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Die 'Szenische Interpretation' nach Scheller. Inwiefern kann sie zentrale Ziele des Dramenunterrichts verwirklichen?

AutorFenja Schade
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2019
Seitenanzahl21 Seiten
ISBN9783668983618
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,3, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Deutschdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern das Konzept der 'Szenischen Interpretation' nach Scheller zentrale Ziele des Literaturunterrichts, insbesondere des Dramenunterrichts, verwirklichen kann. Dazu wird zunächst Schellers 'Szenische Interpretation' näher beleuchtet, wobei der Blick auch auf die didaktische Legitimation hinsichtlich des Niedersächsischen Kerncurriculums fallen soll. Das Einsetzen der Szenischen Interpretation ist nicht nur durch das Kerncurriculum zu legitimieren, sondern auch durch die Vielschichtigkeit an Lernzugängen. In diesem Zuge wird ebenfalls kurz auf verschiedene didaktische Überlegungen von den Literaturdidaktikern Bettina Hurrelmann und Kaspar H. Spinner eingegangen. Anschließend wird das Konzept hinsichtlich der Möglichkeiten in der praktischen Umsetzung kritisch beleuchtet. Ingo Scheller, Germanist und Theaterwissenschaftler, hat sich daher zur Aufgabe gemacht, seinen Literaturunterricht handlungs- und produktionsorientiert aufzubauen, indem er mithilfe theaterpädagogischer und schauspielerischer Übungen szenisch interpretiert und die Schüler dadurch nicht nur das zu behandelnde Drama erfassen, sondern auch ihre inneren Haltungen projektiv und empathisch zum Ausdruck bringen können. Die Schüler sind demnach in der Lage, sich den Sinn eines Dramas zu erschließen, diesen aber auch aus verschiedenen Perspektiven zu vermitteln und reflektiv mit unterschiedlichen Deutungen umzugehen. Die Szenische Interpretation umfasst ein abgerundetes, geschlossenes Konzept, das insofern einen systematischen und differenzierten Umgang mit Literatur zulässt, dass auch vollständige Unterrichtseinheiten auf diesem Ansatz basierend durchgeführt werden können. Zugleich ermöglicht es dem Lehrer aufgrund der Variabilität der Methoden, eine passende Methode für seine individuelle Unterrichtssituation zu finden, die sowohl dem Text als auch den Schülern entspricht.

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