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Empfehlungen für die Ausgestaltung eines Präventionskonzepts in der Transportversicherung

Untersuchung von Transportschäden, Präventionsmaßnahmen und der Präventionsaffinität von Versicherungsnehmern

AutorAlexander Skorna
VerlagVVW GmbH
Erscheinungsjahr2013
ReiheKarlsruher Reihe II 9
Seitenanzahl380 Seiten
ISBN9783862982660
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,90 EUR
Aktuell steht die Versicherungswirtschaft insbesondere in den Industriesparten den Herausforderungen eines 'weichen' Marktumfelds gegenüber. Die geringe Transparenz der versicherten Risiken und hohe Schadenkosten bilden zusätzliche Unsicherheitsfaktoren. Diese können aufgrund der Überkapazitäten im Versicherungsmarkt nicht in risikogerechte Versicherungsprämien überführt werden. Die Schadenprävention ist ein Lösungskonzept, um die Transparenz der versicherten Risiken sowie die Rentabilität der Versicherungsverträge zu erhöhen und zusätzlich die Kundenbindung zu stärken. Am Beispiel der Transportversicherung gibt der Autor praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung und Einführung eines Präventionskonzepts in der Versicherungswirtschaft. Der Autor zeigt, wie mit Hilfe einer detaillierten Analyse der Transportschäden Schadenmuster identifiziert und zu geeigneten Präventionsfeldern zusammengefasst werden können. Im Anschluss erfolgt eine systematische Bewertung technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Prävention von Transportrisiken. Zur Unterstützung des Versicherungsvertriebs wird die Affinität bzw. Motivation von Produktions- und Handelsunternehmen für den Einsatz von Präventionsmaßnahmen untersucht. Das Buch richtet sich sowohl an Praktiker und Führungskräfte aus der Versicherungswirtschaft, die den Aufbau bzw. Ausbau eines Präventionskonzepts in Erwägung ziehen, als auch an strategische Entscheider in der Transportversicherung bei der Auswahl verschiedener Ansätze zur Risikoidentifikation und Prävention. Produktions- und Handelsunternehmen sowie Logistikdienstleister erhalten fundierte Entscheidungshilfen für die Ableitung geeigneter Präventionsmaßnahmen in ihren Transport- und Logistikprozessen. Wissenschaftler und Studierende finden in diesem Buch Informationen zur Anwendungen der Präventionstheorie im Versicherungskontext sowie Ansätze zur Übertragung der High-Reliability-Theorie und Normal-Accident-Theorie auf die Transportversicherung.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Empfehlungen für die Ausgestaltung eines Präventionskonzepts in der Transportversicherung1
Geleitwort Prof. Dr. Ute Werner6
Geleitwort Prof. Dr. Elgar Fleisch8
Vorwort10
Inhaltsverzeichnis12
Abbildungsverzeichnis18
Tabellenverzeichnis22
Abkürzungsverzeichnis24
Zusammenfassung28
Abstract29
I Problemstellung30
I.1 Motivation und Handlungsbedarf31
I.2 Forschungslücke und Forschungsfragen35
I.2.1 Identifikation der Forschungslücke35
I.2.2 Forschungsfragen41
I.3 Forschungskonzeption41
I.3.1 Wissenschaftstheoretische Positionierung und Forschungsgegenstand42
I.3.2 Theoretisches Vorverständnis44
I.3.3 Forschungsmethodik und Forschungsprozess47
I.4 Aufbau51
II Stand der Forschung und Problemkonkretisierung54
II.1 Grundlagen des Transportrisikos54
II.1.1 Vorstellung des Risikobegriffs und Ansatzpunkt für Prävention54
II.1.2 Rolle des Transports in Wertschöpfungsnetzwerken61
II.1.3 Transportrisiko als Bestandteil des Supply Chain-Risikos68
II.2 Ansätze für den Umgang mit Transportrisiken74
II.2.1 Ansätze aus dem Supply Chain Management75
II.2.2 Möglichkeiten ubiquitärer Informationssysteme81
II.2.3 Transportversicherung als Option zur Übertragung von Risiken85
II.3 Theoretische Ansätze zur Erklärung des Einflusses von Präventionsmaßnahmen95
II.3.1 Theorieauswahl im anwendungsorientierten Forschungsprozess95
II.3.2 Ansätze zum Umgang mit der Informationsasymmetrie auf Versicherungsmärkten99
