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Einführung in die Rechtswissenschaft

AutorJohann Braun
VerlagMohr Siebeck Lehrbuch
Erscheinungsjahr2011
ReiheMohr Siebeck Lehrbuch 
Seitenanzahl421 Seiten
ISBN9783161513046
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,00 EUR
'Die Spannbreite der Fragen, die Braun aufgreift, schlägt den Bogen weit, aber nirgends ohne klare Kontur, die dem Leser als Markierung dient und zugleich zur eigenen Meinungsbildung herausfordert. So gelingt es dem Autor vorzüglich, hoch aktuelle rechtspolitische Fragen (z.B. Sinn der Strafe oder geschlechtsspezifische Privilegierungen, Quotenvorrechte) im Kontext maßgeblicher anthropologischer, rechtsphilosophischer, rechtshistorischer und rechtssoziologischer Parameter darzustellen [...]. Alles in allem: Eine moderne Einführung in die Rechtswissenschaft, die junge Juristinnen und Juristen über das Alltagsprogramm des Hörsaals hinaus fordert, gewiß aber den, der sich darauf einlässt, in höherem Maße auch fördert. Eine sehr zu empfehlende Lektüre.'
Martin Lipp JuS/Informationen 2002, Heft 5, S. XXXII

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Vorwort zur 4. Auflage6
Aus dem Vorwort zur 1. Auflage6
Inhaltsverzeichnis10
§ 1 Vor dem Gesetz15
I. Eine merkwürdige Geschichte15
1. Die Tür zum Gesetz15
2. Der Grund des Scheiterns16
II. Der Mythos des Rechts17
1. Das Recht als unerreichbares Ideal17
2. Deskriptive und präskriptive Gesetze18
3. Fakten und Werte19
III. Die Mühsal des Rechts20
1. Kampf ums Recht20
2. Späte Frucht der Erkenntnis21
3. Der eigene Weg zum Recht22
IV. Hindernisse, Irrtümer und Umwege23
1. Unkenntnis der eigenen Aufgabe23
2. Vergebliche Hoffnung auf bequeme Umwege24
3. Recht im Spannungsfeld von Innen und Außen24
4. Das Hindernis des Türhüters25
1. Teil: Grundfragen27
Kapitel 1. Abschnitt: Juristische Anthropologie29
§ 2 Die Gewohnheit29
I. Die Macht der Gewohnheit29
1. Wiederholungszwänge und ihre Funktion29
2. Der Amtsschimmel im Vorzimmer des Rechts31
II. Normalität und soziale Erwartung33
1. Gewohnheitsmäßige Erwartung des Gewohnten33
2. Erwartungsenttäuschung und Sanktion34
3. Kognitive und normative Erwartungen35
4. Rechtsnormen setzen Normalität voraus36
III. Sitte und Recht38
1. Kompensierung fehlender Instinkte durch Gewohnheit und Sitte38
2. Fließende Grenzen zwischen Sitte und Recht39
3. Die Unsitte als schlechte Gewohnheit39
§ 3 Das Rechtsgefühl40
I. Der Mensch als Rechthaber40
1. Unmittelbares Gefühl für Recht und Unrecht40
2. Unzufriedenheit mit sich selbst41
3. Belehrung anderer42
4. Jeder ein „Naturrechtler“43
II. Recht und Wahrheit45
1. Wahrheitsfähigkeit praktischer Fragen45
2. Das Gebot der Widerspruchsfreiheit47
III. Die Transformation des Rechtsgefühls in Recht49
1. Das Rechtsgefühl als Stör- und Ordnungsfaktor49
2. Die Gesetzgebung als Transformator50
3. Wechsel des Amtspersonals51
4. Allgemeiner Verhaltenswandel52
§ 4 Die Lehre von den Rechtsquellen52
I. Idealität und Realität des Rechts52
1. Widersprüche im Begriff des Rechts52
2. Entstehungs- oder Erkenntnisquelle des Rechts54
3. Rechtsquellen- und Auslegungslehre55
II. Der Positivismus56
1. Vom historischen Positivismus zum Gesetzespositivismus56
2. Rechtfertigung des Gesetzespositivismus58
3. Gesetzliches Unrecht59
III. Das Naturrecht60
1. Die Idee einer vorgegebenen Richtigkeit60
2. Formelle Stringenz bei inhaltlicher Leere61
