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Die syntaxbezogene Großschreibung in der deutschen Schriftsprache

Sprachwissenschaftliche Konstruktion und didaktisch-methodischer Zugang für den Erwerb in der Primarstufe

eBook Die syntaxbezogene Großschreibung in der deutschen Schriftsprache Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2012
Seitenanzahl
55
Seiten
ISBN
9783656125457
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
16,99
EUR

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Selbst als geübte SchreiberInnen geraten wir beim Verfassen einfacher Schriftstücke im Alltag plötzlich durch eine orthographische Unsicherheit mit der Schreibroutine ins Stocken. Wird es nun 'Er hat recht.' oder 'Er hat Recht.' geschrieben? Der Intuition nach würde ich mich für eine Kleinschreibung des Ausdruckes entscheiden, aber ist dies auch orthographisch korrekt? In den meisten Fällen wird dazu schließlich der Duden zu Rate gezogen, welcher als bekanntester Repräsentant der deutschen Orthographienormen gilt und auch meistens schnell zur Verfügung steht. Doch ein Blick in das Regelwerk zu dem o.g. orthographischen Zweifelsfall kann diese Frage nicht zufriedenstellend klären. Im Gegenteil: Durch eine Reihe von Paragraphen, Zusatzbestimmungen und Phänomen-Beispielen konfrontiert, wird das Gefühl der Unwissenheit bestärkt. In einer solchen Situation wünscht man sich als SchreiberIn eine prägnante, verständliche und zuverlässige Operation zur Bestimmung der Groß- und Kleinschreibung zur Hand zu haben. Ein solches den meisten NutzerInnen der deutschen Schriftsprache allerdings unbekanntes Verfahren steht heute sogar zur Verfügung und blickt auf eine jahrhundertelange Entwicklung zurück. Den Ausgangspunkt stellt hierbei der syntaxbezogene Zugang zur satzinternen Großschreibung dar. Dieser wurde jedoch im Lauf der Zeit von dem verkrampften Versuch der damaligen Grammatiker, die auftretende und intuitiv verwendete Majuskelsetzung in starren wortartbezogenen Regeln auszudrücken, verdrängt und nachfolgend von einem konfusen Regelwerk, wie es heute mehr als je zuvor anzutreffen ist, überdeckt. Die wortartbezogene Bestimmung der Groß- und Kleinschreibung ist somit gegenwärtig in allen Schular-ten anzutreffen, insbesondere in der Primarstufe während des Schriftspracherwerbs. Der wortartbasierte Zugang zur satzinternen Großschreibung führt jedoch häufig zu Recht-schreibunsicherheiten und Verwirrung bei SchülerInnen, LehrerInnen sowie fortführend bei all jenen, die die deutsche Schriftsprache verfassend oder dekodierend verwenden. Doch was besagt das Konzept zur syntaxbezogenen Großschreibung überhaupt? Wie konnte es, wenn es doch so hilfreich ist, zugunsten des wortartbezogenen Konzeptes gänzlich aus un-serem Horizont verschwinden? Und wie kann diese Verfahrensweise besonders mit Schüle-rInnen der Primarstufe erarbeitet und genutzt werden, um einen langfristig gesicherten Um-gang mit der Majuskel und Minuskel im Satzinnern zu ermöglichen? Ziel der Arbeit soll es...

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