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E-Book

Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens

AutorAngela Steidele
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl334 Seiten
ISBN9783458768906
FormatePUB/PDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Adele Schopenhauer, Schriftstellerin, Künstlerin und Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer, und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen verband eine Liebesbeziehung, die leidenschaftlicher, turbulenter und skandalöser nicht hätte sein können.

<p>Angela Steidele, geb. 1968, Dr. phil., erforscht die Geschichte der Frauenliebe vor Erfindung der »Homosexualität« (1869). Ihrer Dissertation »Als wenn du mein Geliebter wärest.« <em>Liebe und Begehren zwischen Frauen in der deutschsprachigen Literatur 1750-1850 </em>(Stuttgart: Metzler, 2003) folgte die Biographie der letzten Frau, die in Europa wegen der so genannten Unzucht mit einer anderen Frau hingerichtet wurde: »In Männerkleidern.« <em>Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, hingerichtet 1721 </em>(Köln: Böhlau, 2004). Das Buch wurde mit dem Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr erster Titel im Insel Verlag, <em>Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens</em> erzählt von der wechselvollen Beziehung zweier Frauen an der Schwelle zur lesbischen Identität der Moderne. Angela Steidele lebt, schreibt und gärtnert in Köln.</p>

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Leseprobe

Der Dom ist mein Vaterhaus:
Die Schaaffhausens in Köln


Sibylle Schaaffhausen wurde am 29. Januar 1797 in Köln geboren. Ihr Elternhaus stand in der Trankgasse 25, gleich beim Dom. Heute befindet sich dort die geschäftige Leere des Bahnhofsvorplatzes. Der Dom war damals eine traurige Bauruine. In den Fugen und Ritzen des gotischen Chors spross das Unkraut, Lang- und Querhaus sowie der Nordturm fehlten. Auf dem südlichen Turmstumpf stand seit dem Baustopp im frühen 16. Jahrhundert ein altertümlicher Kran, Symbol des Niedergangs der einstmals größten Stadt nördlich der Alpen. Reisende wähnten sich in einer Art Freilichtmuseum avant la lettre; zwischen den spitzgiebeligen Häusern, den romanischen Kirchen, Klöstern und Kapellen schien das Mittelalter stehen geblieben zu sein. Im engen Straßenlabyrinth drängten sich die Warenträger und Mönche, Lehrbuben und Marktfrauen, Handwerksgesellen und Priester, Pilger und Händler, stolperten über Hühner vorbei an den offenen Halbtüren der Läden, der Kaffeeröstereien und den Ständen der Appeltiffen, die gebacke Birren, fresch geleute Nöß und gekochte Kruschteien1 anboten. In ihre Rufe mischten sich die gröbsten Ausdrükke, die infamsten Schimpfwörter, ging man ohne milde Gabe an einem der so genannten Professionsbettler vorbei. An den Straßenecken besaßen sie ihre gesicherten Stationen, die erblich sind, und vom Vater auf den Sohn, von der Mutter auf die Tochter fortgehen.2 Das Lärmen der Straße, das Hämmern und Sägen und Zischen der Handwerksbetriebe übertönte das Jammergeschrei der Schweine, das Stöhnen der Schafe und Kälber, die man alle auf offener Straße schlachtet und zurecht macht. In den zumeist ungepflasterten Straßen kam man kaum voran, wurde doch aller nur denkbare und undenkbare Abfall und Unrath ungescheut vor den Häusern ausgeschüttet, der an manchen Stellen, selbst mitten in der Stadt oft hügelhoch angewachsen. In der Straßenmitte wurde ein Bach durch eine gemauerte Rinne geleitet, die Cloake der ganzen Nachbarschaft, an den Hauswänden ließ man zu allen Tageszeiten die Küchencascaden, vulgo Spülsteine, in allen Höhen vom Boden ihre Brühe auf das Plaster plätschern, und zwar ganz schonungslos gegen die Vorübergehenden.3 Die Colonia Claudia Ara Agrippinensum hatte schon bessere Zeiten gesehen.

Die wirtschaftliche Schlagader der Stadt pulsierte seit der Antike am Hafen. Dort lagen die Artikel von tausend und tausend Rubriken; die Zukkerfässer, die Kaffeeballen, die Kästhürme, die Tücher, die Hölzer und Produkte des Nordens! – Das ist ein Gewirr, eine Geschäftigkeit, ein Ueberfluß über alle Begriffe. Hier knarren die ächzenden Krahnen, dort krachen die rollenden Lastwägen, hier klirren die Ketten, dort girksen die beladenen Kasten und Pakfässer.4 Gelöscht wurden die Waren von zwei steinernen Krähnen, die ihre riesigen Schnäbel in die Luft streckten; langsam dreht sich knarrend und stöhnend das große Gangrad, von Menschen, den so genannten ›Eichhörnchen‹ getreten.5

