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E-Book

Erben und vererben: Steuerrecht im Detail

Verlageload24 gmbh
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl81 Seiten
ISBN9783037566329
FormatPDF/ePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis2,49 EUR

Unsere eBook-Reihe zum Thema Erbschaft­steuerrecht zeigt einen Weg für den mün­digen Staats- und Steuerbürger auf, auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer unbeschadet dem derzeitigen Gesetzesdilemma zu entkommen. Das richtige Vererben beziehungsweise Verschenken hängt auch – und gerade – von dem jeweiligen Nachlassgegenstand ab. Dieses eBook geht daher ins Detail und befasst sich mit dem Objekt der Übertragung. Es macht einen Unterschied, ob ein Unternehmen, ein Mietshaus oder Wertpapiere vererbt beziehungsweise verschenkt werden. Damit sind verschiedene Fragen verbunden: Was mache ich als (künftiger) Erblasser bei nur einem wertvollen Nachlassgegenstand und mehreren Erben? Was bei mehreren Gegenständen, aber nur einem Erben und mehreren Freunden? Wie wird ein Betrieb vererbt? Wie werden Beteiligungen übertragen? Was geschieht bei Auslandsvermögen? Antworten gibt dieses eBook. (Hinweis: Die Inhalte dieses eBooks beziehen sich auf die deutsche Rechtslage.)

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Leseprobe

Fall 4: Komplexer Nachlass – Übertragung auf eine GmbH bzw. auf eine GbR

• Juristische Personen als Erben
• Personengesellschaften als Erben
• Gleitender Übergang

Beispiel: Der Testlauf vor dem Testament

Der rüstige Witwer W, der reichlich Vermögen (Mietshaus und Wertpapiere; Steuerwert: je 1 Mio. €) angehäuft und zwei Kinder gezeugt hat, ist erschüttert über die Schlagzeilen über Altersdemenz und Alzheimer. Dennoch möchte er seinen Reichtum noch nicht endgültig aus der Hand geben und noch einige Jahre aktiv „mitmischen“.

Die spätere Erbfolge soll jedoch schon in die Wege geleitet werden, da dem W die Vorstellung eines Testaments auf dem Sterbebett ein Greuel ist: Die schwierige Hausverwaltung soll der Sohn (S) übernehmen, der Wertpapierbestand von der Tochter (T) kontrolliert werden.

Vorüberlegungen

Anstelle der testamentarischen Zuwendung einzelner Gegenstände an einzelne Personen können im Vorfeld der Generationennachfolge auch Gesellschaften mit Familienmitgliedern als Gesellschaftern gebildet werden.

Auf diese Weise lässt sich erstens ein fließender Übergang bewerkstelligen (der Übergeber ist als Gesellschafter weiterhin entscheidungs- und kontrollbefugt).

Zweitens kann man durch solche „Parkgesellschaften“ bei einer noch nicht endgültig feststehenden Vermögenszuordnung einen gesellschaftsrechtlichen „Testlauf“ vorschalten. Als Parkgesellschaften für die Vermögensverwaltung bieten sich Personengesellschaften (meist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, auch GbR genannt) an.

Ein anderes Ziel, nämlich ein reines Erbschaftsteuersparmotiv, wird mit der Gründung einer „vorgeschalteten“ GmbH verfolgt, wenn die Wirtschaftsgüter des Übergebers auf diese von ihm neu gegründete Kapitalgesellschaft übertragen werden. Im Nachlass des Übergebers (Erblassers) befinden sich sodann nicht die Wirtschaftsgüter (bzw. die Wirtschaftsgütereinheiten wie ein Unternehmen), sondern die GmbH-Geschäftsanteile.

Umgekehrt ist der Sachverhalt zu beurteilen, wenn die potenziellen Erben eine „Nachlass-GmbH“ (s. unten) gründen und der Übergeber (Erblasser) die GmbH als Erbin einsetzt.

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Grundlagen des Erbschaftsteuerrechts3
Grundfälle, orientiert an den Nachlassgegenständen6
Fall 1: Sechs Nachlassgegenstände, ein Erbe6
Fall 2: Ein Nachlassgegenstand, sechs Erben9
Fall 3: „Objekttestament“ (mehrere Nachlassgegenstände) und Aufteilung14
Fall 4: Komplexer Nachlass – Übertragung auf eine GmbH bzw. auf eine GbR17
Fall 5: Übertragungen zu Lebzeiten, insbesondere die vorweggenommene Erbfolge21
Fall 6: Exkurs Schenken oder Vererben28
Fall 7: Einfamilienhaus und Mietshaus als Nachlassgegenstand32
Fall 8: Überlegungen bei der Unternehmensnachfolge (Einzelunternehmen)41
Fall 9: Nachfolge in Unternehmensbeteiligungen, insbesondere in GmbH-Geschäftsanteile46
Fall 11: Nachfolge bei Kapitalvermögen55
Fall 12: Vermögensübertragung auf eine ausländische Stiftung oder einen Trust58
Fall 13: Land- und forstwirtschaftliches Vermögen60
Fall 14: Lebensversicherungen65
Fall 15: Sonstige Versicherungsansprüche70
Fall 16: Renten allgemein72
Fall 17: Auslandsvermögen und ausländische Steuer76

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