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Die Völker der Zentralalpen (Lepontier - Räter - Etrusker) in vorrömischer Zeit und ihrer Romanisierung

Räter - Etrusker) in vorrömischer Zeit und ihrer Romanisierung

AutorThomas Haviar
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl10 Seiten
ISBN9783638563703
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis2,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Wien (Institu für Alte Geschichte, Altertumskunde und Epigraphik), 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Spätantike waren in Noricum vier religiöse Tendenzen verbreitet: die Anbetung keltisch illyrischer Gottheiten wie der Noreia und des Mars Latobius, die Verehrung römischer Gottheiten insbesondere der kapitolinischen Trias Juno, Jupiter und Minerva, sowie des Kaisers in Form des Kaiserkultes, orientalische Kulte , wie die des Mithras und des Jupiter Dolichenus und das Christentum. Noreia galt nicht nur als Landesherrin, sondern auch als Beschützerin des Herrschers, Schicksalsgöttin, Unterwelts- und Heilsgöttin, sowie als Herrscherin des Wassers. Sie ist mit der Göttin Isis des Mittelmeerraumes vergleichbar und wurde von den Römern auch mit dieser identifiziert. Genauso wie beim Isis-Kult spielte beim Kult der Noreia Wasser eine große Rolle. Diese Bedeutung des Wassers war an keltische Heilsgottheiten gebunden und rührte nicht nur von der römischen Interpretation her. In vielen Zeremonien glich sich die Verehrung der Noreia aber der Isisverehrung an. Noreia wurde aber auch mit der kleinasiatischen Kybele, der süditalienischen und sizilianischen Demeter und auch mit Minerva und Fortuna verglichen. Ihre Heiligtümer in Kärnten wurden in Hohenstein/Glantal, am Ulrichsberg (?), sowie in Baldersdorf/Spital gefunden. Aus Virunum ist eine Noreiastatue bekannt. Als ihren Partner kann man den Mars Latobius bezeichnen. Seine Heiligtümer lagen meist nahe denen der Noreia.

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