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Frauenliteratur! Gibt es die tatsächlich?

AutorErmira Islami
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl21 Seiten
ISBN9783638028851
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: gut, Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz) (Universität Freiburg (Schweiz)), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Im Rahmen des Hauptseminars Cultural Studies, werde ich versuchen 'die Weibliche Schreibweise' mittels Untersuchungen als solche zu erkennen und zu beschreiben. Die Frage ob 'Frauen anders Schreiben' drückt die fast schon naive Neugier aus, ob man einem Text gewissermassen ansieht, von wem - Mann oder Frau - er verfasst wurde. Der Begriff 'Frauenliteratur' erfasst die Frage nach spezifisch weiblichen Inhalten, sowie die Frage nach einem spezifisch weiblichen Stil. Der Begriff 'Stil' ist nicht nur als reiner 'Schreibstil' zu verstehen, sondern umfasst auch die thematischen Eigenheiten weiblichen Schreibens. Der Begriff 'Frauenliteratur' löst oft pejorative Konnotation aus, weil damit die 'Frauenliteratur' als eine bestimmte Textgattung gemeint wird, die sich auf vermeintlich weibliche Inhalte konzentriert und im deutschsprachigen Raum vorwiegend als Trivialliteratur bezeichnet wird. Warum es so ist und was unter 'Frauenliteratur' gemeint wird, erkläre ich in den Kapiteln 2.1-2.3 und ergänze es mit Merkmalen, die in der weiblichen Schreibweise vorkommen. Danach konzentriere ich mich auf das Thema Frauensprache. Hauptteil dieser Arbeit ist die Analyse zweier Texte der bekannten Schriftstellerinnen Marlene Streeruwitz und Angela Krauss. Nachdem ich allgemein ihre Werke und ihre Ansätze über die weibliche Schreibweise erläutere, komme ich zu Einzelheiten zweier Werke: 'Ocean Driver' von Marlene Streeruwitz und 'Weggeküsst' von Angela Krauss. Im Kapitel 'Themen, Form und Protagonisten' vergleiche ich diese zwei Werke und versuche herauszustellen, ob Frauen tatsächlich eine andere Schreibweise haben und genauer, ob dies nur für Frauen zutrifft. Bei der vorliegenden Arbeit geht es darum, zu erklären, ob es eine weibliche Schreibweise gibt, wenn ja, wodurch ist sie charakterisiert. Vor allem: warum ist die Literatur, die von Frauen geschrieben ist, als leicht erkennbare Literatur oder unter Trivialliteratur einzuordnen. Auch viele andere Aspekte, die von der Analyse der oben genannten Werke entstammen, werde ich in der Zusammenfassung einbringen.

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