Auch Wildhäute aus dem fernen Südamerika wurden hier gelöscht und in die Commissions- u. Speditionshandlung der Witwe Maria Sibilla Schaaffhausen geb. Knaben am Mühlenbach 4 gebracht. Wie Johanna Schopenhauer zeitgleich auf ihrer Europareise in Brabant beobachtete, war die kaufmännische Tätigkeit von Frauen in katholischen Handelsstädten damals keine Seltenheit. Die Schaaffhausens – der Name wird auf dem langen Dop-pel-A betont – gehörten zu den einflussreichsten Familien der Stadt. Seit drei Generationen saßen sie im Rat. Maria Sibilla war eine harte unbeugsame Frau, wie ihr Enkel und Lehrling Hubert meinte. Die Großmutter zählte immer Geld, alle Morgen trat die Schaar Makler ein, Wechsel zu kaufen und anzubieten, ihre Sprache lautete wie Hundegebell.6 Die Wildhäute verkaufte sie in der Nachbarschaft weiter. Der Perlengraben nahebei war eine weite stinkende Lache, in der die Weißgerber und die berühmten kölnischen Leimsieder die Häute kälken, die animalischen Urstoffe in Fäulniß übergehen lassen. Etwas weiter, am Duffesbach, verpestete die Lohe der Rotgerber die Luft. Hier draußen – aber immer noch innerhalb der mächtigen mittelalterlichen Stadtmauer, heute innerhalb des Rings – waren weite Flächen gar nicht besiedelt, wurden Wein, Obst und Gemüse angebaut. Dennoch blieb die olfaktorische Entlastung aus. Wie an allen Thoren, thürmen sich hier in der Straße Misthaufen, die in einzelnen Thor-Straßen häuserhoch, selbst manche Giebelspitzen überragen. Hinter den bewachten und nachts verschlossenen Toren war es nicht besser. Gerade um den Vorweg sind die aus menschlichen Excrementen bestehenden Misthaufen aufgestapelt. Wie eine dritte Stadtmauer nach der römischen und der mittelalterlichen umgab menschlicher und tierischer Kot die Stadt. Der urherkömmliche Schlendrian übte in Köln noch lange in vielen Dingen einen magischen Zauber.7

Maria Sibilla Schaaffhausen hatte neun Kindern das Leben geschenkt. Nachdem ihr zweiter Sohn Abraham etliche Jahre in ihrem Kontor gearbeitet und den geschäftlichen Erfolg als Ratsherr politisch abgesichert hatte, trat er in offene Konkurrenz zu seiner Mutter, indem er ein eigenes Unternehmen eröffnete und ebenfalls mit Wildhäuten aus Südamerika handelte. Seinen Neffen Hubert nahm er als Hilfskraft mit. Als der sich später selbstständig machte, lieh ihm sein Onkel 10 000 Gulden – (aber man sollte es nicht für möglich halten) zu 12 % Zinsen!8 Dank solcher Renditen entwickelte sich das Handelshaus Abraham Schaaffhausen rasch zur führenden Bank im Bereich der Leder- und Textilindustrie vom Niederrhein bis in die Eifel. Nicht zimperlich in seinen Geschäftspraktiken, lebte der Inhaber auch vom Schmuggel und der sozusagen bestechlich guten Zusammenarbeit mit den Zollbeamten. Als Schaaffhausens systematischer Betrug aufflog, blieb er trotz einer hohen Geldbuße Präsident des Handelsgerichts. Der als Bock identifizierte Gärtner grast in Köln unbeschadet weiter.

Bei seiner Mutter lernte Abraham Schaaffhausen Maria Anna Giesen kennen, eine Magd. Als zwölftes Kind des Honnefer Rheinschiffers Johann Heinrich Giesen und seiner bereits verstorbenen Frau Maria Gertrud geb. Limbach besaß sie weder Mitgift noch Vermögen. Blutjung war sie auch nicht mehr, als Abraham Schaaffhausen sie bat, seine Frau zu werden. Es muss sich demnach tatsächlich um Liebe gehandelt haben, wie ihre einzige Tochter später meinte. Entsetzt versuchten Abrahams Mutter und Schwestern, ihm diese unstrategische Ehe auszureden. Nach der heiligen Regel der Kölner Oligarchie heiratete man nur untereinander. Abrahams Schwester Maria Margaretha etwa hatte vier Jahre zuvor Johann Theodor Mülhens geheiratet und somit die Schaaffhausens mit der Familie verschwägert, die unter der Hausnummer ihres Handelshauses 4711 zum wichtigsten Produzenten von Kölnischwasser wurde. Doch Abraham Schaaffhausen war entschlossen, aus Liebe zu heiraten, ohne sich von Verwandten hindern zu laßen.9 Am 13. Januar 1794 erwarb er den Salm-Dyckschen Hof In der Dranckgass 25 als Firmen- und Familiensitz. Dieses Haus sollte sich zu seinen Lebzeiten und weit darüber hinaus zur wichtigsten westdeutschen Bank entwickeln, einem der Gründerhäuser der Deutschen Bank. Noch heute befindet sich das Kölner Bankenviertel in diesem Teil der Stadt. Fünf Monate später, am Samstag, den 14. Juni 1794, heirateten er und Anna Giesen in der kleinen Pfarrkirche des Bräutigams, St. Lupus, die etwa an der Stelle des Alten Wartesaals stand, unter Gleis 1 des Kölner Hauptbahnhofs. Braut und Bräutigam waren gestandene Leute, er 37, sie 33 Jahre alt.

