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G. Bruno: Le Tour de la France par deux Enfants. Ein Spiegelbild der Dritten Republik?

eBook G. Bruno: Le Tour de la France par deux Enfants. Ein Spiegelbild der Dritten Republik? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seitenanzahl
25
Seiten
ISBN
9783638529877
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum ein anderes Buch hat G. Brunos Le Tour de la France par deux Enfantsmehrere Generationen junger Franzosen nachhaltig beeinflusst und sich tief ins nationale Gedächtnis eingeprägt - ein 'Buch mit Langzeitfolgen, dessen wirkungsgeschichtliche Spuren bis in unsere Gegenwart reichen.' Allein die Auflagenzahl ist beeindruckend: Ende des 20. Jahrhunderts lag sie bei ungefähr achteinhalb Millionen Exemplaren, und die Zahl der Leser dürfte ein Vielfaches davon betragen, dennLe Tour,wie es im Folgenden kurz genannt wird, war in öffentlichen und in Schulbibliotheken ein höchst begehrtes Ausleihobjekt. Kein Wunder, war doch das 1877 erschienene Schulbuch als Wissensquelle so vielfältig wie wenige andere. Seine jungen Leser lernten berühmte Persönlichkeiten, typische Handwerke, Bräuche, Tierrassen usw. der einzelnen Regionen Frankreichs kennen und bekamen auch und vor allem in moralischen und staatsbürgerlich-patriotischen Fragen klare Antworten und Handlungsanweisungen mit auf den Lebensweg. Außerdem wurdeLe Tourfür viele Kinder, besonders für diejenigen in den ländlichen Regionen, die häufig noch nie weiter als bis zur nächst größeren Stadt gereist waren, zu einer Art Fenster zur 'großen, weiten Welt' (sprich Frankreich), konnten sie doch auf zahlreichengravures instructivesDinge und Orte bestaunen, die sie nie zuvor gesehen hatten. Diese Arbeit richtet das Hauptaugenmerk auf die Darstellung Frankreichs, seiner Geschichte, seiner Menschen und seiner Werte. Um systematisch zu untersuchen, wie dieses Bild, ja diese Vision von Frankreich, entsteht und aussieht, und um auf möglichst viele Aspekte vonLe Toureingehen zu können, wird die Arbeit nach einer kurzen Einführung zu Autor und Werk (Kap. 2) in zwei große Themenkomplexe aufgeteilt. Sie werden in Anlehnung an Jean-Pierre Bardos unter dem Titel 'Form und Wissen' und 'Moral und Ideologie' zusammengefasst. Kapitel 3, 'Form und Wissen', versucht also zunächst, den Text literarisch einzuordnen und beschäftigt sich mit der Rahmenhandlung, der didaktischen Konzeption, den Textebenen und den Bildern, sowie mit dem vermittelten Wissen aus den unterschiedlichen Disziplinen. Diese Betrachtungen bilden in gewisser Weise die Grundlage für Kapitel 4, 'Moral und Ideologie'. Dort soll gezeigt werden, wie insbesondere mithilfe der Disziplinen Geschichte, Geographie undenseignement civiqueein ganz bestimmtes Bild von Frankreich und der noch jungen Dritten Republik gezeichnet wird. [...]

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