3. Ungerechtes Naturrecht62
IV. Rechtliche Aporien in der Praxis63
1. Die Aufwertungsrechtsprechung des Reichsgerichts63
2. Die Zinsrechtsprechung des Bundesgerichtshofs64
Kapitel 2. Abschnitt: Die Gerechtigkeit67
§ 5 Strafende Gerechtigkeit68
I. Vergeltung und Rache68
1. Rache als anthropologische Konstante68
2. Das Talionsprinzip69
3. Öffentliche Strafe als Täterschutz70
4. Mitwirkung des Verletzten bei der Strafverfolgung72
II. Der Grund der Vergeltung73
1. Strafe als Gerechtigkeitsgebot73
2. Strafe als Selbstbehauptung74
3. Strafe als Normbestätigung74
III. Der Zweck der Strafe75
1. Versöhnung von Opfer und Täter75
2. Abschreckung und Besserung76
a) Generalprävention.77
b) Spezialprävention.78
IV. Gnade und Vergebung79
§ 6 Formelle Gerechtigkeit81
I. Der Gleichbehandlungsgrundsatz81
1. Herrschaft von Regeln, nicht von Menschen81
2. Rechtssicherheit82
3. Statik und Dynamik in Recht und Gesellschaft83
II. Gleichheit der Person84
1. Rechtsgleichheit zwischen Natur und Geschichte85
2. Kommunikative Gleichheit87
3. Mythologisch begründete Gleichheit88
III. Dialektik der Gleichheit89
1. Gleichbehandlung durch Ungleichbehandlung89
2. Rechtfertigung der Ungleichheit92
a) Freie und Sklaven.92
b) Ständestaat.92
c) Chancengleichheit.93
3. Gleichwertigkeit des Verschiedenen93
4. Gleichbehandlung als Korrektiv94
§ 7 Materielle Gerechtigkeit95
I. Angemessenheit96
1. Sich und den Seinen nützen96
a) Bereiche unterschiedlicher Nähe.96
b) Der Nationalismus.97
c) Universaler Humanismus.98
d) Ungewißheit der Zukunft.99
2. Orientierung an traditionellen Werten99
3. Ökonomische Analyse des Rechts101
II. Konsensuale Richtigkeit102
1. Gerechtigkeit durch Zustimmung102
2. Vernünftiger Konsens103
3. Ausschluß der Nachgeborenen104
III. Die Billigkeit105
1. Korrektur des Formenrigors im Einzelfall105
2. Erscheinungsformen der Billigkeit106
a) Aequitas.106
b) Equity.107
c) Generalklauseln.107
3. Dialektik der Billigkeit108
Kapitel 3. Abschnitt: Das soziale Umfeld des Rechts110
§ 8 Recht und Politik110
I. Das Recht im Einfl ußbereich der Politik110
1. Unterschiedliche Realisierung des gleichen Ziels110
2. Die ältere Vorstellung des unpolitischen Rechts112
3. Die neuere Vorstellung des politisierten Rechts113
4. Bereiche relativer Autonomie115
II. Gesetzliche Handlungssteuerung und Freiheit116
1. Freiheit als Regel oder als Ausnahme116
2. Privatrecht als Domäne bloßer Regelungsangebote117
3. Sicherheitsrecht als Domäne von Ge- und Verboten118
III. Die richterliche Unabhängigkeit119
1. Der Richter als Schaltstelle119
2. Sachliche und persönliche Unabhängigkeit119
3. Die Bestellung der Richter120
IV. Politische Justiz121
1. Gesetzesanwendung als Produktion von Recht121
2. Rechtsfortbildung durch Erkenntnis121
3. Politische Richter bei voller Unabhängigkeit122
4. Die Bedeutung des Gesetzgebungsstils123
§ 9 Recht und Moral123
I. Innen- und Außensteuerung123
1. Die Notwendigkeit der Normbefolgung123
2. Die möglichen Antriebspotentiale124
3. Die Erzwingbarkeit rechtlichen Verhaltens125
II. Der historische Kontext126
1. Die Säkularisierung des Rechts126
2. Legalität und Moralität127
3. Rechtsformalismus und individuelle Freiheit128
III. Ethischer Pluralismus129
1. Widersprüchliche Forderungen in Recht und Moral129
2. Das Paradoxon des freiheitlichen Rechtsstaates130
3. Substitution innerer Bindung durch äußere Kontrolle132
IV. Konsens als Rechtsgrundlage133