Keine vier Monate nach der Trauung, am 6. Oktober 1794, ergab sich Köln kampflos den französischen Revolutionstruppen. Damit war die Selbstständigkeit der Freien Reichsstadt für immer vorbei. 1800 ernannte Napoleon Schaaffhausen zum Bürgermeister, doch der lehnte ab. Als der Kaiser vier Jahre später in Köln mit Pomp und Begeisterung empfangen wurde, soll er Schaaffhausen gefragt haben, ob die Stadt Millionäre beherberge. Ja, aber seit 1794 sei kein einziger hinzugekommen, antwortete der alte Reichsstädter maliziös.

Zweieinhalb Jahre nach der Hochzeit brachte Maria Anna Schaaffhausen ihr erstes Kind zur Welt. Noch am selben Tag erhielt ihr Töchterchen in der Taufe die Namen Maria Sibilla Josepha, nach ihrer Großmutter väterlicherseits. Ihr Rufname wurde Sibylle. Die Wöchnerin erkrankte, wahrscheinlich am Kindbettfieber, einer Unterleibsinfektion. Sollte Anna Schaaffhausen von den ungewaschenen Händen eines teuer bezahlten Arztes infiziert worden sein, so bezahlte sie bitter den Luxus in ihrer Ehe. Sie starb schon am 5. Februar 1797, eine Woche nach der Geburt ihrer Tochter. Kaum hatte Abraham Schaaffhausen seine Frau bestattet, bat er seine junge Nichte Catharina Gallo, sich um sein Haus und den Säugling zu kümmern, reiste nach Paris und blieb mehrere Monate aus.10 Das neugeborene Mädchen verlor nicht nur seine Mutter, sondern auch den Vater unmittelbar nach der Geburt.

Während die verwaiste Sibylle als fest eingepacktes Weckelditzche in der Wiege am Föppchen11 nuckelte, fanden in ihrer Heimatstadt grundlegende Reformen statt. Zuerst erhielten die Protestanten, dann auch die Juden von den neuen französischen Machthabern das volle Bürgerrecht. Zuletzt fiel die mittelalterliche Zunftordnung. Mit der Religions-, Konfessions- und Gewerbefreiheit war Köln zumindest auf dem Papier in der Moderne angekommen. Die altehrwürdige...

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt8
Vorwort14
I Die Schaaffhausens und die Schopenhauers 1797-182718
Der Dom ist mein Vaterhaus: Die Schaaffhausens in Köln20
En Ochs und en Esel und en Elephant dazu: Louis Mertens30
Ein Wesen eigener Art: Adele Schopenhauer40
Du bist ja nun mein Alles: Ottilie von Goethe51
Daß es knallen und bumsen muß: Die Schopenhauers57
Wechselseitig angezogen: Annette von Droste-Hülshoff63
Ich bin fertig mit allen diesen Menschen und muß fort: Abschied von Weimar71
II Vereint 1828-183484
Ich liebe sie: Adele und Sibylle86
Daß ich ohne sie nicht leben kann: Im Zehnthof93
Als Freundinnen unzertrennlich: Goethe103
Mein kleiner schwarzer Araber: Im Dreieck112
Mein Herz gebrochen: Krise122
Der maskierte Liebhaber: Anna Jameson127
Es wird mich von Sibyllen trennen: Lebewohl135
III Getrennt 1835-1842140
Puls meines Herzens: Laurina Spinola142
Qui me néglige me perd! Nähe und Distanz156
Das fuchsige Buch: Entfremdung162
Frauen bilden eine Nation für sich: Frauenliebe168
Schriftstellerin zu werden: Annette und Adele182
Die Rheingräfin: Sibylle186
Hilf, Sibille! Die Wende193
IV Wieder vereint 1842-1849211
Mertens ist todt: Neuanfang213
Diese wunderliche phantastische Erscheinung: Schluss mit Annette217
Meine Märchen gefallen: Bäder und Bücher221
Behaglich, ja heimisch: Rom226
Unrecht, Wahnwitz, Tollheit: Familienkrieg239
Von beiden Seiten Narben: Geschwisterliebe252
Ach ich kann vor Pein nicht mehr: Adeles Tod258
Mein Schmerz ist nur um Eines: Die Witwe275
Ueber die Weiber: Streit mit Arthur283
Dieses quasi Doppelleben: Ausklang288
Nachwort295
Dank297
Anhang299
Zeittafel301
Zu den Quellen308
Siglen310
Bibliographie311
Anmerkungen322
Personenregister351
Bildnachweis359

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