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Genealogie und Gesundheitsförderung aus persönlichkeitspsychologischer Sicht

AutorChristoph Klotter
VerlagPabst Science Publishers
Erscheinungsjahr2001
Seitenanzahl320 Seiten
ISBN9783935357821
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR
In der ersten Hälfte der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts erlebte die Gesundheitsförderung in Deutschland eine "Konjunktur". Weder diese Konjunktur noch deren jäher, durch die damalige Bundesregierung eingeleiteter Einbruch im Jahre 1996 ist bislang hinreichend analysiert worden. Hier liegt nun eine Analyse vor, die zum einen aufzeigt, mit welchen Hoffnungen und mit welchem Menschenbild der Aufschwung der Gesundheitsförderung verbunden war, die zum anderen darstellt, warum das Projekt der Gesundheitsförderung zumindest auf der politischen Ebene in gewisser Weise gescheitert ist. Am Beispiel einer spezifischen Interventionsform wird die Gesundheitsförderung quantitativ und qualitativ evaluiert und historisch verortet.  

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Kapitelübersicht
  1. Inhalt und Einleitung
  2. Aktuelle Gesundheitsförderung und das Objekt der Genealogie sowie der Evaluation
  3. Psychologie als Geistes- oder Naturwissenschaft
  4. Genealogie: Grundkonzepte, Methodologie und Subjektkonzeptionen
  5. Die Genealogie im Verhältnis zu anderen wissenschaftstheoretischen Positionen
  6. Genealogische Methodologie und Evaluation
  7. Das Gesundheitsförderungsbeispiel für die genealogische Analyse und für die qualitative und quantitative Evaluation
  8. Quantitative Evaluation der Kompaktprogramme
  9. Qualitative Evaluation der Kompaktprogramme
  10. Die genealogische Analyse der Kompaktprogramme
  11. Zusammenfassung und Literatur
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
0 Einleitung10
Kurzübersicht10
Das Anliegen der vorliegenden Arbeit11
Zur Entstehungsgeschichte dieser Arbeit14
Zur Inhaltsübersicht17
1 Aktuelle Gesundheitsfärderung und das Objekt der Genealogie sowie der Evaluation22
Gesundheitsförderung und ihre Evaluation im historischen Kontext22
Vorläufige Bezugspunkte einer historischen Analyse von Gesundheitsförderung26
Das Objekt der evaluativen und genealogischen Analysen: Die Kompaktprogramme gegen Übergewicht und Bluthochdruck30
2 Psychologie als Geistes- oder Naturwissenschaft32
Erklärende und verstehende Psychologie32
Erklärende Psychologie45
3 Genealogie: Grundkonzepte, Methodologie und Subjektkonzeptionen56
Kants Definition von Aufklärung57
Foucaults Stellung zu Kant und zu dessen Aufklärungsbegriff63
Nietzsche und die Genealogie68
Foucault im Anschluß an Nietzsche: Die Ausformulierung der Genealogie zu einer Methode72
4 Die Genealogie im Verhältnis zu anderen wissenschaftstheoretischen Positionen76
Idealtypen bei Max Weber76
Hermeneutik und Genealogie81
Die Psychoanalyse als Aufklärung, Hermeneutik und Genealogie95
Psychoanalyse und Genealogie103
Die Kritische Theorie und die Genealogie107
5 Genealogische Methodologie und Evaluation (Grundprinzipien qualitativer und quantitativer Forschung)118
Konsequenzen aus der theoretischen Darstellung der Genealogie für eine Methodologie der Genealogie und für die Evaluation118
Die genealogische Methodologie nach Foucault126
Konsequenzen aus der Genealogie für qualitative und quantitative Methoden145
Grundprinzipien quantitativer und qualitativer Evaluation148
Qualitative Evaluation152
6 Das Gesundheitsfärderungsbeispiel für die genealogische Analyse und für die qualitative und quantitative Evaluation172
Skizzierung der Kompaktprogramme anhand von Dokumenten172
Kritische Reflexion der Kompaktprogramme in der Öffentlichkeit179
Klärungen zu der Darstellung der Kompaktprogramme aus heutiger Sicht186
7 Quantitative Evaluation der Kompaktprogramme202
Die Darstellung der Evaluation in der Öffentlichkeit202
Das Kompaktprogramm gegen Übergewicht im Lichte des Abschlußberichtes (nach Ende der Modellprojektphase)204
Weitere Studien zu dem Kompaktprogramm gegen Übergewicht205
Das Kompaktprogramm gegen Bluthochdruck im Lichte des Abschlu berichtes (nach Ende der Modellprojektphase)209
Ein Vergleich von adipösen und hypertonen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kompaktprogramme210
Einschätzung der quantitativen Evaluation der Kompaktprogramme gegen Übergewicht und Bluthochdruck211
8 Qualitative Evaluation der Kompaktprogramme218
Qualitative Studien zu dem Kompaktprogramm gegen Übergewicht220
Auswertung von zwei katamnestischen, exemplarischen Interviews228
A) Die Gräfin228
B) Die Nette247
9 Die genealogische Analyse der Kompaktprogramme258
Bezüge zwischen den Kapiteln 2-5 und der genealogischen Analyse der Kompaktprogramme258
Die genealogische Analyse und die Kompaktprogramme274
A) Diskurse über die und Praktiken bezüglich der Adipositas275
B) Diskurse über die und Praktiken bezüglich der essentiellen Hypertonie283
Zur Geschichte der Prävention292
Zur Aktualität von Prävention und Gesundheitsförderung301
10. Zusammenfassung310
11. Literatur312

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