1. Andersdenkende und Gleichdenkende133
2. Unausgesprochene Voraussetzungen freiheitlicher Verfassung134
3. Freiheitliches Recht als Gratwanderung135
§ 10 Recht und Wirtschaft136
I. Die Ordnung der Wirtschaft136
1. Interdependenz eigengesetzlicher Handlungszusammenhänge136
2. Planwirtschaft und Marktwirtschaft138
3. Wirtschaftsordnung und Freiheit140
II. Tendenzen und Erfahrungen142
1. Die Schubkraft des Wettbewerbs142
2. Schattenseiten des freien Wettbewerbs143
3. Selbstzerstörerische Kräfte und ihre Bändigung144
III. Die soziale Marktwirtschaft145
1. Die Notwendigkeit einer Marktkorrektur145
2. Partielle Ausschaltung der Marktgesetze146
3. Das soziale Netz147
4. Die Spannung zwischen Rechts- und Sozialstaat148
IV. Recht als Kostenfaktor148
2. Teil: Die Rechtsordnung151
§ 11 Juristische Denk- und Ordnungsmuster151
I. Schubladen- und Registerdenken151
1. Die Realität des Rechts151
2. Das Rechtssystem als Lageplan152
3. Orientierung an abstrakt-begriffl ichen Merkmalen153
II. Normenpyramide und Normenkreis154
1. Praktische Bedeutung der Systembildung154
2. Ordnung nach Subordinationsverhältnissen156
3. Ordnung nach Lebensbereichen158
4. Kombination beider Ordnungsmuster159
III. Objektives und subjektives Recht160
1. Das Gemeinwesen als oberster Zweck160
2. Das freie Subjekt als oberster Zweck161
3. Das Konfl iktpotential des subjektiven Rechts162
4. Eigenrechte der Natur?163
Kapitel 1. Abschnitt: Privatrecht165
§ 12 Privatrecht als Rechtsgebiet und Denkform165
I. Privatrecht und öffentliches Recht165
1. Politischer und organisatorischer Hintergrund165
2. Unterschiedliche Entscheidungsprinzipien166
3. Sozialer Nutzen des Privatrechts168
II. Staat und Gesellschaft169
1. Absicherung der „Freiheit vom Staat“169
2. Eigene Form der Gewaltenteilung170
3. Überlagerung des Privatrechts durch öffentliches Recht171
III. Die Person171
1. Die Rechtsperson als abstrakte Kategorie171
2. Menschsein und Personqualität173
3. Soziale Tendenzen im Privatrecht174
IV. Vorblick176
§ 13 Eigentum176
I. Eigentum und Freiheit176
1. „Handlungseigentum“ und Sacheigentum176
2. Eigentumsfreie Güter179
3. Eigentum als Machtposition179
4. Öffentlichrechtliche Einschränkungen180
II. „Eigentum an sich selbst“181
1. Freiheit als Urform des Eigentums181
2. Soziale Grundlage des Eigentums183
3. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung183
III. Eigentumsgebrauch und Umweltmißbrauch186
1. Der Gedanke der absoluten Sachherrschaft186
2. Eigentumsgebrauch in einer gemeinsamen Welt188
§ 14 Vertrag189
I. Der Vertrag als Regelungsinstrument189
1. Die gesellschaftliche Funktion des Vertrages189
2. Rationalisierung des Güteraustauschs191
3. Der Grund der Bindung192
4. Universales Regelungsprinzip193
II. Die Vertragsfreiheit194
1. Der Vertrag als eigenständige Rechtsquelle194
2. Abschlußfreiheit195
3. Inhaltsfreiheit196
4. Formfreiheit197
III. Grenzen der Vertragsfreiheit198
1. Unveräußerlichkeit der Person198
2. Die Voraussetzung gleicher Vertragsmacht199
a) Marktpfl ege.200
b) Mitbestimmung.200
c) Dirigismus.201
§ 15 Zivilprozeß202
I. Streitentscheidung durch Dritte202
1. Klage statt Selbsthilfe202
2. Rechtsfeststellung und -durchsetzung durch Dritte203
3. Die Formalisierung des Prozesses204
a) Rechtskräftige Festschreibung.204
b) Formalisiertes Rollenspiel.205
II. Zivilprozeß und Privatautonomie206
1. Der Zivilprozeß als Schnittstelle privater und öffentlicher Interessen206
