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Eliten im Wandel? - Eine Untersuchung anhand der wirtschaftlichen Elite in der Schweiz

Eine Untersuchung anhand der wirtschaftlichen Elite in der Schweiz

AutorMatthias Rem
VerlagGRIN Publishing
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl70 Seiten
ISBN9783640360567
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,5, Universität Luzern, Sprache: Deutsch, Abstract: '«Geld- und machtgeile Manager», urteilt die Baslerin Margrit Voegelin und lässt ihrem Ärger über diese «Bosse» in den Leserbriefspalten des «Blicks» freien Lauf; «das Verbrechen hält Einzug in der Chefetage», meint gar Leserbriefschreiber Christian Rickenbacher im Wirtschaftsblatt «Cash», und «korrupte Verwaltungsräte» mit exorbitanter Entlöhnung von Topmanagern einen «pseudolegalen Anstrich»' (Lüchinger 2005). Gerade heute steht die 'Elite' erneut am Pranger. Im Jahr 2008 wird die Welt von einer globalen Finanzkrise getroffen, welche auch die Schweiz nicht verschont. Die Aktienkurse der Grossbanken UBS und CS sinken in den Keller. Da die Wirtschaft der Schweiz und die Bevölkerung von diesen Banken abhängig sind, versucht die Schweizer Regierung die UBS mit finanzieller Unterstützung in Höhe von 60 Milliarden zu retten. Anfang des Jahres 2009 wird bekannt, dass die UBS dennoch sieben Milliarden an Boni auszahlen will, was zu breitem Unmut führt. Noch nie in der Nachkriegsgeschichte waren die ökonomischen Eliten stärker in der Kritik als heutzutage. Dabei stellt sich die Frage, wer in den Chefetagen sitzt und wie diese Personen jene Positionen erlangt haben. In einem demokratischen Land wie der Schweiz existiert die Schulpflicht für alle Kinder. Dabei findet idealerweise eine Selektion nach Leistung statt. Die schulisch begabten Kinder besuchen das Gymnasium, schliessen ein Studium ab und bekommen durch die hohe Bildung eine gut bezahlte Arbeitsstelle. Schlechtere Schüler werden durch die Selektion gefördert und nicht überfordert. Es herrscht der Gedanke der Gleichheit bei Geburt und der Selektion nach Leistung. Dadurch sollen die Auszubildenden ihren Fähigkeiten entsprechend optimal gefördert werden. Leider hat sich bereits in den 1960er Jahren gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Kinder aus der Oberschicht hatten die Möglichkeiten ein Studium abzuschliessen und durch die Beziehungen des Elternhauses und deren Kapital war der Zugang zur ökonomischen Elite für sie offen. Kinder aus der Unterschicht dagegen konnten schulisch noch so begabt sein, sie hatten alleine aus finanziellen Gründen schlechtere Voraussetzungen eine gute Bildung zu geniessen. Diese fehlende Bildung und viele andere Faktoren wie zum Beispiel das Geschlecht verschlossen den Zugang zur Elite. Die Geschichte hat bereits oft die menschliche Schwäche und Machtgier der führenden Persönlichkeiten gezeigt[...]

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