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Eine Untersuchung zur Arzt-Rolle unter besonderer Berücksichtigung des Arzt/Patienten-Verhältnisses und der professionellen Situation der Ärzteschaft in Ost- und Westdeutschland

Ähnlichkeit trotz vormaligen Systemunterschieds?

AutorStefan Rausch
VerlagVerlag für Wissenschaft und Forschung
Erscheinungsjahr1999
Seitenanzahl215 Seiten
ISBN9783897002036
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,90 EUR
Mit dem vorliegenden Titel soll durch eine differenzierte Analyse Aufschluß über die gegenwärtige professionelle Situation der in eigener Praxis niedergelassenen Ärzteschaft Deutschlands erzielt werden. Zentraler Gegenstand der Untersuchung soll dabei die vergleichende Analyse in den Meinungen und Ansichten der niedergelassenen Ärzte in Ost- und Westdeutschland zu Fragestellungen sein, die die diesbezügliche gemeinsame Integration von Ost und West einige Jahre nach der Vereinigung beider deutscher Staaten betreffen, denn während der langjährigen Teilung Deutschlands war nicht nur das politische System in beiden deutschen Staaten völlig unterschiedlich geprägt, sondern auch der Bereich des ambulanten Gesundheitssystems war weitgehend unterschiedlich strukturiert:In der ehemaligen DDR war die ambulante Gesundheitsfürsorge staatlich organisiert und erfolgte ganz überwiegend durch die in den sogenannten Polikliniken arbeitenden Ärzte und kaum, wie in der BRD üblich, durch in eigener Praxis niedergelassene Ärzte. Fraglich ist also, ob sich Meinungen und Einstellungen der Ärzteschaft in Ost und West ähneln, ob sie mitunter völlig gleich sind, oder aber, ob sie sich nicht ähneln, vieleicht sogar völlig auseinander gehen. Das Besondere dieser Analyse besteht somit nicht in einer generellen ideologischen Auseinandersetzung über die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Gesellschafts- systeme, sondern ist in der Fragestellung nach den Unterschieden bzw. Gemein- samkeiten, gleichsam also systemisch in der Frage der Integration von Ost und West zu sehen. 

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort10
Kapitel I: Einleitung14
1. Abgrenzung des Gegenstandes der vorliegenden Arbeit14
2. Ziel der Untersuchung18
3. Theoretischer Bezugsrahmen.19
4. Arbeitshypothesen20
Kapitel II: Forschungsstand22
1. Zur Genese der Medizin und des Arztberufes - Ein historischer Rückblick22
2. Zur Entstehung des Kassenärztlichen Modells in Deutschland25
2.1.Struktureller Wandel durch das Krankenversicherungspflichtgesetz von 188325
2.2. Zur Organisation der Ärzteschaft und zur beginnenden Vertretung der ärztlichen Interessen durch Verbände27
3. Zur unterschiedlichen strukturellen Entwicklung der ambulanten ärztlichen Versorgung in der ehemaligen DDR und in der BRD30
3.1. Vorbemerkung30
3.2. Zur Struktur der ambulanten ärztlichen Versorgung in der früheren DDR31
3.3. Zur Struktur der ambulanten ärztlichen Versorgung in der BRD36
4. Anmerkungen zur Arzt-Rolle in der soziologischen Theorie40
4.1. Vorbemerkung40
4.2. Das Rollenverhalten des Arztes in der soziologischen Theorie nach Talcott Parsons40
4.3. Das Arzt/Patienten-Verhältnis im Sinne des soziologischen Theorieansatzes des Symbolischen Interaktionismus44
4.4. Verweis auf weitere sozialtheoretische Untersuchungen49
5. Exkurs: Anmerkungen zur Sozialwissenschaftlichen Forschung51
5.1. Vorbemerkung51
5.2. Zur Werturteilsproblematik in der empirischen Wissenschaft51
5.3. Zur Bedeutung quantitativer Sozialforschung54
5.4. Grundsätzliche Probleme qualitativer Sozialforschung55
5.5. Die qualitative Sozialforschung in der Wissenschaftstheorie (Extrakt nach Philipp Mayring)57
6. Zur Umsetzbarkeit der empirischen Theorie in die qualitative Sozi-alforschung63
6.1. Vorbemerkung63
6.2. Zur Auswertung qualitativer Interviews im Rahmen des Forschungspraktikums analog zur empirischen Theorie63
6.3. Zur Validität empirisch erhobener Daten68
6.4. Zur Reliabilität empirisch erhobener Daten68
Kapitel III: Daten und Methode der Untersuchung72
1. Vorbemerkung72
2. Zur Erhebung der qualitativen Daten73
2.1. Die qualitative Methode der explorativen Interviews73
2.2. Zur Fragebogenentwicklung74
2.3. Der Gesprächsleitfaden74
2.4. Das Sample76
2.5. Validität der Daten77
2.6. Reliabilität der Daten77
2.7. Kritik der Datenerhebung78
3. Zur Erhebung der quantitativen Daten78
3.1. Vorbemerkung79
3.2. Validität und Reliabilität der quantitativ erhobenen Daten79
3.3. Zur Auswertung von Teilaspekten der quantitativ erhobenen Daten81
3.4. Zur Abtragung der quantitativen Daten anhand von Häufigkeitstabellen82
3.5. Zur Darstellung von Daten anhand sogenannter Polaritätenprofile82
Kapitel IV: Ergebnisse84
1. Die Auswertung der explorativen Interviews84
1.1. Vorbemerkung84
1.2. Deskriptive Auswertung der Interviews anhand des Gesprächleitfadens und exemplarische Nennungen im Einzelnen85
1.3. Vorbemerkung zur tabellarischen Auswertung des Gesprächsleitfadens anhand eines gerasterten Antwortkataloges126
1.4. Zusammengefaßte tabellarische Auswertung der qualitativen Interviews analog zu den Fragen des Gesprächleitfadens127
2. Die Gegenüberstellung von Teilaspekten131
2.1. Vorbemerkung131
2.2. Die Präsentation der quantitativ erhobenen Daten anhand von Häufigkeitstabellen132
2.3. Zur Analyse der quantitativ erhobenen Daten anhand von Polaritätenprofilen139
2.4. Die Analyse der quantitativen Daten der Ärzteschaft mit Hilfe von Polaritätenprofilen141
2.5. Zu den Einstellungen und Einschätzungen der erwachsenen Bevölkerung in bezug auf die Ärzteschaft146
Kapitel V: Interpretation der Ergebnisse150
1. Vorbemerkung150
2. Die Bewertung der qualitativen Ergebnisse im Einzelnen151
2.1. Zur Gesundheitsreform151
2.2. Zur Vertretung durch Verbände152
2.3. Zur Arzt/Patienten-Beziehung153
2.4. Zu den Aktuellen Problemen155
3. Die Bewertung der quantitativen Ergebnisse155
Kapitel VI: Zusammenfassung158
1. Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse dieser Arbeit158
2. Zu den Arbeitshypothesen161
Bibliographie164
Anhang174

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