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Energetische Nutzung von Erdöl - Künftige Entwicklung, Reserven und Prognosen

Künftige Entwicklung, Reserven und Prognosen

eBook Energetische Nutzung von Erdöl - Künftige Entwicklung, Reserven und Prognosen Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
19
Seiten
ISBN
9783640141890
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
10,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Note: 1,3, Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Göttingen, Veranstaltung: Erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Geschichte des Menschen spielte die Energieversorgung schon immer eine
elementare Rolle. Im Zuge der industriellen Revolution bis hin in unsere moderne Zeit ist der
Anspruch und Verbrauch an Energieträgern enorm angestiegen. Eine gut funktionierende
Energieversorgung stellt die Basis dar, auf welcher sich ein Staat, Industrie und ein
gemeinsames Beisammensein entwickeln kann bzw. im Wohlstand leben kann.
Unter den Energieträgern gibt es einen Herausragenden, der wie kein anderer einen so
hohen Anteil (40,9 %) an dem derzeitigen Weltprimärenergieverbrauch (ca. 450 EJ)
einnimmt und in einem so erheblichem Maße die Geschehnisse auf unserer Erde beeinflusst
[1]. Gemeint ist das Erdöl, welches zum größten Teil im energetischen Bereich verwertet
wird, wie z.B. zur Wärme- und Kraftstofferzeugung. Weltweit werden 95 % der
Motorenbenzine aus Erdöl gewonnen, Dieselöl für Autos und Schiffe, Kerosin für den
Flugverkehr, Heizöl für Fabriken und Haushalte [2]. In der Industrie wird es auch für nicht
energetische Zwecke eingesetzt, wie z.B. zur Herstellung von Schmier- und Maschinenölen,
Lösungsmitteln, Kunst- und Farbstoffen, Waschmitteln, pharmazeutischen Produkten und
vielen anderen chemischen Verbindungen .
Allerdings ist für uns das Erdöl und somit auch die Energie, die aus Erdöl 'gewonnen' bzw.
umgewandelt wird, mittlerweile zu etwas Selbstverständlichem geworden. Erdöl ist einfach
da! Das jedoch die Erdölressourcen auch mal zu Ende gehen könnten, wird einem im Alltag
gar nicht so recht bewusst. Der energieintensive Lebensstil der westlichen Industriestaaten
hat in nur wenigen Jahrzehnten praktisch die Hälfte des schwarzen Goldes verbraucht,
welches sich in Jahrmillionen angesammelt hat [3]. Im Ungefähren kann man sich also
ausrechnen, dass unsere Erdölressourcen auf dieser Erde nicht mehr lange ausreichen und
das die dann fehlenden 40,9 % am globalen Primärenergieverbrauch (PEV) durch andere
Energieträger substituiert werden müssen. Daher gilt schon heute, dass wir möglichst
schonend mit unseren Ressourcen umgehen und auch alternative Energien in unser
Energieversorgungskonzept mit integrieren. Die alternativen Energien tragen derzeit
allerdings nur zu einem relativ geringem Maße ( 5,53 %) am globalen PEV bei, sodass sich
unser Alltag und Leben stärker denn je am Erdöl orientiert [1].

Lars Pingel wurde 1983 in Fürstenhagen geboren und studierte nach dem Abitur Wirtschaftsingenieurwesen (Umwelt) sowie Erneuerbare Energien in Göttingen. Im Rahmen des Studiums arbeitete er ein Semester im ecuadorianischen Regenwald. Dort fokussierte er sich vor allem auf den Erhalt und die Wiederaufforstung des Amazonas und plante ein Wasserkraftwerk für eine indianische Dorfgemeinschaft. Seit 2008 arbeitet er als Ingenieur bei den Städtischen Werken in Kassel und versucht die Erneuerbaren Energien in Einklang zu einer nachhaltigen und entschleunigten Gesellschaft zu bringen. Mehr dazu findet man in seiner Arbeit \Die Beschleunigung des Fortschritts\. Neben seiner Berufung musiziert er gern auf dem Klavier und der Gitarre und interssiert sich für Geschichte.

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