastronomie Report

Gastronomie Report

News & Infos für die Gastronomie: Tipps, Trends und Ideen, Produkte aus aller Welt, Innovative Konzepte, Küchentechnik der Zukunft, Service mit Zusatznutzen und vieles mehr. Frech, offensiv, ...

Deutsche Hockey Zeitung

Deutsche Hockey Zeitung

Informiert über das internationale, nationale und internationale Hockey. Die Deutsche Hockeyzeitung ist Ihr kompetenter Partner für Ihr Wirken im Hockeymarkt. Sie ist die einzige ...

DGIP-intern

DGIP-intern

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) für ihre Mitglieder Die Mitglieder der DGIP erhalten viermal jährlich das Mitteilungsblatt „DGIP-intern“ ...