2. Das Dispositionsprinzip208
3. Das Verhandlungsprinzip209
III. Prozessuales Denken211
1. Kampf um ein günstiges Urteil211
2. Prozessuale Taktik212
Kapitel 2. Abschnitt: Private Organisationen und Verbände214
§ 16 Die Familie214
I. Die Stellung der Familie im Rechtssystem214
1. Traditionelle Grundlage des Gemeinwesens214
2. Der Einzelne im Spannungsfeld zwischen Familie und Staat214
3. Der Erosionsprozeß der Familie216
II. Die Regelung der Geschlechtsbeziehungen216
1. Die monogamische Ehe216
2. Vertragliche und institutionelle Ehelehren217
3. Ehebild im Wandel218
4. Zukunftsperspektiven219
III. Ehevermögensrecht220
1. Zugewinngemeinschaft220
2. Versorgungsausgleich221
3. Unterhaltsrecht221
IV. Das Verhältnis zwischen den Generationen222
1. Externalisierung der Erziehung222
2. Alter und neuer Generationenvertrag224
3. Demographische Perspektiven225
§ 17 Das Recht der Arbeit227
I. Kapital und Arbeit227
1. Vertragsfreiheit als Grundlage von Ausbeutung227
2. Schutzgesetze und „Vergesellschaftung“228
3. Arbeitsrecht als Kontrolle der Vertragsfreiheit229
II. Tarifvertragsrecht230
1. Entstehung des Tarifvertrages230
2. Der Tarifvertrag als Normenvertrag231
3. Die Tarifparteien als gesellschaftliche Machtfaktoren232
III. Betriebsverfassungsrecht234
1. Entstehung des Betriebsrates234
2. Aufgabe des Betriebsrates235
3. Überbetriebliche Mitbestimmung236
IV. Individualarbeitsrecht237
1. Das Arbeitsverhältnis237
2. Zwingendes Schutzrecht237
3. Arbeitnehmerähnliche Selbständigkeit238
§ 18 Nichtstaatliche Verbände239
I. Die Funktion privater Vereinigungen239
1. Bündelung von Kraft und Kapital239
2. Vereinigungsfreiheit als staatstheoretische Grundentscheidung240
3. Aufmarsch der Verbände242
II. Juristische Personen und Personengesellschaften243
1. Die Frage der Rechtspersönlichkeit243
2. Theorie der juristischen Person244
3. Kapitalgesellschaften246
4. Konzerne247
III. Die innere Ordnung der Verbände248
1. Die Verbandsmacht und ihre Grenzen248
2. Politische Parteien249
3. Die Kirchen250
Kapitel 3. Abschnitt: Öffentliches Recht252
§ 19 Öffentliches Recht als Rechtsgebiet und Denkform252
I. Die Staatsgewalt252
1. Regelung durch einseitige Anordnung252
2. Gewalt über Land und Leute252
a) Kein reales Recht ohne reale Gewalt.253
b) Friedensordnung durch Gewaltmonopol.253
c) Mißbrauchsanfälligkeit staatlicher Gewalt.255
3. Defi nitionsmacht über das Recht255
4. Strukturelle Gewalt256
II. Die Entstehung des Staates258
1. Konstituierung einer territorialen Ordnungsmacht258
2. Konzentration der staatlichen Macht259
a) Entmachtung des feudalen Adels.260
b) Aufbau eines modernen Beamtentums.260
3. Ausbau der Verwaltung261
III. Der Inhaber der Souveränität261
1. Monarchie und Demokratie261
2. Monarchisches Prinzip und Repräsentativsystem262
3. Das Volk als Entscheidungsträger264
IV. Die Handlungsformen des öffentlichen Rechts265
1. Arten von Normen265
2. Rechtsprechung und Verwaltung266
3. Andere obrigkeitliche Handlungsformen267
4. Konsensuales Handeln267
§ 20 Der Rechtsstaat268
I. Freiheit als Freiheit vom Staat268
1. Staatsfreie Sphäre innerhalb des Staates268
2. Rechtsstaat und Demokratie270
3. Freiheit durch Freiheitsbeschränkung270
4. Unterwerfung des Staates unter das Recht271
II. Formelle Begrenzung des staatlichen Handelns272
1. Der Gesetzesvorbehalt272
2. Das nulla-poena-Prinzip273
a) Bestimmtheitsgrundsatz.273
b) Analogieverbot.273
