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Familiendynamik bei Belastungen durch umschriebene Lern- und Leistungsstörungen

Familiäre Bedingungen der Bewältigung dyskalkulatorischer Entwicklungsstörungen bei Mädchen und Jungen. E-BOOK

AutorUlrich Hain
VerlagV&R Unipress
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl322 Seiten
ISBN9783862344574
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis60,00 EUR

Dieses Buch stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung der Alltagstheorien von Familien dar, die von umschriebenen Lern- und Leistungsstörungen betroffen sind. Untersucht werden die für objektive Maßstäbe schwer zugänglichen Veränderungen im eigenen Erleben und im familiären Zusammenleben, die diese Störungen verursachen. Dazu wurden zwei Fragebögen zu Erfahrungen mit der Mathematik (KITEF und ELTEF) entwickelt und 450 Schülerinnen und Schülern des 2. bis 5. Schuljahrgangs vorgelegt. Die Studie behandelt Lehr- und Lernprozesse im Schulunterricht, testdiagnostische Verfahren, Behandlungsmöglichkeiten, Selbstkonzept und Kausalattribution, Stress und Stressbewältigung sowie die Moderatorvariable Familie. Es stellte sich heraus, dass manche der bisher als wirksam geltenden Interventionen für Unterricht und Therapie in Frage zu stellen sind.



Ulrich Hain ist Grundschullehrer und Diplom-Supervisor. Er arbeitet als Diagnostiker, Dyskalkulietherapeut, externer Teamberater und akkreditierter Lehrerfortbildner sowie in der beruflichen Weiterbildung zum Dyskalkulietherapeuten.

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Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort12
1 Einleitung14
1.1 Fragestellung14
2 Lern- und Leistungsstörungen16
2.1 Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten17
2.2 Erkenntnisstand und Annahmen zur Dyskalkulie21
2.3 Ätiologie und Verlauf28
2.4 Zusammenfassung43
3 Lehr- und Lernprozesse im schulischen Unterricht46
3.1 Der Stoffplan für das Unterrichtsfach Mathematik in den Schuljahren 1 und 246
3.2 Lehr- und Lernprozesse im Mathematikunterricht der Grundschule48
3.3 Einige Anmerkungen zu Lernen und Behalten49
3.4 Leistungsbeurteilung und Zensurenvergabe52
3.5 Handlungen und Vorstellungsbilder54
3.6 Störungsbilder im Zusammenhang mit Dyskalkulie55
3.7 Folgerungen für den Rechenunterricht58
3.8 Fachdidaktik und Neurowissenschaft62
3.9 Zusammenfassung65
4 Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten66
4.1 Definitionen und Klassifizierung66
4.2 Qualitätsanforderungen an Diagnostik und Behandlung67
4.3 Besonderheiten und Probleme der Diagnose69
4.4 Rechtliche Aspekte70
4.5 Prinzipien der Behandlung71
4.6 Zusammenfassung80
5 Testdiagnostische Verfahren zur Überprüfung der Fertigkeiten im Rechnen82
5.1 Kriterien für die Diagnose »Rechenschwäche« in Klinik und Praxis83
5.2 Möglichkeiten und Grenzen der sicheren Diagnostik im Unterricht der Grundschule94
5.3 Zusammenfassung99
6 Die Diagnose: »Dyskalkulie« – Belastung für alle Familienmitglieder?102
6.1 Phänomenbeschreibung103
6.2 Unterschiedliche Auswirkungen und unterschiedliches Erleben der Belastung108
6.3 Auf Familien bezogene vorläufige Annahmen122
6.4 Zusammenfassung123
7 Selbstkonzept und Kausalattribution126
7.1 Zur Begriffsbestimmung: Selbstkonzept126
7.2 Kausale Attribution und Kontrollüberzeugung133
7.3 Selbstkonzept und Schulleistung141
7.4 Zur Bedeutung familialer Einflüsse auf das Selbstkonzept von Schulkindern152
8 Stress und Stressbewältigung156
8.1 Das Konzept der Bewertung und die Stresstheorie156
8.2 Untersuchungen und Ergebnisse der Lazarus-Gruppe159
8.3 Stress und Stressbewältigung bei Schulkindern167
9 Datenerhebung und empirische Untersuchung176
9.1 Beschreibung der Untersuchungsziele176
9.2 Aufbau und Beschreibung des Projektes181
9.3 Detailbeschreibung und Ergebnisse des Vortests184
9.4 Statistische Methoden der Hauptstudie192
9.5 Empirische Untersuchungsergebnisse aus der Hauptstudie206
9.6 Auswertung und Interpretation der Hauptstudie235
10. Alltagstheorien der Betroffenen246
10.1 Erklärungsmuster und Alltagstheorien in den Familien247
10.2 Zur Dynamik der Interaktion von Lehrern, Eltern und Therapeuten251
10.3 Möglichkeiten und Grenzen der Inanspruchnahme von Hilfe und Beratung255
11 Die Familie als Moderatorvariable260
11.1 Familiäre Bedingungen von Teilleistungsschwächen261
11.2 Elterlicher Erziehungsstil und subjektive Belastungsreaktionen des Kindes263
11.3 Positive Parenting Program: Triple P268
11.4 Optimierung entwicklungsförderlicher Bedingungen270
11.5 Zusammenfassung274
12 Ausblick276
Abbildungen280
Tabellen, Übersichten und Zeichnungen282
Tabellen282
Übersichten283
Zeichnungen283
Anhang284
Anhang 1: KITEF Kindertheoriefragebogen285
Anhang 2: KITEF-S Kindertheoriefragebogen Schule289
Anhang 3: ELTEF Elterntheoriefragebogen293
Anhang 4: Übersicht teilnehmender Schulen in Südniedersachsen297
Anhang 5: Merkblatt für Eltern300
Anhang 6: Diagnosebogen I zur gesonderten Überprüfung von Rechenfertigkeiten und Zahlenverarbeitung GÜRZ301
Anhang 7: Diagnosebogen II zu Schwierigkeiten im Mathematikunterricht nach Chaudhuri304
Anhang 8: Diagnosebogen III Beeinträchtigungen beim Erlernen des Rechnens306
Anhang 9: Diagnosebogen IV Dekadische und strukturelle Analogie308
Anhang 10: Elternbrief zur Dyskalkulie309
Anhang 11: Elternbrief Blicktraining311
Literatur314

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