II.3.3 Konfigurationstheorie als Erklärungsansatz für die Ausgestaltung eines situationsspezifischen Präventionskonzepts103
II.4 Prävention als problemorientiertes Lösungskonzept108
II.4.1 Strukturelle Herausforderungen der Transportversicherung109
II.4.2 Auswirkungen auf die Produktgestaltung in der Versicherungswirtschaft117
II.4.3 Wirtschaftliche Auswirkungen der Prävention auf die Versicherungsgesellschaft128
II.4.4 Herausforderungen bei der Einführung eines Präventionskonzepts139
II.5 Zusammenfassung147
III Analyse versicherungsrelevanter Einflussfaktoren des Transportrisikos150
III.1 Ursachengetriebene Strukturierung von Transportrisiken150
III.1.1 Methodik und grundlegende Übersicht über Transportrisiken150
III.1.2 Problemfeld Verlust154
III.1.3 Problemfeld negative Umwelteinflüsse157
III.1.4 Problemfeld menschliches und technisches Versagen161
III.1.5 Entwicklung einer Schadenpyramide für Transportschäden162
III.2 Untersuchung von Transportschäden in der Versicherungswirtschaft165
III.2.1 Vorgehensmethodik für die Schadendatenanalyse zur Untersuchung von versicherten Transportrisiken165
III.2.2 Deskriptive Analyse der Schadendaten172
III.2.4 Untersuchung von Einflussfaktoren für Großschäden im Transport194
III.3 Bestimmung des Risikos versicherter Schweizer Transporte203
III.4 Zusammenfassung215
IV Identifikation und Bewertung geeigneter Präventionsmaßnahmen218
IV.1 Klassifikation von Präventionsmaßnahmen und Vorgehensmethodik219
IV.1.1 Klassifikation von Präventionsmaßnahmen219
IV.1.2 Ableitung von Bewertungskriterien für Präventionsmaßnahmen223
IV.1.3 Vorgehensmethodik zur Analyse des Präventionspotentials von Präventionsmaßnahmen226
IV.2 Identifikation und Bewertung technischer Präventionsmaßnahmen232
IV.2.1 Identifikation technischer Präventionsmaßnahmen232
IV.2.2 Bewertung der technischen Präventionsmaßnahmen238
IV.3 Identifikation und Bewertung der organisatorischen Präventionsmaßnahmen246
IV.3.1 Die Rolle der Verpackung und Ladungssicherung bei der Prävention von Transportschäden246
IV.3.2 Identifikation ursachenbezogener organisatorischer Präventionsmaßnahmen250
IV.3.3 Wirkungsbezogene organisatorische Präventionsmaßnahmen254
IV.4 Ableitung des Maßnahmenrasters und Handlungsempfehlungen256
IV.4.1 Maßnahmenraster zur Prävention von Transportrisiken256
IV.4.2 Handlungsempfehlungen für die Versicherungsgesellschaft260
IV.5 Zusammenfassung263
V Präventionsaffinität des Versicherungsnehmers266
V.1 Entwicklung des Reifegradmodells der Prävention266
V.1.1 Theoretische Ansätze aus der Sicherheitsforschung als Grundlage für die Ausgestaltung eines situativen Präventionskonzepte267
V.1.2 Reifegradmodell für die Beschreibung der Präventionsaffinität des Versicherungsnehmer275
V.2 Untersuchung der Einflussfaktoren auf die Präventionsaffinität des Versicherungsnehmers287
V.2.1 Entwicklung von Hypothesen zur positiven Beeinflussung der Präventionsaffinität des Versicherungsnehmers288
V.2.2 Untersuchungsmethodik und Entwicklung der Konstrukte295
V.2.3 Deskriptive Analyse von Motiven und Treibern des Präventionseinsatzes aus Perspektive der Versicherungsnehmer304
V.2.4 Ergebnisse des Analysemodells und Hypothesenprüfung309
V.2.5 Wissenschaftliche und praxisorientierte Implikationen für die Ausgestaltung des Präventionskonzepts316
V.3 Zusammenfassung321
VI Schlussbetrachtung324
VI.1 Rekapitulation wesentlicher Ergebnisse324
VI.2 Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn329
VI.3 Handlungsempfehlungen für die Versicherungspraxis330
VI.4 Grenzen und weiterer Forschungsbedarf333
Literaturverzeichnis338
Anhang386
A.1 Quantile-Quantile-Plot zur Verteilungsprüfung386
A.2 Tabellarische Zuordnungen der Merkmalsausprägungen gemäß k-Modes-Algorithmus387
A.3 Verzeichnis der Gesprächspartner für die Ausgestaltung des Präventionskonzepts390
A.4 Übersicht über die theoretischen Konstrukte393
A.5 Fragebogen der empirischen Datenerhebung bei Versicherungsnehmern397

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