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Die Zeitschrift 'Bildende Kunst ': Ergebnis alliierter Besatzungs- und Pressepolitik?

AutorBjörn Gleß
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl15 Seiten
ISBN9783656390404
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 2,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Veranstaltung: Kunstzeitungen und Kunstzeitschriften, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Nun aber haben wir es heute mit einer Menschheit zu tun, der nahezu alle Voraussetzungen für das Verstehen eines Kunstwerkes fehlen; dies wäre das Schlimmste nicht, man hätte es gewissermaßen mit jungfräulichem Boden zu tun, bereit zur Aufnahme der Saat. Ratlos zunächst aber stehen wir vor einem wüsten Feld, verfilzt von geistigem Unkraut, das tiefe Wurzeln geschlagen hat.'1 Mit diesen Worten beschreibt Carl Hofer als Herausgeber der Zeitschrift bildende kunst die Probleme mit denen er die Rezeption seiner 1947 zum ersten Mal in der sowjetischen Besatzungszone erscheinenden Kunstzeitschrift konfrontiert sieht. In dieser wissenschaftlichen Arbeit soll der Versuch unternommen werden jenes von Carl Hofer in seinem Geleitwort erwähnte wüste Feld genauer zu untersuchen, um grundlegend die Situation der Presse nach dem Ende des 2. Weltkrieges im Osten wie im Westen Deutschlands darzustellen. Nur mit dem Verständnis für die Besonderheit dieser einerseits historischen Chance und andererseits schwerwiegenden Last, ist eine umfassende Charakteristik der ostdeutschen Kunstzeitschrift Bildende Kunst, die auf ihren kleingeschriebenen Vorgänger folgt, erst möglich. Während die Voraussetzungen in beiden Teilen Deutschlands mit dem Zusammenfall des Nazi-Regimes und der Übernahme durch die Alliierten annähernd gleich waren, so sollte sich doch ein schon in beiden Verfassungen unterschiedlich fest- und später auch ausgelegtes Pressewesen entwickeln. So gilt es zu klären, ob die DDR-Kunstzeitschrift, als offiziell zugelassenes Presseerzeugnis der DDR, durch die Sowjetische Einheitspartei in ihrer Berichterstattung beschränkt, kontrolliert oder sogar gelenkt und für eigene Propaganda missbraucht wurde, wie man es aufgrund der historischen Aufarbeitung Ostdeutschlands2 annehmen würde. Auch aus aktuellem Anlass (20-jähriges Jubiläum deutscher Einheit) scheint es interessant die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte dieser ostdeutschen Kunstzeitschrift, deren Einstellung wenige Monate nach der Wiedervereinigung erfolgte, zu beleuchten.

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