c) Rückwirkungsverbot.275
III. Materielle Begrenzung des staatlichen Handelns276
IV. Gerichtliche Kontrolle277
1. Eröffnung des Rechtswegs gegen den Staat277
2. Die Verfassungsgerichtsbarkeit278
V. Grenzen des Rechtsstaats279
1. Hypertrophie der Verrechtlichung279
2. Schwindende Effi zienz des Rechtsstaates280
3. Begrenzte Lenkbarkeit staatlicher Planung280
4. Verlagerung der Normproduktion auf die Verwaltung281
5. Informelles Verwaltungshandeln281
§ 21 Der Sozialstaat282
I. Freiheit als Freiheit von materieller Not282
1. Materielle Voraussetzungen der Freiheit282
2. Daseinsvorsorge als Staatsaufgabe283
3. Spannung zwischen Rechts- und Sozialstaat285
II. Das System der sozialen Sicherheit286
1. Die Sozialversicherung286
a) Auf- und Ausbau des Versicherungssystems.287
b) Sozialisierung privater Risiken.287
2. Andere öffentlichrechtliche Leistungen288
III. Soziales Privatrecht289
1. Sozialer Ausgleich im Privatrecht289
2. Schuldnerschutz im Vollstreckungsrecht290
3. Ausgliederung von Sonderrechtsgebieten291
IV. Grenzen des Sozialstaats292
1. Rationales Verhalten im Sozialstaat292
2. Leistungssteigerung und Belastungsgrenze293
3. Probleme des sozialen Abbaus294
§ 22 Der Umweltstaat295
I. Freiheit als Freiheit von bedrohlichen Lebensbedingungen295
1. Ökologische Voraussetzungen der Freiheit295
2. Risikovorsorge als Staatsaufgabe297
II. Das Umweltrecht298
1. Schutz vor Gefahrstoffen299
2. Schutz der Umweltmedien300
a) Schadstoffvermeidung in der Marktwirtschaft.300
b) Das rechtliche Instrumentarium.301
3. Schutz der Vitalsphäre303
III. Umweltschutz und rechtliche Ordnung304
1. Plan- und Marktwirtschaft unter ökonomischen Gesichtspunkten304
2. Finalprogramme als Gestaltungsmittel305
3. „Austausch des Gegners“306
IV. Die Grenzen des Umweltstaates306
1. Notwendigkeit einer Langzeitperspektive306
2. Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit307
3. Ungelöste Konfl ikte308
§ 23 Die Staatsverfassung309
I. Verfassung und Verfassungsurkunde309
1. Die Organisationsstruktur des Staates309
2. Die geschriebene Verfassung310
3. Die reale Verfassung311
II. Die Gewaltenteilung312
1. Interorgankontrolle313
2. Intraorgankontrolle314
3. Zentralstaat und Gliedstaaten314
4. Übermaß von Verhinderungsinstanzen und personelle Verfl echtung315
III. Das Repräsentativsystem317
1. Zeitlich begrenzte Vertretung des ganzen Volkes317
2. Das Wahlverfahren318
3. Die Macht der Parteien319
IV. Das Prinzip der Öffentlichkeit321
1. Das Parlament322
2. Die modernen Medien322
Kapitel 4. Abschnitt: Internationales und übernationales Recht324
§ 24 Internationales Privatrecht324
I. Sachrecht und Rechtsanwendungsrecht324
1. Fallgestaltungen mit Auslandsbezug324
2. Internationales Privatrecht als nationales Kollisionsrecht326
3. Hindernisse der Vereinheitlichung327
II. Kollisionsrechtliche Fragen328
1. Die kollisionsrechtliche Anknüpfung328
2. Die Anwendung ausländischen Rechts329
3. Weiterverweisung und Rückverweisung330
4. Zweckrationaler Einsatz verschiedener Kollisionsrechte331
5. Der ordre public332
III. Internationales Zivilprozeßrecht332
1. Die internationale Zuständigkeit333
2. Das anzuwendende Verfahrensrecht334
3. Zustellungs- und Rechtshilfeabkommen335
4. Urteilsanerkennung und -vollstreckung335
5. Die Rechtslage innerhalb der EU336
§ 25 Völkerrecht337
I. Recht zwischen Rhetorik und Realität337
1. Weltgeschichte als Weltgericht?337
