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Erziehung im Dritten Reich

Dargestellt an den Methoden der Frauen in der Säuglings- und Kleinkinderziehung und -pflege

AutorEllen Klinger
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2001
Seitenanzahl55 Seiten
ISBN9783832432096
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis48,00 EUR
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In dieser Hausarbeit setze ich mich mit der Erziehung im Dritten Reich auseinander. Als Paradebeispiel dient mir dazu die damalige Säuglings- und Kleinkindererziehung und -pflege. Die meisten Informationen boten sich mir durch Johanna Haarers Erziehungsratgeber „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“, erschienen 1934. Konkrete Vorstellungen über die NS-ideologischen Methoden und das Resultat daraus sind deutlich in „Mein Kampf“ von Adolf Hitler beschrieben, dem ich mich zuerst widmen möchte. Durch die Vereinfachung der Staatsform sollte eine Massenformation der gesamten deutschen Nation stattfinden. Mittel dafür war die Umerziehung zur Gleichschaltung. Diese Umerziehung machte auch vor den Kinderzimmern nicht halt. Das alltägliche Familienleben wurde der aktuellen Staatsräson angepasst. Eine glückliche Mutter-Kind-Beziehung verlor ihren Wert, statt dessen bestimmte die Partei das gesamte Leben eines jeden Deutschen und zwar rund um die Uhr. Den meisten Betroffenen war sicher nicht bewusst, dass selbst ihre Säuglinge lediglich als politische Funktion existierten, ergo um dem Staat zu dienen. Es ging darum die Kinder zu unerbittlichen Soldaten und zu werdenden Müttern zu erziehen. Diese Haltung wird von Haarer an mehreren Stellen bestätigt. Den Herrschern des autoritären Regimes ging es darum, die „plötzliche“ Machtübernahme in der Bevölkerung ideologisch zu verwurzeln, zu verzweigen und wachsen zu lassen. So sollten in der Erziehung die Fundamente zur Machterhaltung gelegt werden. Der Staat suchte deshalb außerdem sich seinen Weg in die Schulen und damit ins öffentliche Leben der Kinder zu bahnen. Darüber hinaus wurde eine Zwangsmitgliedschaft über politische Einrichtungen verhängt, z.b. in der Hitlerjugend und dem BDM etc. Durch die Gunst des Volkes, das entsprechend erzogen wurde, sollte eine Volksherrschaft gesichert werden. Dass dies tatsächlich im Nationalsozialismus gelang, zeigt sich in den Durchhalteparolen zum Endsieg, die kompromisslos von der breiten Bevölkerung angenommen wurde. Festzuhalten ist, dass der Nationalsozialismus ohne das Mitwirken der Nation keineswegs diesen brutalen Einfluss gehabt hätte. Hitlers Meinungen und Vorstellungen entsprachen denen vieler Deutscher, bedingt durch die Arbeitslosenzahl, der innenpolitischen Lage der Weimarer Republik etc. Schon allein deshalb konnte eine Umerziehung, auch im Familienleben stattfinden. Um diesen Einfluss genauer zu durchleuchten, lohnt es sich, [...]

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