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Europäische Union ohne Grenzen?

VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl173 Seiten
ISBN9783428524655
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis58,00 EUR
Anfang dieses Jahrzehnts schien der künftige Weg der Europäischen Union vorgezeichnet: Der Erweiterungsprozess sollte fortgesetzt werden, und der Vertiefungsprozess sollte in eine gemeinsame Verfassung münden. Mittlerweile tritt wieder etwas stärkere Skepsis zutage - sowohl gegenüber einem gemeinsamen Verfassungsvertrag als auch gegenüber einer unbedingten Erweiterung der Gemeinschaft, etwa um die Türkei. Im Verlauf der Tagung des Wirtschaftspolitischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik, die vom 14.-16. März 2006 in Göttingen statt fand, wurden unter dem Rahmenthema 'Europäische Union ohne Grenzen?' verschiedenste Aspekte von Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union sowohl bezüglich ihrer aktuellen Auswirkungen als auch ihrer künftigen Bedeutung diskutiert, wobei erste Erfahrungen mit der Osterweiterung der EU und der Europäischen Währungsunion reflektiert werden konnten.

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Paul J. J. Welfens: EU-Osterweiterung, Strukturwandel, Wachstum als Probleme der Wirtschaftspolitik10
Abstract10
A. EU-Osterweiterung10
B. Strukturwandel und Wachstum im Kontext der EU-Osterweiterung15
I. Fragen des Strukturwandels15
II. Einkommens- und Wachstumsperspektiven24
C. Wirtschaftspolitische Implikationen30
Literatur36
Joachim Ahrens, Martin Meurers und Carsten Renner: Spannungen im europäischen Mehrebenensystem durch heterogene Präferenzen: Zur Notwendigkeit einer flexibleren Integrationsstrategie der EU38
Abstract38
A. Einleitung38
B. Heterogene Präferenzen: Daten und Messgrößen40
I. Daten des Eurobarometer40
II. Ausprägung und Ursache unterschiedlicher Präferenzen41
III. Messgrößen für Heterogenität42
C. Bürgerpräferenzen in der EU43
I. Bürgerpräferenzen in der EU1543
II. Vergleich mit den Bürgerpräferenzen in den Beitrittsländern50
D. Ausblick auf künftige Entscheidungsprozesse in der EU54
E. Schlussbemerkung: Vorschläge für eine Flexibilisierung des europäischen Integrationsprozesses57
Literatur58
Joachim Starbatty: Sieben Jahre Währungsunion: Erwartungen und Realität60
Abstract60
Vorbemerkung60
A. Erste These: Die Konvergenzkriterien wurden weit und lax ausgelegt61
B. Zweite These: Die Annahme, dass die Währungsunion die EU einer politischen Zerreißprobe unterziehen werde, gilt nach wie vor64
C. Dritte These: Stabilitätskultur ist in der EU nicht gesichert66
D. Vierte These: Der gute Ruf der EZB beruht nicht auf ihrer Politik68
E. Fünfte These: Die Liquiditätsschwemme schlägt sich nicht so sehr in Preissteigerungen nieder, sondern begünstigt strukturelle Fehlentwicklungen74
F. Sechste These: Die Europäische Währungsunion hinkt eher noch stärker77
G. Siebte These: Das sanktionsbewehrte Regelsystem greift nicht, stattdessen folgen die Regeln dem Verhalten80
H. Achte These: Das Wechselkursventil ist verstopft, und die Arbeitsmärkte reagieren nicht flexibel auf die Herausforderungen82
I. Neunte These: Die deutsche Volkswirtschaft beschert als „Stillhalter ohne Prämie“ dem Euro-Club die Euro-Dividende und finanziert den Gegenwartskonsum der Defizitländer84
J. Zehnte These: Nur bei einem Ausscheiden Frankreichs oder Deutschlands unterliegt die Währungsunion einem dynamischen Prozess86
Literatur88
Anhang „Manifeste“90
Erstes Manifest der Euros-Skeptiker (MF Ohr I)90
Zweites Manifest der Euro-Skeptiker (MF Ohr II)91
Manifest der Euro-Optimisten (MF Bofinger)92
Gunther Schnabl: Grenzen der monetären Integration?96
Abstract96
A. Einleitung96
B. Die EU 27 als optimaler Währungsraum?97
I. Die klassische Theorie der optimalen Währungsräume97
II. Neuere Entwicklungen der Theorie der optimalen Währungsräume99
C. Theoretische Betrachtung und Empirische Messung100
I. Theoretische und empirische Evidenz100
II. Modellrahmen für die empirische Schätzung102
III. Schätzergebnisse103
D. Geldpolitik im heterogenen Währungsraum110
E. Schlussfolgerung112
Literatur112
Daniel Gros: Economic aspects of Turkey’s quest for EU membership114
Zusammenfassung114
A. Introduction114
B. How much will it cost? Some illustrative calculations115
C. A special relationship? Trade integration and the EU-Turkey customs union118
D. The human potential of the Turkish economy: Dynamic demography coupled with insufficient human capital formation120
I. Demographic dynamics120
II. Human capital accumulation122
III. Duality124
E. The outlook for growth125
F. Migration127
G. Concluding remarks128
References129
Rainer Klump und Lars Pilz: Mehr Integration durch die ,Methode der offenen Koordinierung‘? – Das Beispiel der Beschäftigungspolitischen Leitlinien im Rahmen der Lissabon-Strategie130
Abstract130
A. Einleitung130
B. Von der Strategie von Essen zur Revision der Lissabon-Strategie: Die Wandlungen der Europäischen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik132
I. Die Strategie von Essen132
II. Der Luxemburg-Prozess und die Europäische Beschäftigungsstrategie133
III. Die Lissabon-Strategie und die Methode der offenen Koordinierung136
IV. Die Revision der Lissabon-Strategie und die Integrierten Beschäftigungspolitischen Leitlinien138
C. Wirtschaftspolitische Problemfelder143
I. Warum eine Koordinierung der Beschäftigungspolitik auf europäischer Ebene notwendig ist143
II. Ist eine neue Integrationsmethode notwendig?145
III. Ist die Methode der offenen Koordinierung Erfolg versprechend?149
D. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen153
Literatur154
Roland Kirstein und Annette Kirstein: Europäischer Verbraucherschutz – Ausdruck grenzenloser Regulierungswut oder sinnvoller Schutz für Käufer? Erkenntnisse aus einem Laborexperiment158
Abstract158
A. Einleitung158
B. Gesetzliche Gewährleistung und vertragliche Garantie160
C. Ein Experiment zu Lemons-Märkten163
D. Wirtschaftspolitische Implikationen169
Literatur172
Autoren und Herausgeber174

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