2. Europäischer Konsens der Gebildeten339
3. Die Positivierung des Völkerrechts in einer veränderten Welt340
II. Grundlagen der Völkerrechtsgemeinschaft341
1. Das Dogma gleichberechtigter Staaten341
2. Souveränität der Staaten343
a) Grenzen der eigenen Staatsgewalt.343
b) Respektierung fremden Staatsgebiets.344
3. Völkerrechtliche Verträge345
4. Die ultima ratio des Krieges346
III. Universalismus und Nationalismus im Widerstreit348
1. Internationale Organisationen348
2. Die Idee der Menschenrechte349
§ 26 Europarecht351
I. Ursprünge und Entwicklungen351
1. Europäische Gemeinsamkeiten351
2. Vom Zweckprodukt zum Selbstläufer353
II. Europa als Rechtsgemeinschaft356
1. Organe der Europäischen Union356
2. Rechtsetzungsakte und Rechtsetzungskompetenz357
3. Wirtschaftliche Zusammenarbeit359
a) Unbegrenzter Binnenmarkt.359
b) Der Agrarmarkt.360
c) Wirtschafts- und Währungsunion.360
4. Verhältnis von Europarecht und nationalem Recht361
III. Zukunftsperspektiven361
1. Innere und äußere Ziele362
2. Grenzen der Gemeinsamkeit364
3. Bürokratische Regulierungsorganisation365
3. Teil: Rechtsdogmatik und Methodenlehre367
§ 27 Rechtswissenschaft367
I. Der Streit um die Rechtswissenschaft367
1. Gesetzesabhängigkeit der modernen Jurisprudenz367
2. Die Rechtsquellen als Argumentationsverbote368
3. Systembildung und Methode371
II. Rechtsdogmatik und Rechtssystem371
1. Stoffbeherrschung und Gleichbehandlung371
a) Das äußere System.372
b) Das innere System.372
2. Klassische Systementwürfe373
3. Zunehmende Erschwernisse für die Systembildung374
4. Diener zweier Herren: der Gesetzgebung und der Rechtsprechung375
III. Die juristische Methodenlehre376
1. Anleitung zur Rechtsfi ndung376
2. Gesetzesauslegung im Banne der Praxis378
3. Zerfall der kritischen Fachöffentlichkeit378
IV. Ausblick379
§ 28 Der Rechtssatz und seine Anwendung380
I. Rechtsfindung durch Subsumtion380
1. Der Richter als Vollzugsorgan des Gesetzes380
2. Die logische Struktur der Gesetzesanwendung381
3. Norm und Normalität382
II. Die Auslegung „klarer“ Rechtsnormen384
1. Subsumtion im Modellfall384
2. Diener der Gerechtigkeit oder Soldat des Gesetzgebers387
III. Die Auslegung „unbestimmter“ Rechtsnormen389
1. Bloße Bewertungsgesichtspunkte im Modellfall389
2. Generalklauseln und Grundrechte391
IV. Gesetz und Vernunft392
§ 29 Die Rechtsprechung394
I. Gesetzestreue und Gerechtigkeit394
1. Entscheidungsfi ndung und -begründung394
2. Gutachten- und Urteilsstil396
3. Der doppelte Boden der Rechtspraxis397
II. Der Rechtsprechungspositivismus397
1. Der Präjudizienkult397
2. Die Macht der höheren Instanzen400
III. Von Fall zu Fall401
1. Äußere und innere Struktur eines Urteils402
2. Auffi ndung und Anwendung der Entscheidungsregel402
3. Die Veränderung der Entscheidungsregel im Modellfall404
4. Übermaß publizierter Urteile406
4. Teil: Die Gesetzgebung407
§ 30407
I. Die Funktionen des Gesetzes407
1. Entscheidungsfunktion407
2. Stabilisierungsfunktion408
3. Lenkungsfunktion409
II. Die Realität der Gesetzgebung409
1. Legalitätssucht410
2. Das Gesetz in den Fängen der Rechtspolitik411
3. Bürokratisierung412
III. Gesetzgebungslehre413
1. Nicht Sache des Juristen als solchen413
2. Die Verantwortung des Juristen415
3. Grundrechte als Einfallstor überpositiven Rechts417
IV. Vor dem Gesetz419
Nachweise der Zitate421
Personenverzeichnis429
Sachregister431

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