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Europäisch-Marokkanische Partnerschaft - Demokratisieren oder Stabilisieren?

Demokratisieren oder Stabilisieren?

eBook Europäisch-Marokkanische Partnerschaft - Demokratisieren oder Stabilisieren? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Seitenanzahl
140
Seiten
ISBN
9783638817448
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
24,99
EUR

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,6, Universität Leipzig, 190 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat zwei zentrale Thesen der aktuellen Debatte um den Barcelona-Prozess aufgegriffen und anhand der neuen liberalen Theorie überprüft. Die häufig beklagte Asymmetrie in der EMP wurde in dieser Arbeit nicht bestätigt. Im Gegenteil charakterisieren eine mangelnde Asymmetrie und eine starke Interdependenz zwischen der EU und Marokko die Beziehungen. Diese Erkenntnis, die auf dem Interdependenz-Ansatz von Keohane/Nye basiert, vermag ebenso zu erklären, warum die EU Demokratisierung als Ziel proklamiert, aber kaum Demokratisierungserfolge unter den MDL aufweisen kann: Sie kann ihre Agenda nicht durchsetzen. Sowohl in der EU selbst, als auch insbesondere in den Verhandlungen mit den MDL ist sie deutlichen Restriktionen unterworfen. Die EU ist eben kein einheitlicher Block, sondern ein Konglomerat aus vielen verschiedenen Interessen. Es werden sich nur wenige Interessengruppen finden, die gegen ein demokratisches Marokko agieren; es gibt jedoch einige, die das europäische Angebot an Marokko begrenzen und die Mittel für andere Ziele verwenden möchten.
Die neue liberale Theorie nach Moravcsik hat einen geeigneten Rahmen geliefert, um die EMP am Beispiel Marokkos aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Dabei ist insbesondere deutlich geworden, dass Staaten keine Black Boxes sind. Sie stehen unter dem Druck vielfältiger gesellschaftlicher Interessen. Eine eher allgemeine Fragestellung wie in dieser Arbeit, die umfangreiche Verträge zwischen einem Staat und einem Staatenbund - was die Untersuchung noch verkompliziert hat - untersucht, kann die vielfältigen gesellschaftlichen Interessen, die das Vertragsergebnis beeinflusst haben, nur ansatzweise berücksichtigen. Studien, die hingegen einen gesellschaftlichen Akteur in den Mittelpunkt stellen, entsprechen zwar den Ansprüchen der liberalen Theorie, sie können aber keinen Überblick über zwischenstaatliche Beziehungen liefern, da sie stark punktuell ausgerichtet sind. Diese Arbeit hat durch die beispielhaft angeführten gesellschaftlichen Interessengruppen versucht, dem liberalen Ansatz zu folgen und die Gesellschaften in die Internationalen Beziehungen mit einzubeziehen.

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